Seit 2015 erhält der „Arbeitskreis Kinder und Jugend Rödelheim“ Informationen über Bearbeitungsrückstände infolge von pe
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenInhalt
Frage vom 22.06.2017, F 686 Seit 2015 erhält der "Arbeitskreis Kinder und Jugend Rödelheim" Informationen über Bearbeitungsrückstände infolge von personellen Engpässen im Sozialrathaus Bockenheim. Hierdurch entfallen wichtige Leistungen.Trotz des gesetzlichen Anspruchs von Eltern auf Hilfen zur Erziehung werden entsprechende Anträge nicht bearbeitet. Dies ist aus pädagogischer Sicht unverantwortlich, geht auf Kosten von Kindern und Familien und widerspricht jedem präventiven Kinderschutzgedanken.
Ich frage den Magistrat: Wie sieht die Planung der personellen Ausstattung des Sozialrathauses in naher Zukunft aus, um Beratung und Unterstützung nach dem Achten Sozialgesetzbuch und den gesetzlichen Anspruch von Eltern auf Hilfen zur Erziehung sicherzustellen?
Antwort des Magistrats: Vorab stellt der Magistrat klar: Es ist nicht richtig, dass Anträge auf Hilfe zur Erziehung im Sozialrathaus Bockenheim nicht bearbeitet werden. Es ist nicht richtig, dass Leistungen entfallen. Hinweise auf mögliche Kindswohlgefährdungen werden immer sofort überprüft. Auf Grundlage der Haushalts- und Stellenpläne der Stadt Frankfurt am Main werden die Sozialrathäuser mit Stellenkapazitäten ausgestattet. Die Verteilung der Stellen auf die Sozialrathäuser erfolgt anhand eines Modells zur Personalbemessung, bei dem Fallzahlen und Bearbeitungsaufwand anhand der gesetzlichen und fachlichen Erfordernisse einfließen. Diese Bemessung und Verteilung wird in regelmäßigen Abständen wiederholt. Damit ist dem Grunde nach sichergestellt, dass alle gesetzlich definierten Unterstützungs- und Beratungsleistungen erbracht werden können. Durch Bevölkerungswachstum, Veränderung in Stadtteilen und Sozialstruktur oder besondere Ereignisse - Situation der geflüchteten Menschen - kann es zu personellen Engpässen kommen, die nicht ad hoc ausgeglichen werden können. Die personelle Ausstattung des Sozialrathauses Bockenheim wird auf diesem Hintergrund und unter diesen Rahmenbedingungen auch zukünftig regelmäßig überprüft und angepasst. Antragstellende Person(en): Stadtv. Ayse Zora Marie Dalhoff
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 22. Juni 2017 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.