Frankfurter Museen fehlen Depotflächen
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- Beschleunigung der Sanierung von Industriestraßen21.08.2026 · B (Bericht des Magistrats)
- Begründung zum Bebauungsplan B895 Fehlerhafte dargestellte Streckenführung bei der Verlängerung der Ernst-HeinkelStraße10.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Keine Alternative zu fehlendem Gehweg in der Gelastraße zwischen Flinschstraße und Am Büttelstück, Fußwegeverbindung In den Teichen ertüchtigen08.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Gwinnerstraße per E-MailBegründung
Depotflächen Der Magistrat wird aufgefordert, - im Zuge der Überarbeitung und weiteren Optimierung des Bauvolumens und Raumprogramms für den Erweiterungsbau des Jüdischen Museums und des Museums der Weltkulturen durch die Museumsufer GmbH zu prüfen und zu berichten, - inwieweit ein "Plus-Energie-Depot" auf der neu erworbenen Fläche in der Gwinnerstraße im Vergleich zur dritten Ausbaustufe in der Borsigallee schneller und effizienter umsetzbar ist und den städtischen Museen ökonomisch tragbar ausreichend Depotfläche bieten kann. Begründung: Das Jüdische Museum verfügt derzeit über ca. 1500 m2 externe Depotfläche in der Wächtersbacher Straße und in der Eschborner Landstraße. Einen Teil davon hat das Museum an das Deutsche Filmmuseum untervermietet, wird diese Fläche in naher Zukunft aber selbst benötigen. Vor kurzem gab es darüber hinaus für die knapp 600 m2 Depotfläche in der Wächtersbacher Straße eine Mieterhöhung. Im Erweiterungsbau ist aufgrund der sensiblen Bausituation am Rande bzw. in der Wallanlage (das prominente Ende des Wallrings mit Mainlust und Nizza) keine größere Depotfläche möglich. Neben dem Deutschen Filmmuseum und dem Jüdischen Museum sind vor allem das Museum der Weltkulturen (derzeit ca. 3000m2) und das Deutsche Architekturmuseum (derzeit ca. 2400m2) auf konservatorisch geeignetere Depotflächen angewiesen und der Bedarf steigt mit der Annahme wichtiger Nachlässe ständig. Derzeit zahlen die Frankfurter Museen jährlich ca. 1,3 Millionen Euro für die Anmietung teils nicht adäquat nutzbarer Depotflächen. Mithilfe eines in Modulbauweise errichteten Zentraldepots - z.B. ein "Plus-Energie-Depot", das durch das Fraunhofer-IBP entwickelt worden ist - könnten in kurzer Zeit über 8000m2 Depotfläche errichtet werden, die Museen im Gegenzug auf einen Großteil der angemieteten Flächen verzichten. Es handelt sich bei dem "Plus-Energie-Depot" um, vor allem in der verwendeten Anlagentechnik energieeffiziente serienreife Fertigbauelemente, die eine modulare Errichtung eines Depot- und Archivgebäudes in Skelettbauweise erlauben. Das gesamte Bauvorhaben kann, dank der integrierten Vorplanung und der um 50 Prozent schnelleren Bauweise, gegenüber konventionellen Bauten sehr wirtschaftlich erfolgen, ist zudem flexibel und in gleichbleibender Qualität erweiterbar.
Inhalt
Antrag vom 19.01.2012, NR 202
Betreff: Frankfurter Museen fehlen Depotflächen Der Magistrat wird aufgefordert, - im Zuge der Überarbeitung und weiteren Optimierung des Bauvolumens und Raumprogramms für den Erweiterungsbau des Jüdischen Museums und des Museums der Weltkulturen durch die Museumsufer GmbH zu prüfen und zu berichten, - inwieweit ein "Plus-Energie-Depot" auf der neu erworbenen Fläche in der Gwinnerstraße im Vergleich zur dritten Ausbaustufe in der Borsigallee schneller und effizienter umsetzbar ist und den städtischen Museen ökonomisch tragbar ausreichend Depotfläche bieten kann.
Begründung: Das Jüdische Museum verfügt derzeit über ca. 1500 m2 externe Depotfläche in der Wächtersbacher Straße und in der Eschborner Landstraße. Einen Teil davon hat das Museum an das Deutsche Filmmuseum untervermietet, wird diese Fläche in naher Zukunft aber selbst benötigen. Vor kurzem gab es darüber hinaus für die knapp 600 m2 Depotfläche in der Wächtersbacher Straße eine Mieterhöhung. Im Erweiterungsbau ist aufgrund der sensiblen Bausituation am Rande bzw. in der Wallanlage (das prominente Ende des Wallrings mit Mainlust und Nizza) keine größere Depotfläche möglich. Neben dem Deutschen Filmmuseum und dem Jüdischen Museum sind vor allem das Museum der Weltkulturen (derzeit ca. 3000m2) und das Deutsche Architekturmuseum (derzeit ca. 2400m2) auf konservatorisch geeignetere Depotflächen angewiesen und der Bedarf steigt mit der Annahme wichtiger Nachlässe ständig. Derzeit zahlen die Frankfurter Museen jährlich ca. 1,3 Millionen Euro für die Anmietung teils nicht adäquat nutzbarer Depotflächen. Mithilfe eines in Modulbauweise errichteten Zentraldepots - z.B. ein "Plus-Energie-Depot", das durch das Fraunhofer-IBP entwickelt worden ist - könnten in kurzer Zeit über 8000m2 Depotfläche errichtet werden, die Museen im Gegenzug auf einen Großteil der angemieteten Flächen verzichten. Es handelt sich bei dem "Plus-Energie-Depot" um, vor allem in der verwendeten Anlagentechnik energieeffiziente serienreife Fertigbauelemente, die eine modulare Errichtung eines Depot- und Archivgebäudes in Skelettbauweise erlauben. Das gesamte Bauvorhaben kann, dank der integrierten Vorplanung und der um 50 Prozent schnelleren Bauweise, gegenüber konventionellen Bauten sehr wirtschaftlich erfolgen, ist zudem flexibel und in gleichbleibender Qualität erweiterbar.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 02.12.2011, M 223
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. Dezember 2011MM 223Gründung der Museumsufer Frankfurt GmbHMagistratsvortrag
- 19. Januar 2012Sie sind hierNRNR 202Frankfurter Museen fehlen DepotflächenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 27. April 2012EE 22Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenEtatantrag · CDU, GRÜNE
- 25. Mai 2012BB 228Frankfurter Museen fehlen DepotflächenMagistratsbericht
- 28. September 2012BB 445a) Frankfurter Museen fehlen Depotflächen b) Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenMagistratsbericht
- 15. März 2013BB 147a) Frankfurter Museen fehlen Depotflächen b) Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenMagistratsbericht
- 6. Dezember 2013Antwort des Magistrats · nach 105 WochenBB 567a) Frankfurter Museen fehlen Depotflächen b) Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenMagistratsbericht
- 6. Dezember 2013FF 1205a) Frankfurter Museen fehlen Depotflächen b) Planungen für ein energieeffizientes Zentraldepot beginnenFragestunde-Frage
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf8 Beratungen
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage M 223 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 201 wird abgelehnt. 3. Die Beratung der Vorlage NR 202 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FDP (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. gegen FDP (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und Piraten (M 223 und NR 201 = Ablehnung) NPD (M 223 = Annahme)
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1. Der Vorlage M 223 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 201 wird abgelehnt. 3. Die Beratung der Vorlage NR 202 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und Piraten gegen FDP (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage M 223 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Möglichkeit einer Personalgestellung aufkommensneutral zu prüfen ist. 2. Die Vorlage NR 201 wird abgelehnt. 3. Die Beratung der Vorlage NR 202 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen FDP (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (M 223 und NR 201 = Ablehnung, NR 202 = Zurückstellung) NPD (M 223 = Annahme)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage M 223 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Möglichkeit einer Personalgestellung aufkommensneutral zu prüfen ist. 2. Die Vorlage NR 201 wird abgelehnt. 3. Die Beratung der Vorlage NR 202 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Ablehnung) sowie NPD und REP (= Annahme ohne Zusatz) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und Piraten gegen FDP und REP (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und Piraten gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung); SPD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP; SPD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER, Piraten und NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten, ÖkoLinX-ARL und NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, ÖkoLinX-ARL und NPD gegen SPD und LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung)