Wöhlerschule Erweiterung (Spiegelung) der bestehenden Pavillonanlage
Zusammenfassung
Die Erweiterung der Wöhlerschule durch den Kauf von Klassenraumcontainern wird vorgeschlagen, um der gestiegenen Nachfrage nach Schulplätzen gerecht zu werden. Die bestehende Pavillonanlage soll spiegelbildlich erweitert werden, um zusätzliche Klassenräume zu schaffen. Das erwartete Ergebnis ist eine verbesserte Raumsituation für die Schüler der Wöhlerschule.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBeschlussvorschlag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage M 172 auf die Tagesordnung II der 49. Plenarsitzung beschlossen hat.
b) Der Vorlage M 172 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Begründung
A. Zielsetzung
Erweiterung der bestehenden Holz-Pavillonanlage der Wöhlerschule. Die Wöhlerschule hat ihre Aufnahmekapazität mehr als erreicht und verfügt über keinerlei Ausweichmöglichkeiten im Bestand. Von den ursprünglich vier genutzten Klassenräumen der Heinrich-Seliger-Schule können derzeit, auf Grund des steigenden Raumbedarfs der Heinrich-Seliger-Schule, nur noch zwei Klassenräume genutzt werden, um den Raumbedarf teilweise abzudecken. Die weitere Entwicklung der aktuellen Schülerzahlen im Schulbezirk zeigt künftig weiteren Raumbedarf.
B. Alternativen
Keine, da die Räumlichkeiten an der Schule erschöpft sind.
C. Lösung
Erweiterung der bestehenden Holz-Pavillonanlage An der Wöhlerschule wurde 2015/2016 auf dem Areal der Heinrich-Seliger-Schule eine zweigeschossige Holzpavillonanlage als Ersatz für eine Stahlcontaineranlage errichtet. Die Möglichkeit einer gespiegelten Erweiterung wurde dabei bereits vorgesehen: Der gleiche Baukörper soll spiegelbildlich mit dem gleichen Raumprogramm, mit dem Laubengang als Spiegelachse, ergänzt werden. Es handelt sich um insgesamt fünf Klassenräume, zwei mit je ca. 54 qm und drei Räume mit ca. 72 qm, einen Hausanschluss- und Putzraum sowie einen Besprechungsraum von je ca.16 qm. Zugunsten der Pausenhoffläche und geringerem Gründungsaufwand soll das Gebäude zweigeschossig ausgebildet werden. Die Erweiterung wird an die vorhandenen Verkehrsflächen zwei Flure und zwei Rettungstreppen angebaut, welche die zwei notwendigen baulichen Rettungswege abbilden. Eine bestehende Rampe wird verlegt und erschließt das Erdgeschoss barrierefrei. Zur Deckung des Bedarfs werden durch das Amt für Bau und Immobilien analog der bestehenden Pavillonanlage Holz-Modulbauten aufgestellt, die der derzeit gültigen ENEV entsprechen. Die Anlage ist versetzbar konzipiert und kann später z. B. als Auslagerung für andere Schulbauprojekte dienen. Da es sich um eine zweigeschossige, ENEV-konforme Bauweise mit einem hohen Aufwand für die bisher nicht vorhandenen Anschlüsse zur Anbindung an Heizung, Strom, Wasser und Abwasser handelt, sind höhere, als ursprünglich im Haushalt 2019 vorgesehene Mittel notwendig. Die Kostenberechnung aus dem Jahr 2020 vom Amt für Bau und Immobilien beläuft sich auf 1.921.522 €.
D. Öffentlichkeitsbeteiligung
- Investitionsbedarf: 1.921.522 €
- Finanzierungsbedarfszeitraum mit Angabe der Jahresdaten: Jahr Verpflichtungen Mittelabfluss 2020 1.921.522,20 € 1.441.141,65 € 2021 480.380,55 €
- Zugehörige Folgeinvestitionen unter Angabe des Umfangs- und Zeitraums: keine
- Jahresfolgekosten:
- a)Personelle Folgekosten keine
- b)sächliche Folgekosten 46.583,76 €
- c)Kapitalkosten kalkulatorische Verzinsung 2,25% 43.234,25 €
- d)Abschreibung 63.338,97 €
- Jahreserträge: keine
- Leistungen Dritter: keine
- Stellenplanmäßige Auswirkungen: keine
- Sonstiges: ./.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Oktober 2020 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER; AfD (= Enthaltung) zu b) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER; AfD (= Enthaltung) zu b) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme