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Die Situation für die Mieter*innen in Frankfurt ist weiterhin äußerst angespannt. Wegen Betriebskostenabrechnungen, Mode

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Gegenstand der Frage ist die angespannte Situation für Mieter*innen in Frankfurt sowie die geplante Ausgabe von Gutscheinen zur Unterstützung bei der Finanzierung einer Mitgliedschaft in Mieter*innenvereinen. Der Magistrat plant, die Gutscheine ab Juni 2026 auszugeben und gezielt Mieter:innen anzusprechen, die rechtlichen Beistand benötigen.

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Frage an den Magistrat

Die Situation für die Mieter*innen in Frankfurt ist weiterhin äußerst angespannt. Wegen Betriebskostenabrechnungen, Modernisierungen und Eigenbedarfskündigungen et cetera ist der mietrechtliche Beratungsbedarf sehr groß. Die Stadtverordneten haben deshalb am 05.03.2026 mittels Etatantrag 100.000 Euro für die Beratung bei Mieter*innenschutzvereinen bereitgestellt, die Mieter*innen durch Gutscheine bei der Finanzierung einer Mitgliedschaft in einem Mieter*innenverein unterstützen sollen. Ich frage den Magistrat: Wann soll mit der Ausgabe der Gutscheine begonnen werden, und welche Maßnahmen plant die Stadt Frankfurt, um die Mieter*innen auf dieses städtische Angebot aufmerksam zu machen?

Antwort des Magistrats

Nach derzeitiger Planung sollen die Gutscheine ab Juni 2026 ausgegeben werden. Die Gutscheine werden gezielt an Menschen vergeben, die rechtlichen Beistand insbesondere bei der schriftlichen Kommunikation mit Vermieter:innen benötigen, aber finanziell nicht in der Lage sind, die Kosten für die Mitgliedschaft in einem Mieterschutzverein aufzubringen. Sowohl die Stabsstelle Mieterschutz als auch die mietrechtliche Beratung sind durch ihre Arbeit vor Ort in den Quartieren, ihre Beratungstätigkeiten und ihre vielfältigen Netzwerke nah an den Mieter:innen und deren konkreten Problemlagen. Mieter:innen, die für die Gutscheine infragekommen, werden daher im Rahmen der mietrechtlichen Beratung im Amt für Wohnungswesen oder in den Sprechstunden der Stabsstelle Mieterschutz, die in vielen Stadtteilen direkt vor Ort angeboten werden, gezielt auf das Angebot aufmerksam gemacht. Darüber hinaus stehen die städtischen Stellen in engem Austausch mit den Mieter:innenschutzvereinen, sodass Betroffene verlässlich an die jeweils zuständigen Anlaufstellen vermittelt werden können.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. Mai 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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