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Gründung der Museumsufer Frankfurt GmbH

Vorlagentyp: M
105 Wochen bis zur Antwort9 Stationen im Verfahren5 SitzungenAngenommen
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Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 02.12.2011, M 223

Betreff: Gründung der Museumsufer Frankfurt GmbH

  1. Der Gründung der Museumsufer Frankfurt GmbH mit einem Stammkapital von 25 T€ auf der Grundlage des im Entwurf vorgelegten Gesellschaftsvertrags wird gemäß § 51 Ziffer 11 HGO zugestimmt. Die Stadt Frankfurt am Main ist alleinige Gesellschafterin der Museumsufer Frankfurt GmbH. Die Stammeinlage der Stadt Frankfurt am Main von 25 T€ wird aus der Produktgruppe 98.03 geleistet.
  2. Es dient zur Kenntnis, dass Gegenstand der Gesellschaft zunächst Planung und Bau des Museums der Weltkulturen sowie der Erweiterung des Jüdischen Museum Frankfurt der Stadt Frankfurt am Main sind. Durch Änderung des Gesellschaftsvertrags kann in einem zweiten Schritt der Gegenstand der Gesellschaft auf andere Kultureinrichtungen der Stadt erweitert werden.
  3. Falls sich insbesondere aufgrund rechtlicher Beanstandungen der Urkundsperson oder des Registergerichts, wegen Bedenken der Finanzverwaltung oder wegen Bedenken der Aufsichtsbehörden Änderungen als notwendig erweisen sollten, wird der Magistrat für die im Zuge der Gründung der Gesellschaft und der in diesem Zusammenhang stehenden erforderlichen Rechtsgeschäfte ermächtigt, Änderungen der Vertragsentwürfe vorzunehmen, soweit dadurch der wesentliche Inhalt nicht verändert wird. Begründung: Anlässlich des anstehenden Erweiterungsbaus des Museums der Weltkulturen (vgl. § 319 vom 16.06.2011) ist beabsichtigt, die Baumaßnahme über eine GmbH abzuwickeln, um hier zu einem verbesserten Ablauf zu kommen und flexibel auf die zeitlich begrenzt benötigten Kapazitäten reagieren zu können. Daher soll eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet werden, deren Gesellschaftsgegenstand zunächst Planung und Bau des Museums der Weltkulturen sowie der Erweiterung des Jüdischen Museum Frankfurt der Stadt Frankfurt am Main sein soll. Durch Änderung des Gesellschaftsvertrags kann in einem zweiten Schritt der Gegenstand der Gesellschaft auf andere Kultureinrichtungen der Stadt erweitert werden. Eine wesentliche Aufgabe der Gesellschaft ist die Sicherstellung einer strikten Kostenkontrolle, um den jeweils vorgegebenen Kostenrahmen einzuhalten. Wenn sich die neue Struktur beim Bau des Museums der Weltkulturen bewährt, kann die Gesellschaft künftig auch andere Projekte im Kulturbereich für die Stadt Frankfurt am Main im Rahmen des Gesellschaftsgegenstands abwickeln. Die Gesellschaft soll den Namen "Museumsufer Frankfurt GmbH" tragen. Der Sitz ist Frankfurt am Main, die Geschäftsräume sollen am Standort des Kulturamtes in der Brückenstraße 3-7 liegen. Die Geschäftsführung wird nebenamtlich von der Leiterin des Kulturamtes Frau Romahn sowie Herrn Schröder, Geschäftsführer der FAAG Technik GmbH, wahrgenommen. Die Museumsufer Frankfurt GmbH wird in begrenztem Umfang eigenes Personal (voraussichtlich 1 Stelle TvÖD 13 zur Grundlagenermittlung für Bauvorhaben, Vorprüfung, Erarbeitung eines Baukonzepts vom Raumprogramm bis zur Bau- und Finanzierungsvorlage, 1 Stelle TvÖD 13 zur Projektsteuerung Museum der Weltkulturen bis zur Fertigstellung, 1 Stelle TvÖD 10 zur Projektassistenz) mit befristeten Verträgen haben, ansonsten wird der Bedarf über Dienstleistungsverträge / Personalleihe gedeckt. Die Gesellschaft wird keine eigenen Grundstücke und Gebäude besitzen. Zur Finanzierung der Gesellschaft werden im Haushalt 2012 der Stadt Frankfurt am Main Mittel in Höhe von 250 T€ eingestellt. Die Mittel zur Errichtung und Instandhaltung der Kultureinrichtungen werden aus dem Hoheitshaushalt zur Verfügung gestellt. Alleinige Gesellschafterin der Museumsufer Frankfurt GmbH wird die Stadt Frankfurt am Main, die somit auch das Stammkapital von 25.000 € in voller Höhe übernimmt. Durch die ausschließliche Beteiligung der Stadt lässt sich die Gesellschaft wie eine städtische Behörde steuern und erfüllt somit die Voraussetzungen einer sogenannten Inhousevergabe. Dies vermeidet zwar einerseits bei der Aufgabenübertragung auf die Gesellschaft eine europaweite Ausschreibung, macht die Gesellschaft selbst aber zum öffentlichen Unternehmer, der - z. B. bei der Erteilung von Bau- oder Planungsaufträgen - wie die Stadt selbst den einschlägigen vergaberechtlichen Bestimmungen vollumfänglich unterliegt. Eine Markterkundung nach § 121 Abs. 6 HGO entfällt, da die Gesellschaft Tätigkeiten zur Deckung des Eigenbedarfs auf den Gebieten der Kultur wahrnimmt, die nach § 121 Abs. 2 HGO nicht als wirtschaftliche Tätigkeit gelten. Die Markterkundung nach § 121 Abs. 6 HGO ist nur vor der Entscheidung über die Errichtung von wirtschaftlichen Unternehmen durchzuführen. Der beigefügte Gesellschaftsvertrag orientiert sich an dem üblichen Muster der Stadt Frankfurt am Main. Die Gesellschaft verfügt über die Organe Gesellschafterversammlung, Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat besteht aus sechs Personen; ein Mandat ist das sog. OB-Mandat nach § 125 HGO, die übrigen Vertreter werden von der Gesellschafterin entsandt. Hinsichtlich der Details wird auf den anliegenden Gesellschaftsvertragsentwurf verwiesen. Anlage _Gesellscha ftsvertrag (ca. 23 KB)Nebenvorlage: Antrag vom 18.01.2012, NR 201 Antrag vom 19.01.2012, NR 202 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Kultur- und Freizeitausschuss Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 07.12.2011

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Dezember 2011Sie sind hier
    MM 223Gründung der Museumsufer Frankfurt GmbH
    Magistratsvortrag
  2. 18. Januar 2012NRNR 201Schaffung von Parallelstrukturen durch Museumsufer GmbH vermeidenSTVV-Antrag · FDP
  3. 19. Januar 2012NRNR 202Frankfurter Museen fehlen DepotflächenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  4. 27. April 2012EE 22Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenEtatantrag · CDU, GRÜNE
  5. 25. Mai 2012BB 228Frankfurter Museen fehlen DepotflächenMagistratsbericht
  6. 28. September 2012BB 445a) Frankfurter Museen fehlen Depotflächen b) Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenMagistratsbericht
  7. 15. März 2013BB 147a) Frankfurter Museen fehlen Depotflächen b) Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenMagistratsbericht
  8. 6. Dezember 2013FF 1205a) Frankfurter Museen fehlen Depotflächen b) Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenFragestunde-Frage
  9. 6. Dezember 2013Antwort des Magistrats · nach 105 WochenBB 567a) Frankfurter Museen fehlen Depotflächen b) Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
KAV
Sitzung 11 · 16.01.2012
TO I, TOP 6
Angenommen
Der Vorlage M 223 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 6 · 19.01.2012
TO I, TOP 13
Angenommen
Punkt 1: Der Vorlage M 223 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 223 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 201 wird abgelehnt. 3. Die Beratung der Vorlage NR 202 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDP
Sonstige:
Freie Wähler (M 223 und NR 201 = Ablehnung)Piraten (M 223 und NR 201 = Ablehnung)NPD (M 223 = Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FDP (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. gegen FDP (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und Piraten (M 223 und NR 201 = Ablehnung) NPD (M 223 = Annahme)

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 6 · 23.01.2012
TO I, TOP 58
Angenommen
Punkt 1: Der Vorlage M 223 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 223 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 201 wird abgelehnt. 3. Die Beratung der Vorlage NR 202 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFreie WählerPiraten
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und Piraten gegen FDP (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 7 · 31.01.2012
TO I, TOP 30
Angenommen
Punkt 1: Der Vorlage M 223 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Möglichkeit einer Personalgestellung aufkommensneutral zu prüfen ist.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 223 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Möglichkeit einer Personalgestellung aufkommensneutral zu prüfen ist. 2. Die Vorlage NR 201 wird abgelehnt. 3. Die Beratung der Vorlage NR 202 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFreie Wähler
Sonstige:
Piraten (M 223 und NR 201 = Ablehnung, NR 202 = Zurückstellung)NPD (M 223 = Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen FDP (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (M 223 und NR 201 = Ablehnung, NR 202 = Zurückstellung) NPD (M 223 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 8 · 02.02.2012
TO II, TOP 34
Angenommen
Punkt 1: Der Vorlage M 223 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Möglichkeit einer Personalgestellung aufkommensneutral zu prüfen ist.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 223 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Möglichkeit einer Personalgestellung aufkommensneutral zu prüfen ist. 2. Die Vorlage NR 201 wird abgelehnt. 3. Die Beratung der Vorlage NR 202 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFreie WählerPiratenNPDREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Ablehnung) sowie NPD und REP (= Annahme ohne Zusatz) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und Piraten gegen FDP und REP (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER

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