Oberräder Gemüseflächen
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob die Stadt Frankfurt in Oberrad landwirtschaftliche Flächen im Norden des Stadtteils aufkaufen kann. Ziel soll es sein, dass die erworbenen Flächen durch Tausch derart zusammen gelegt werden, dass die mit Gemüse bebauten Flächen eine Einheit bilden, und die nicht-bewirtschafteten Fläche eine weitere Einheit. Die bewirtschafteten Flächen sind ggf. unter Kostenbeteiligung der Stadt einzuzäunen. Das Arrondierungsarreal aus nicht-bewirtschafteten Flächen ist als Grünfläche der Bevölkerung zur öffentlichen Benutzung zur Verfügung zu stellen. Denkbar ist auch, diese Fläche dem DFB als ggf. Ersatz für das Rennbahngelände vorzuschlagen. Begründung: In Oberrad werden die Gemüseäcker in ihrer Gesamtheit nicht mehr mit Gemüse bebaut. Einige liegen brach, andere verwildern gar. Zum Teil werden größere Flächen zum Verhindern einer Verwilderung mit Körnerfrucht bebaut. 1993 gab es noch 30 Gärtnereien, im Jahre 2000 noch 20 Gärtnereien und 2014 nur noch 12 Gärtnereien, die Gemüse anbauten. Einer der Gründe hierfür ist der bis zu 30 % betragende Diebstahl des Gemüses und die Bekotung der Flächen durch Hunde. Durch Aufkauf von Flächen durch die Stadt und sinnvolle Arrondierung könnte eine Freifläche von erheblicher Grösse geschaffen werden, die z.B. als Grünfläche oder Fläche für Sportanlagen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden könnte. Eine Nutzung als Fläche für Wohnungsbau scheidet aus, da das gesamte Areal im Siedlungsbeschränkungsbereich liegt.
Inhalt
Antrag vom 09.02.2015, NR 1129
Betreff: Oberräder Gemüseflächen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob die Stadt Frankfurt in Oberrad landwirtschaftliche Flächen im Norden des Stadtteils aufkaufen kann. Ziel soll es sein, dass die erworbenen Flächen durch Tausch derart zusammen gelegt werden, dass die mit Gemüse bebauten Flächen eine Einheit bilden, und die nicht-bewirtschafteten Fläche eine weitere Einheit. Die bewirtschafteten Flächen sind ggf. unter Kostenbeteiligung der Stadt einzuzäunen. Das Arrondierungsarreal aus nicht-bewirtschafteten Flächen ist als Grünfläche der Bevölkerung zur öffentlichen Benutzung zur Verfügung zu stellen. Denkbar ist auch, diese Fläche dem DFB als ggf. Ersatz für das Rennbahngelände vorzuschlagen.
Begründung: In Oberrad werden die Gemüseäcker in ihrer Gesamtheit nicht mehr mit Gemüse bebaut. Einige liegen brach, andere verwildern gar. Zum Teil werden größere Flächen zum Verhindern einer Verwilderung mit Körnerfrucht bebaut. 1993 gab es noch 30 Gärtnereien, im Jahre 2000 noch 20 Gärtnereien und 2014 nur noch 12 Gärtnereien, die Gemüse anbauten. Einer der Gründe hierfür ist der bis zu 30 % betragende Diebstahl des Gemüses und die Bekotung der Flächen durch Hunde. Durch Aufkauf von Flächen durch die Stadt und sinnvolle Arrondierung könnte eine Freifläche von erheblicher Grösse geschaffen werden, die z.B. als Grünfläche oder Fläche für Sportanlagen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden könnte. Eine Nutzung als Fläche für Wohnungsbau scheidet aus, da das gesamte Areal im Siedlungsbeschränkungsbereich liegt.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Ausschuss für Umwelt und Sport Beratung im Ortsbeirat: 5 Versandpaket: 11.02.2015
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 9. Februar 2015 brachte RÖMER diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 07.05.2015 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE., FREIE WÄHLER und RÖMER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung SPD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE. und FREIE WÄHLER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: RÖMER (= Annahme) Piraten (= Prüfung und Berichterstattung) ÖkoLinX-ARL und REP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, ÖkoLinX-ARL und REP gegen LINKE., FREIE WÄHLER, RÖMER und NPD (= Annahme) sowie Piraten (= Prüfung und Berichterstattung)