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Nach Einschätzung des Ortsbeirats 2 entstehen im südlichen Westend durch den Konsum von harten Drogen auf offener Straße

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 2 sieht im südlichen Westend zunehmende Probleme durch den Konsum harter Drogen. Der Magistrat wird gefragt, ob er diese Einschätzungen teilt und welche Maßnahmen er ergreifen kann, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Frage an den Magistrat

Nach Einschätzung des Ortsbeirats 2 entstehen im südlichen Westend durch den Konsum von harten Drogen auf offener Straße zunehmend Probleme, FR vom 01.03.2022. Als Gründe hierfür werden die Gentrifizierung des Bahnhofsviertels, die Verschlechterung der Situation von Drogenabhängigen aufgrund der geringeren Hilfsangebote infolge der Coronapandemie sowie der steigende Druck auf Drogenkonsumenten im Bahnhofsviertel genannt.

Ich frage den Magistrat:

Teilt der Magistrat diese Einschätzungen, und welche Möglichkeiten sieht er, dieser Entwicklung im südlichen Westend entgegenzutreten?

Antwort des Magistrats

Der Magistrat hat derzeit keine Hinweise auf eine Verlagerung oder Ausweitung der Drogenszene ins südliche Westend. Sicherlich kommt es vereinzelt immer wieder vor, dass sich Drogenabhängige auch im Westend aufhalten. Insbesondere, wenn das Wetter wärmer und sonniger wird oder aber, wenn die Polizei im Bahnhofsviertel gerade verstärkt kontrolliert.

Regelmäßige Kontrollgänge der OSSIP-Streetworker, bestätigen dies. Ebenso bestätigt wird dies von der Landespolizei und Stadtpolizei, die das Westend nach Klagen im vergangenen September intensiv bestreifen - insbesondere im Bereich der Spielplätze. Seit Mitte September trafen und treffen sie weder Obdachlose an, noch Drogenabhängige, die offen konsumieren. Sie fanden auch keine gebrauchten Spritzen oder sonstige Konsumrückstände und schildern die Lage im Westend als unauffällig.

Auslöser dieser verstärkten Bestreifung durch Polizei und Stadtpolizei sowie der regelmäßigen und Rundgänge von OSSIP-Streetworkern waren Klagen von Anwohnenden im vergangenen September. Vor allem am Spielplatz Elsa-Brändström-Platz sowie im Bereich des Goethe-Gymnasiums lagen gebrauchte Spritzen und sonstige Konsumrückstände. Im Zusammenspiel von Grünflächenamt, Präventionsrat, der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Landes- und Stadtpolizei sowie den Streetworkern von OSSIP hat der Magistrat umgehend reagiert.

Die Reinigungsleistungen am Spielplatz Elsa-Brändström-Platz wurden auf sieben Reinigungsgänge je Woche erhöht. Zusätzlich wird der Spielplatz am Freitag, Samstag und Sonntag in den Abendstunden durch Clean FFM Express zusätzlich gereinigt und unterliegt somit einer weiteren sozialen Kontrolle. Auch die Fegerflotte der Einrichtung K9 - Hilfen für suchtkranke Menschen des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe wurde und kann weiterhin bei Bedarf für Reinigungsleistungen hinzugezogen werden.

Der Spielplatz wird durch einen Schließdienst morgens um 08:00 Uhr geöffnet und abends um 19:00 Uhr verschlossen.

Seit September gab es keine Beschwerden mehr, sodass der Magistrat davon ausgeht, dass sich die getroffenen Maßnahmen bewährt haben. Alle beteiligten Akteure bleiben weiterhin aufmerksam. Insbesondere OSSIP Streetwork ist tagsüber und auch nachts im Einsatz, um Drogenabhängige von der Straße zu holen und sie zu motivieren, Hilfe anzunehmen und Drogenhilfeeinrichtungen zu nutzen. Sie behalten auch das Westend und alle "Ausweichplätze" von Drogenabhängigen im Blick.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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