Vor einem Jahr hat die Koalition mit dem Antrag NR 124/21 beschlossen, ein einjähriges Pilotprojekt zur Abgabe von koste
Zusammenfassung
Die Koalition hat ein Pilotprojekt zur Bereitstellung kostenloser Monatshygieneartikel an Schulen beschlossen, um die Bedürfnisse der Schülerinnen zu unterstützen. Der Magistrat hat bereits erste Schritte zur Umsetzung unternommen und plant, die Ergebnisse des Projekts zu evaluieren und zu berichten.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Vor einem Jahr hat die Koalition mit dem Antrag NR 124/21 beschlossen, ein einjähriges Pilotprojekt zur Abgabe von kostenlosen Monatshygieneartikeln durchzuführen.
Ich frage den Magistrat:
Welche Ergebnisse und Erkenntnisse hat der Magistrat aus dem Pilotprojekt gewonnen, und wie gedenkt er, die daraus folgenden Erfordernisse umzusetzen?
Antwort des Magistrats
Schulen der Bildungsregion Nord wurden vom Stadtschulamt mit Informationen zum Pilotprojekt angeschrieben und konnten sich bei Interesse für die Teilnahme anmelden. Es haben sich insgesamt fünf Schulen der Bildungsregion Nord für das Projekt interessiert:
August-Jaspert-Schule (GS)
Judith-Kerr-Schule (GS)
Otto-Hahn-Schule (KGS)
Gymnasium Riedberg
IGS Kalbach-Riedberg
Die Schillerschule (Gym) aus der Bildungsregion Süd hat sich eigenständig um eine Aufnahme in das Projekt bemüht und konnte ebenfalls berücksichtigt werden. Das Stadtschüler*innenrat wurde in die Projektplanung einbezogen. Die zuständige Abteilung im Stadtschulamt hält den Kontakt und bemüht sich um Transparenz. Das Projekt ist zum Schuljahr 22/23 gestartet. Die genannten Schulen erhielten zu Beginn des Schuljahres eine Ausstattung mit Menstruationsprodukten und, wenn gewünscht, mit Kombi-Spendern. Ende 2022 werden erste Erfahrungswerte zur konkreten Umsetzung an den Schulen mittels eines Fragebogens eingeholt. Zum Ende des Piloten wird eine Berichterstattung erfolgen.
In den Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit im Zuständigkeitsbereich des Jugend- und Sozialamtes bedarf es keines Pilotprojektes zur Abgabe von kostenlosen Monatshygieneartikeln.
In einer Abfrage, Mai 2022, durch oben genannte Fachabteilung des Jugend- und Sozialamtes bei verschiedenen Trägern der Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit wurde ersichtlich, dass in der überwiegenden Mehrzahl dieser Frankfurter Einrichtungen bereits kostenlos Menstruationsprodukte für die Besucher*innen vorgehalten werden.
Wo dies nicht der Fall ist, hängt es in der Regel mit der nicht vorhandenen Notwendigkeit aufgrund der Art des Angebots, zum Beispiel kurze Abwesenheit, sehr offenes Angebot und Ähnliches, zusammen. In seltenen Fällen gibt es organisatorische Gründe.
Die Träger der Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit im Zuständigkeitsbereich des Jugend- und Sozialamtes werden auf die Thematik kostenloser Hygiene- und Menstruationsartikel hingewiesen und sensibilisiert, insbesondere darauf, dass entstehende Kosten für diese Artikel abgerechnet werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. September 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.