Anzahl der PKW-Parkplätze am Deutschherrnufer nicht verringern
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Vorplanung zur Grunderneuerung des Deutschherrnufers zwischen Alter Brücke und Flößerbrücke wird den genannten Bereich und insbesondere auch den Frankensteiner-Platz ohne Zweifel der seit langem gewünschten Aufwertung zuführen und ist daher grundsätzlich zu befürworten. Die in der M 117 / 2009 vorgestellten Maßnahmen sehen allerdings auch eine deutliche Verringerung der Anzahl der PKW-Parkplätze am Deutschherrnufer zwischen Flößerbrücke und Ignatz-Bubis-Brücke vor. Die dort bislang vorhandene Anzahl von ca. 40 quer zur Fahrbahn angeordneten Stellplätzen soll gemäß der Vorplanung auf 19 parallel angeordnete reduziert werden. Dies ist in einem Gebiet, in dem bereits heute ein ausgeprägter Mangel an Stellplätzen herrscht, nicht hinnehmbar. Bereits im Zuge der Neuanlage des Tiefkais vor einigen Jahren ist in diesem Bereich eine erhebliche Zahl von Parkplätzen verloren gegangen, was den Parkdruck seit dieser Zeit erheblich verstärkt hat. Eine erneute Reduzierung der Anzahl der Stellplätze ginge nicht nur zu Lasten der Anwohner, sondern vor allem auch zu Lasten der dort ansässigen zahlreichen Gewerbetreibenden und Geschäftleute, denn deren Kundschaft würde auf Grund des sich weiter verschärfenden Stellplatzmangels in andere Bereiche der Stadt vertrieben. Dies muß im Sinne des Gewerbestandortes Sachsenhausen-Ost verhindert werden. Die Vorplanung muss also entsprechend geändert werden und/oder es sollten im Dreieck Deutschherrnufer (zwischen Ignatz-Bubis-Brücke und Flößerbrücke), Wasserweg und Seehofstraße an anderer Stelle Stellplätze geschaffen werden, so dass deren Anzahl im genannten Bereich insgesamt erhalten bleibt. Zusätzliche Parkplätze ließen sich beispielsweise im Wasserweg oder auch durch eine veränderte Planung der Spurführung im betroffenen Bereich des Deutschherrnufers ausweisen.
Inhalt
Antrag vom 05.06.2009, NR 1430
Betreff:
Anzahl der PKW-Parkplätze am Deutschherrnufer nicht verringern
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistratsvorlage M 117 / 2009 wird unter der Maßgabe zugestimmt, dass die derzeitige Anzahl der PKW-Stellplätze im Bereich des Dreiecks Deutschherrnufer (zwischen Ignatz-Bubis-Brücke / Flößerbrücke), Wasserweg und Seehofstraße nicht verringert wird. Die Vorplanung ist entsprechend zu korrigieren und/oder es werden in diesem Bereich neue Stellplätze eingerichtet.
Begründung:
Die Vorplanung zur Grunderneuerung des Deutschherrnufers zwischen Alter Brücke und Flößerbrücke wird den genannten Bereich und insbesondere auch den Frankensteiner-Platz ohne Zweifel der seit langem gewünschten Aufwertung zuführen und ist daher grundsätzlich zu befürworten.
Die in der M 117 / 2009 vorgestellten Maßnahmen sehen allerdings auch eine deutliche Verringerung der Anzahl der PKW-Parkplätze am Deutschherrnufer zwischen Flößerbrücke und Ignatz-Bubis-Brücke vor. Die dort bislang vorhandene Anzahl von ca. 40 quer zur Fahrbahn angeordneten Stellplätzen soll gemäß der Vorplanung auf 19 parallel angeordnete reduziert werden. Dies ist in einem Gebiet, in dem bereits heute ein ausgeprägter Mangel an Stellplätzen herrscht, nicht hinnehmbar. Bereits im Zuge der Neuanlage des Tiefkais vor einigen Jahren ist in diesem Bereich eine erhebliche Zahl von Parkplätzen verloren gegangen, was den Parkdruck seit dieser Zeit erheblich verstärkt hat.
Eine erneute Reduzierung der Anzahl der Stellplätze ginge nicht nur zu Lasten der Anwohner, sondern vor allem auch zu Lasten der dort ansässigen zahlreichen Gewerbetreibenden und Geschäftleute, denn deren Kundschaft würde auf Grund des sich weiter verschärfenden Stellplatzmangels in andere Bereiche der Stadt vertrieben. Dies muß im Sinne des Gewerbestandortes Sachsenhausen-Ost verhindert werden.
Die Vorplanung muss also entsprechend geändert werden und/oder es sollten im Dreieck Deutschherrnufer (zwischen Ignatz-Bubis-Brücke und Flößerbrücke), Wasserweg und Seehofstraße an anderer Stelle Stellplätze geschaffen werden, so dass deren Anzahl im genannten Bereich insgesamt erhalten bleibt. Zusätzliche Parkplätze ließen sich beispielsweise im Wasserweg oder auch durch eine veränderte Planung der Spurführung im betroffenen Bereich des Deutschherrnufers ausweisen.
Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 29.05.2009, M 117 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Verkehrsausschuss Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Ausschuss für Umwelt und Sport Beratung im Ortsbeirat: 5 Versandpaket: 10.06.2009
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Mai 2009MM 117Vorplanung zur Grunderneuerung Deutschherrnufer zwischen Alte Brücke und Flößerbrücke mit Neugestaltung des Straßenraumes und Herstellung einer durchgängigen RadverkehrsführungMagistratsvortrag
- 5. Juni 2009Sie sind hierNRNR 1430Anzahl der PKW-Parkplätze am Deutschherrnufer nicht verringernSTVV-Antrag · FDP
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. SPD, GRÜNE, FAG und LINKE. gegen CDU und FDP (= Annahme) zu 3. SPD, GRÜNE, FAG und LINKE. gegen CDU und FDP (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FAG und Freie Wähler (= Annahme ohne Zusatz) sowie FDP (= Annahme unter Berücksichtigung der Vorlage NR 1430) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD und LINKE. (= Ablehnung) sowie FDP und Freie Wähler (= Annahme ohne Zusatz) und FAG (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und Freie Wähler gegen LINKE. (= Ablehnung) sowie FDP (= Annahme unter Berücksichtigung der Vorlage NR 1430) und FAG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (M 117, NR 1430 und NR 1464 = Annahme) NPD (M 117 und NR 1430 = Annahme unter Berücksichtigung NR 1464, NR 1464 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (M 117 = Annahme, NR 1430 und NR 1464 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und NPD gegen SPD, LINKE., FAG, Freie Wähler, REP und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz) sowie FDP (= Annahme unter Berücksichtigung der Vorlage NR 1430) zu 2. CDU, GRÜNE und NPD gegen SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung), FDP, Freie Wähler und REP (= Annahme ohne Zusatz) sowie FAG (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, Freie Wähler, REP und NPD gegen LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung), FDP (= Annahme unter Berücksichtigung der Vorlage NR 1430) sowie FAG (= Prüfung und Berichterstattung)