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Angestellte der Städtischen Bühnen haben sich mit großen Befürchtungen an unsere Fraktion gewandt. Der Tenor war stets g

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Angestellten der Städtischen Bühnen befürchten, dass eine Reduzierung des Etats um sieben Millionen Euro den Betrieb und die Qualität der Bühnen gefährdet. Der Magistrat wird gefragt, wie er den Umfang von Personal und Spielbetrieb aufrechterhalten und die betroffenen Angestellten informieren will.

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Frage an den Magistrat

Angestellte der Städtischen Bühnen haben sich mit großen Befürchtungen an unsere Fraktion gewandt. Der Tenor war stets gleich: Wenn der Etat von Schauspiel und Oper um die vorgesehenen sieben Millionen Euro reduziert werde, so sei die Aufrechterhaltung des Betriebs in seiner jetzigen Form und Vielfalt nicht mehr zu gewährleisten. Die Angestellten fürchteten um den Fortbestand der hohen Qualität des Hauses sowie - ganz persönlich - um den Fortbestand von Arbeitsverträgen. Ich frage den Magistrat: Wie gedenkt der Magistrat den Umfang von Personal und Spielbetrieb aufrechtzuerhalten, und in welchem Format werden die potenziell betroffenen Angestellten der betroffenen städtischen Betriebe darüber informiert?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrter Herr Stadtverordneter Wehnemann!

Die Stadt Frankfurt am Main ist sehr stolz auf die hervorragenden Leistungen der Städtischen Bühnen, deren hohes künstlerisches Niveau sich neben der hohen Auslastung auch in den zahlreichen internationalen Auszeichnungen für Oper und Schauspiel zeigt. Dies ist insbesondere auch das Verdienst der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur auf der Bühne, sondern auch in den Kostüm- und Produktionswerkstätten, den technischen Bereichen, dem Vertrieb und der Verwaltung.

Da der Magistrat gefragt wurde, wie er den Umfang von Personal und Spielbetrieb aufrechtzuerhalten gedenke, ist zunächst einmal festzuhalten, dass nicht der Magistrat, sondern die Geschäftsführung der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main GmbH für den Umfang von Personal und Spielbetrieb zuständig ist. Den Rahmen hierfür bildet der im städtischen Haushalt abgebildete Zuschuss an die Gesellschaft. Derzeit liegt den Stadtverordneten der Entwurf des städtischen Haushalts 2022 vor, der auch die Finanzplanung der Folgejahre enthält. Inwiefern die ab 2023 geplanten Sparvorgaben tatsächlich zu realisieren sind, hängt auch von der zukünftigen Einnahmesituation der Stadt insgesamt ab.

Entsprechende Beratungen des Magistrats werden abschließend im Rahmen der Aufstellung des Haushaltes 2023 stattfinden.

Die Arbeitsplatzsicherheit der Beschäftigten der Städtischen Bühnen ist genauso zu bewerten wie die der Beschäftigten der Stadtverwaltung, von betriebsbedingten Kündigungen ist daher abzusehen. Darüber werden die Beschäftigten der Bühnen auf eigenständigem Wege informiert werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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