Julius-Leber-Schule Sanierung und Erweiterung der künftigen Außenstelle
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Zusammenfassung
Der Vorschlag sieht die Sanierung und Erweiterung der Julius-Leber-Schule vor, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden und die bestehenden Raumprobleme zu lösen. Die Maßnahme umfasst die energetische und brandschutztechnische Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes sowie den Bau eines Erweiterungsbaus. Das erwartete Ergebnis ist eine verbesserte Lernumgebung für die Schülerinnen und Schüler.
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Seilerstraße — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.09.2026.
- Sanierung Bolzplatz Eschenheimer Anlage15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Berichten von Bürger*innen zufolge wurden diesen Sommer in einer vom ASB geführten Übergangsunterkunft in der Seilerstra20.08.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
- Kinderbetreuung im Nordend sichern, Konsequenzen aus der Schließung der „Roten Eule“ ziehen23.02.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Seilerstraße per E-MailBeschlussvorschlag
- Der Erweiterung und Sanierung der künftigen Außenstelle der Julius-Leber-Schule wird zugestimmt.
- Die Gesamtkosten gemäß beigefügter Kostendeckblätter werden wie folgt bewilligt: 26.136.806,34 € 3. Die Maßnahme ist im IPG 2023 - 2026 des Haushaltes 2023 in der Produktgruppe 20.01 unter den Projektdefinitionen 5.002484 und 5.009050 - Julius-Leber-Schule Erweiterung - mit Gesamtkosten in Höhe von 20.855.766,85 € veranschlagt. Die Deckung der Mittel in Höhe von 5.281.039,49 € erfolgt aus den folgen Projektdefinitionen: PSP Element | Bezeichnung | Deckungsbetrag 5.007500 | Planungspauschale Berufsschulen | 5.000.000,00 EUR 5.006888 | Planungspauschale Grundschulen | 281.039,49 EUR 4. Die Verausgabung der Mittel erfolgt auf der Projektdefinition 5.002484 Schule Kostenstelle 400411 Geschäftsbereich 0400 in Höhe von 25.103.396,- € brutto, sowie auf der Projektdefinition 5.009050 BgA Turnhalle Kostenstelle 402411 Geschäftsbereich 1041 in Höhe von 1.033.410,34 € netto.
Begründung
A) Zielsetzung
Die Julius-Leber-Schule ist eine Berufsschule mit dem Schwerpunkt auf Wirtschaft und Gesundheit mit insgesamt circa 3.500 Schülerinnen und Schüler in Voll- und Teilzeit. Die Raumprobleme der Julius-Leber-Schule sind aufgrund der stetig steigenden Schülerzahlen erheblich. Zum einen ist die Schule stark sanierungsbedürftig, zum anderen ist sie im Hinblick auf die räumlichen Kapazitäten über der Belastungsgrenze. Daher soll das Gebäude der ehemaligen Friedrich-Stoltze-Schule saniert und für die Nutzungsbedürfnisse einer beruflichen Schule hergerichtet und erweitert werden. Derzeit nutzt die Julius-Leber-Schule eine zweistöckige Containeranlage mit 13 Klassenräumen auf ihrem Schulgelände. Diese wurden 2008 zur Kompensierung der Raumproblematik aufgestellt. Zum Ende der Sanierungsarbeiten werden die Container abgebaut
B) Alternativen
Keine.
C) Lösungen
Die Planung sieht vor, das leerstehende denkmalgeschützte Gebäude in der Seilerstraße 36 energetisch und brandschutztechnisch zu sanieren und um einen Erweiterungsbau zu ergänzen. Der Entwurf zur Außenstelle Julius-Leber-Schule gliedert sich in den historischen Altbau und den nordöstlich gelegenen Neu/Erweiterungsbau und soll fortan als Außenstelle der Julius-Leber-Schule dienen. Durch den Umbau im Altbau und des Neubaus/Erweiterung werden künftig Sammlungs- und Differenzierungsräume, 15 Klassenräume und ein EDV-Raum realisiert. Zudem sind im Neubau ein großer Schülerarbeits- und Schüleraufenthaltsraum geplant, die sich beide zur Parkanlage orientieren. Vom Aufenthaltsraum wird ein direkter Zugang zum Schulhof ermöglicht. Die Maßnahme sieht eine Bauzeit von ca. 3 Jahren vor.
D) Kosten
- Investitionsbedarf gesamt:
26.136.806,34 €
2. Für die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes ist folgender Finanzierungsbedarf zu erwarten:
| Jahre | Verpflichtungen | Mittelabfluss | ||
| bis 2022 | 999.293,86 € | 999.293,86 € | ||
| 2023 | 4.000.000,00 € | 1.000.000,00 € | ||
| 2024 | 4.000.000,00 € | 4.000.000,00 € | ||
| 2025 | 12.000.000,00 € | 9.000.000,00 € | ||
| 2026 | 5.137.512,48 € | 10.000.000,00 € | ||
| 2027 | 1.137.512,48 € | |||
| Summe | 26.136.806,34 € | 26.136.806,34 € |
3. Zugehörige Folgeinvestitionen: | keine
| 4. Jahresfolgekosten | |
| a) personelle Folgekosten | keine |
| b) sächliche Folgekosten | 428.046 € |
| c) Kapitalkosten | |
| kalkulatorische Verzinsung 1,45% | 378.984 € |
| Abschreibung | 523.513 € |
5. Jahreserträge | keine
6. Leistungen Dritter: | keine
7. Stellenplanmäßige Auswirkungen | keine
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 4. Oktober 2022VV 501Wie geht es weiter mit der Julius-Leber-Schule?Anfrage
- 20. März 2023STST 689Taubenhäuser in der Innenstadt erhalten und weitere Taubenhäuser errichtenStellungnahme
- 22. September 2023Sie sind hierMM 165Julius-Leber-Schule Sanierung und Erweiterung der künftigen AußenstelleMagistratsvortrag
- 22. September 2023MM 163Weiteranmietung des Kinderzentrums Pfingstbornstraße nach Ersatzbau Kinderzentrum Pfingstbornstraße (Org. Ziffer 31), Pfingstbornstraße 70, 65931 Frankfurt-SindlingenMagistratsvortrag
- 2. Februar 2025OFOF 1532/1Wie geht es weiter mit der Julius-Leber-Schule? IIOrtsbeiratsantrag · CDU
- 18. Februar 2025VV 1128Wie geht es weiter mit der Julius-Leber-Schule? IIAnfrage
- 7. Juni 2025OFOF 1663/1Außenstelle der Julius-Leber-Schule im Einklang mit dem Wallservitut voranbringenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 13. Juni 2025Antwort des Magistrats · nach 140 WochenSTST 967Wie geht es weiter mit der Julius-Leber-Schule? IIStellungnahme
- 24. Juni 2025OMOM 7170Außenstelle der Julius-Leber-Schule im Einklang mit dem Wallservitut voranbringenDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., Volt und FRAKTION gegen BFF-BIG (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichts) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) AfD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen BFF-BIG (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichts); AfD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei gegen BFF-BIG (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichts); AfD (= Enthaltung)