Der Mietvertrag der Filiale der Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Frankfurt/Main auf der Berger Straße 125-129 läuf
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Frage vom 22.02.2013, F 775 Der Mietvertrag der Filiale der Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Frankfurt/Main auf der Berger Straße 125-129 läuft Ende 2013 aus. Gerüchteweise soll der Mietvertrag nicht verlängert und die Immobilie einer anderen Verwendung zugeführt werden. Das Elektronikkaufhaus ist aber ein wichtiger Ankermieter der zweitumsatzstärksten Einkaufstraße Frankfurts in der Schnittstelle von Bornheim und Nordend.
Ich frage den Magistrat: Hat der Magistrat diesbezüglich Gespräche mit dem Vermieter und der Geschäftsleitung von Saturn geführt, was geschieht dort ab Januar 2014, und werden bei einer eventuellen Aufgabe der Filiale Berger Straße vor Ort entsprechende Alternativen geschaffen?
Antwort des Magistrats: Stadtrat Markus Frank: Lieber amtierender Vorsitzender! Sie können hier keine Mitglieder des Magistrats zum Souverän befördern. Das geht leider nicht. Wir bleiben sozusagen Diener der Stadtverordneten. (Beifall, Heiterkeit) So ist das. Ich möchte mich erst einmal ganz herzlich bei Herrn Stadtverordneten Ochs bedanken. Er hat den Magistrat vor geraumer Zeit informiert, dass Veränderungen an diesem Gebäude anstehen. Der Magistrat hat dann sozusagen auftragsgemäß Gespräche mit der Geschäftsleitung von Saturn, aber selbstverständlich auch mit dem Eigentümer der Immobilie geführt. Der Eigentümer der Immobilie plant tatsächlich eine Neustrukturierung dieses gesamten Karrees. Er möchte eine Kombination aus Einzelhandel, Wohnen und Parken schaffen. Er ist gerade dabei, Pläne auf den Weg zu bringen. Mit diesen Planungen und Investitionen will er dort ein attraktives Wohn- und Geschäftshaus entstehen lassen und sozusagen dieses Stadtquartier aufwerten. Der Mietvertrag mit Saturn läuft tatsächlich zu dem genannten Zeitpunkt aus. Der Eigentümer hat aber ein großes Interesse daran, nach Abschluss der Neustrukturierung Saturn wieder als Mieter zu gewinnen, was wir als Magistrat sehr begrüßen, weil er - wie Sie gesagt haben - ein wichtiger Ankermieter für die zweitwichtigste Einkaufsstraße unserer Stadt ist. Wir haben deshalb auch mit der Konzernleitung von Saturn in Ingolstadt Kontakt aufgenommen und auch der örtlichen Geschäftsleitung angeboten, bei der Projektweiterentwicklung am aktuellen Standort unterstützend einzugreifen mit dem Ziel, Saturn im Bereich der Berger Straße zu halten. Aber, wie gesagt, das Verfahren befindet sich jetzt in der Planaufstellung, und dann wird es Gespräche mit dem Kollegen Planungsdezernenten geben. Erst dann kann man sagen, was ab dem 01.01.2014 dort geschieht. Wahrscheinlich wird dort eine Baustelle sein. Stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher Gert Trinklein: Es gibt eine Zusatzfrage von Herrn Ochs. Bitte! Stadtverordneter Bernhard E. Ochs, RÖMER: (Zusatzfrage) Hat der Besitzer der Immobilie schon angedeutet, dass er das Haus abreißen und ein neues bauen möchte? Stadtrat Markus Frank: (fortfahrend) Er hat Pläne gezeigt. Ich weiß jetzt aber nicht, ob er das Gebäude dafür abreißen muss oder ob er es rekonstruiert. Er hat vor, dort massive Veränderungen durchzuführen. Ich stelle Ihnen aber gerne anheim, dass wir uns nachher noch einmal genauer über dieses Projekt unterhalten. Wenn es so funktioniert, wie der Investor es will, könnten wir damit eine nachhaltige Aufwertung der Berger Straße erreichen, und das würden wir auch begrüßen.
(Beifall) Antragstellende Person(en): Stadtv. Bernhard E. Ochs
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 22. Februar 2013 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.