Sanierungsmaßnahmen in der Eissporthalle Frankfurt
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Vortrag des Magistrats vom 16.07.2018, M 120
Betreff: Sanierungsmaßnahmen in der Eissporthalle Frankfurt
- Den Sanierungsmaßnahmen in der Eissporthalle Frankfurt wird entsprechend der vorgelegten Kostenberechnung zugestimmt. Diese schließt mit 3.697.829,27 € netto ab.
- Für die Sanierungsmaßnahmen in der Eissporthalle Frankfurt sind im Investitionsprogramm 2017-2020 in der Produktgruppe 21.14 unter der Projektdefinition 5.007494 Mittel in Höhe von 3.740.000,00 € netto ausgewiesen. Die Verpflichtung der Mittel erfolgt mit Rechtskraft des Haushalts 2018.
- Es dient zur Kenntnis, dass für die Sanierungsmaßnahmen in der Eissporthalle bei einer Abschreibungsdauer von 40 Jahren die sachlichen Folgekosten 92.445,73 € p. a. und die Kapitalkosten 50.845,15 € p. a. betragen. Mit der Maßnahme sind keine zusätzlichen personellen Folgekosten verbunden. Begründung: A Zielsetzung Die im Jahre 1981 eröffnete Eissporthalle dient vielfältigen sportlichen Nutzungen: dem öffentlichen Eislauf, dem Training zahlreicher Eissportvereine und den Spielen der zweithöchsten Liga im Deutschen Eishockey (DEL2). Darüber hinaus steht die Halle auch im Sommer für Veranstaltungen zur Verfügung. Bedingt durch das Alter der im Ganzen gut funktionsfähigen und unverändert attraktiven Halle sind Ausbesserungen, Instandhaltungen und Erneuerungen in mehreren Bereichen erforderlich. Sanierungsbedürftig sind derzeit der Versorgungsgang zwischen Halle und Außeneisfläche, der Belag der im Sommer für Tennis genutzten Außeneisfläche, der Zustand verschiedener Räume, die Eishockeybande, die Hallenbeleuchtung, die 400-m-Außeneisbahn, die Bestuhlung in der Halle, die Terrassenumläufe, die Spinde in der Anschnallhalle und das Membrandach über der Außeneisfläche. Ziel der Maßnahmen ist die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit und umfassenden Nutzbarkeit der Eissporthalle. Diese Sanierungsmaßnahmen stehen nicht im Zusammenhang mit dem Bau und Betrieb des planten Familienbades Bornheim, das neben der Eissporthalle vorgesehen ist. B Alternativen Der Verzicht auf die geplanten Maßnahmen hätte Störungen im Betriebsablauf, steigende Aufwendungen für Bauunterhaltung und sinkende Attraktivität der Eissporthalle zu Folge. C Lösung Folgende Maßnahmen sind geplant:
- Sanierung des Versorgungsgangs Der Versorgungsgang, der von der Halle unter dem Außenring und der überdachten Außeneisfläche nach außen führt, ist undicht und muss saniert werden, um Eindringen von Wasser künftig zu verhindern. (Geplant für 2018; Kosten 494.043 € netto)
- Erneuerung des Mattenfeldes mit Kunstrasen Der Kunstrasen unter dem Membrandach, auf dem im Sommer Tennis gespielt wird, ist verschlissen und muss erneuert werden. Die Maßnahme erfolgt aufgrund der Erfordernisse des Bauablaufs zusammen mit der Sanierung des Versorgungsgangs. (Geplant für 2018; Kosten 425.250 € netto)
- Sanierung verschiedener Räume Die für Ärzte, Sanitäter, Trainer und Schiedsrichter vorgesehenen Räume werden erstmals seit dem Bau der Eissporthalle umfassend saniert (Bodenbeläge, Elektroinstallation usw.). (Geplant für 2018; Kosten 88.400 € netto)
- Erneuerung der Eishockeybande Die neun Jahre alte Bande ist verschlissen und muss erneuert werden; sie wird hierbei den aktuell gültigen Vorschriften der Deutschen Eishockey Liga (DEL) angepasst. (Geplant für 2018; Kosten 253.417,36 € netto)
- Umrüstung auf LED-Beleuchtung Die bisherige unwirtschaftliche Beleuchtung (vorwiegend HQL-Lampen) wird durch energieeffiziente LED-Beleuchtung ersetzt. (Geplant für 2018; Kosten 379.923,50 € netto)
- Sanierung der 400-m-Außeneisbahn Bedingt durch die infolge der Vereisung der Außeneisbahn auftretenden Spannungsrisse löst sich der Ober- vom Unterbelag. Der hierdurch ermöglichte Wassereintritt verursacht Rostschäden, Rohrbrüche und Gasaustritte an den Ammoniakrohren. (Geplant für 2019; Kosten 495.600 € netto)
- Neue Bestuhlung Die seit Inbetriebnahme der Eissporthalle nicht erneuerten Plastikstühle weisen Ermüdungserscheinungen auf und werden durch gleichartige Sitzschalen ersetzt. (Geplant für 2019; Kosten 330.000 € netto)
- Erneuerung der Terrassenumläufe Die quadratischen Platten auf den Terrassenumläufen (Fluchtwege) brechen auf und wackeln, ebenso verformen sich die Ablaufrinnen. Da sich auf diese Weise Stolperfallen bilden, muss der gesamte Terrassenbelag erneuert werden. (Geplant für 2019; Kosten 191.290 € netto)
- Erneuerung der Spinde Die Spinde in der Anschnallhalle sind stark beschädigt und nur noch teilweise nutzbar; erstmals seit Inbetriebnahme der Eisporthalle werden sie vollständig erneuert. (Geplant für 2020, Kosten 124.386,70 € netto)
- Erneuerung des Membrandachs An den Befestigungspunkten des Daches ist die im Jahresrhythmus erforderliche Nachspannung altersbedingt nicht mehr möglich; Dach, Abspannungen und Befestigungspunkte müssen erneuert werden. (Geplant für 2020, Kosten 250.800 € netto) Die für die Maßnahmen 1 bis 10 gemäß der jeweiligen Einzel-Kostenberechnungen angesetzten Kosten sind um die Honorarkosten (89.800,82 € netto) und die Kosten für Unvorhergesehenes (574.917,89 € netto) zu ergänzen. Insgesamt ergibt sich der Betrag von 3.697.829,27 € netto. D Kosten
- Die Kosten der Maßnahmen belaufen sich ausweislich der Gesamt-Kostenberechnung auf 3.697.829,27 € netto.
- Finanzierungsbedarfszeitraum mit Angabe der Jahresraten: Voraussichtlicher Mittelabfluss: 2018 (Maßnahmen 1 bis 5): 2.019.094,23 € 2019 (Maßnahmen 6 bis 8): 1.226.289,38 € 2020 (Maßnahmen 9 bis 10): 452.445,66 €
- Folgekosten sind nicht zu erwarten. Anlage _Erlaeuterungsbericht (nicht öffentlich - ca. 1,2 MB) Anlage _Kostenberechnung (nicht öffentlich - ca. 70 KB)Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Umwelt und Sport Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Beratung im Ortsbeirat: 4 Versandpaket: 25.07.2018
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 16. Juli 2018 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 23.08.2018 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, CDU, LINKE. und BFF gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen AfD (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichtes); FDP (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichtes) FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD und BFF (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichts)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD und BFF (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichts) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD und BFF (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichts); ÖkoLinX-ARL (= Enthaltung)