Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Den .Frankfurter Engel. erhalten

Vorlagentyp: NRGRÜNE
2 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

E-Mail-Abo einrichten

Begründung

Das "Mahnmal Homosexuellenverfolgung" in Frankfurt am Main wurde 1994 als erstes Mahnmal seiner Art in Deutschland der Öffentlichkeit übergeben. Gestaltet hat das Mahnmal - unter Einschluss des bis dahin namenlosen Platzes - die Kölner Künstlerin Rosemarie Trockel. Ausgewählt wurde er im Rahmen eines Wettbewerbs, der im Sommer 1992 der von der Initiative ausgelobt wurde. Mit Hilfe von Jean-Christophe Ammann (Museum für Moderne Kunst), Peter Weiermair (Frankfurter Kunstverein) und Kasper König (Städelschule) konnten damals fünf international renommierte Künstlerinnen und Künstler (Stephan Balkenhol, Donald Moffett, Hermann Pitz, Rosemarie Trockel und Jeff Wall) für die Teilnahme an dem Wettbewerb gewonnen werden, in dem sich die Arbeit von Rosemarie Trockel durchsetzte. Realisiert wurden Mahnmal und Platz mit Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main, der Hessischen Kulturstiftung und der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung, sowie durch die Spendenbereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland: Die Skulptur des Engels bildet das Zentrum eines Platzes in traditioneller Kreuz-Kreis-Form: Vier Sitzbänke bilden den inneren Kreis, Buchsbaumhecken einen äußeren Kreis. Sie geben dem Ort Intimität und Stille – ein "Ort des Gedenkens" mitten in der Stadt. Gestaltung des ausgewiesenen Ortes und das Mahnmal selbst verstanden sich bei dem Gestaltungswettbewerb ausdrücklich als Gesamtwerk. Es ist undenkbar, dass die Veränderung eines solch künstlerisch bedeutenden und inzwischen im Gedächtnis vieler Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt verankerten Platzes ernsthaft betrieben wird. Haupt- und Nebenplatz - Skizze von Rosemarie Trockel:

Inhalt

Antrag vom 30.10.2009, NR 1606

Betreff:

Den "Frankfurter Engel" erhalten

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert,

das städtebauliche Ziel 2.3.4 in der Begründung zum Bebauungsplan Nr. 866 "Alte Gasse / Große Friedberger Straße“ dahingehend zu ändern, dass das Mahnmal Homosexuellenverfolgung, der "Frankfurter Engel“ nach einem Entwurf der Künstlerin Rosemarie Trockel, mit seinen künstlerisch gestalteten Elementen (Hauptplatz mit Engelskulptur, vier Sitzbänken und geschnittenem Buchsbaumkreis; Nebenplatz mit geschnittenen Buchsbäumen unter Platanen) erhalten wird.

Sofern kleinere Veränderungen beabsichtigt sein sollten, dürfen sie die Grundzüge des Entwurfs nicht beeinträchtigen und müssen die Zustimmung der Künstlerin sowie der “Initiative Mahnmal Homosexuellenverfolgung e.V.“ finden.

Begründung:

Das "Mahnmal Homosexuellenverfolgung" in Frankfurt am Main wurde 1994 als erstes Mahnmal seiner Art in Deutschland der Öffentlichkeit übergeben. Gestaltet hat das Mahnmal - unter Einschluss des bis dahin namenlosen Platzes - die Kölner Künstlerin Rosemarie Trockel. Ausgewählt wurde er im Rahmen eines Wettbewerbs, der im Sommer 1992 der von der Initiative ausgelobt wurde. Mit Hilfe von Jean-Christophe Ammann (Museum für Moderne Kunst), Peter Weiermair (Frankfurter Kunstverein) und Kasper König (Städelschule) konnten damals fünf international renommierte Künstlerinnen und Künstler (Stephan Balkenhol, Donald Moffett, Hermann Pitz, Rosemarie Trockel und Jeff Wall) für die Teilnahme an dem Wettbewerb gewonnen werden, in dem sich die Arbeit von Rosemarie Trockel durchsetzte. Realisiert wurden Mahnmal und Platz mit Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main, der Hessischen Kulturstiftung und der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung, sowie durch die Spendenbereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland: Die Skulptur des Engels bildet das Zentrum eines Platzes in traditioneller Kreuz-Kreis-Form: Vier Sitzbänke bilden den inneren Kreis, Buchsbaumhecken einen äußeren Kreis. Sie geben dem Ort Intimität und Stille – ein "Ort des Gedenkens" mitten in der Stadt. Gestaltung des ausgewiesenen Ortes und das Mahnmal selbst verstanden sich bei dem Gestaltungswettbewerb ausdrücklich als Gesamtwerk.

Es ist undenkbar, dass die Veränderung eines solch künstlerisch bedeutenden und inzwischen im Gedächtnis vieler Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt verankerten Platzes ernsthaft betrieben wird.

Haupt- und Nebenplatz - Skizze von Rosemarie Trockel:

Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 29.06.2009, M 142 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Versandpaket: 04.11.2009

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. Juni 2009MM 142Bebauungsplan Nr. 866 - Alte Gasse/Große Friedberger Straße hier: Beschluss zur öffentlichen Auslegung - § 3 (2) BauGBMagistratsvortrag
  2. 30. Oktober 2009Sie sind hier
    NRNR 1606Den .Frankfurter Engel. erhalten
    STVV-Antrag · GRÜNE

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 35 · 02.11.2009
TO I, TOP 20
Angenommen
1. Die Beratung der Vorlage M 142 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Der Vorlage NR 1606 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAG
Ablehnung:
Freie Wähler
Sonstige:
Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen Freie Wähler (= Prüfung und Berichterstattung); LINKE. (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 38 · 10.11.2009
TO I, TOP 25
Angenommen
1. Die Beratung der Vorlage M 142 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Der Vorlage NR 1606 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Sonstige:
REP (M 142 = Zurückstellung, NR 1606 = Prüfung und Berichterstattung)NPD (NR 1606 = Prüfung und Berichterstattung)ÖkoLinX-ARL (NR 1606 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Ablehnung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG gegen Freie Wähler (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (M 142 = Zurückstellung, NR 1606 = Prüfung und Berichterstattung) NPD (NR 1606 = Prüfung und Berichterstattung) ÖkoLinX-ARL (NR 1606 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 38 · 12.11.2009
TO II, TOP 32
Angenommen
1. Die Beratung der Vorlage M 142 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Der Vorlage NR 1606 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREP
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
Freie WählerREPNPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler und REP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und ÖkoLinX-ARL gegen Freie Wähler, REP und NPD (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen