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Die Debatte zum Thema Rassismus hat in Frankfurt Fahrt aufgenommen. Insbesondere mögliche Maßnahmen gegen anti-schwarzen

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

In Frankfurt am Main gibt es verschiedene Initiativen und Vereine, die sich mit anti-schwarzem Rassismus auseinandersetzen. Diese Organisationen führen Projekte und Veranstaltungen durch, um das Bewusstsein für Rassismus zu schärfen und die betroffene Community zu unterstützen.

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Frage an den Magistrat

Die Debatte zum Thema Rassismus hat in Frankfurt Fahrt aufgenommen. Insbesondere mögliche Maßnahmen gegen anti-schwarzen Rassismus wurden dabei intensiv diskutiert.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Welche städtischen Initiativen und nicht städtischen Vereine sind dem Magistrat bekannt, die sich in den letzten Jahren mit dieser Form von Rassismus auseinandergesetzt haben, und welche Projekte sind daraus entstanden?

Antwort des Magistrats

In Frankfurt am Main existieren die folgende Initiativen und Vereine, die im Themafeld anti-schwarzer Rassismus aktiv sind:

- Die bundesweite Initiative schwarze Menschen, ISD. Sie ist seit September 2021 gemeinsam mit Each One Teach One e.V., EOTO, und dem Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland e. V., ZAGD, Teil des Kompetenznetzwerks Anti-Schwarzer Rassismus, KomPAD. Außerdem organisiert die ISG Vernetzungstreffen und Zusammenkünfte sowie Veranstaltungen, wie den "Black History Month", die Ausstellung "Homestory-Deutschland" oder das "Europäische Netzwerktreffen für People of African Descent und Black Europeans". Mit Programmen wie "Empower Activism" oder "SEKIBU" werden Schwarzer Aktivismus und Community Projekte in Deutschland sowie Schwarzes Empowerment in Kinderbüchern unterstützt.

- Maisha e.V., wurde 1997 als Verein für afrikanische Migrantinnen und Migranten gegründet. Maisha ist durch verschiedene internationale und europäische Projekte sowie Kampagnen, wie dem "Racial Justice Sunday", aktiv und berät und unterstützt Schwarze Menschen, die von Rassismus betroffen sind.

- die Bildungsstätte Anne Frank, mit Projekten sowie Workshops gegen Rassismus und Antisemitismus; unter anderem an Schulen und am Arbeitsplatz.

- das Afrodeutsche Akademiker Netzwerk, ADAN, trägt als Plattform für den Austausch und durch Treffen dazu bei, ein differenziertes Bild von Afrodeutschen, Afrikanerinnen und Afrikanern und dem afrikanischen Kontinent zu schaffen.

- der Verband Binationaler Familien und Partnerschaften, der Projekte und Beratung für Eltern Schwarzer Kinder anbietet.

- Kone e. V. - Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns, setzt sich vor allem für Chancengleichheit und für die Anerkennung sowie das Empowerment von Menschen mit afrikanischen Wurzeln ein. Der Verein führt Workshops und Projekte durch - so zum Beispiel das Projekt "Empowerment durch Kreativität und Austausch für afrikanische Diaspora und ihre Familien"

Zudem existieren Projekte und Kooperationen, an denen verschiedene Akteurinnen und Akteure zusammenwirken. Zu nennen ist hier die Stadtlabor-Ausstellung "Ich sehe was, was Du nicht siehst", welche seit 2019 gemeinsam mit über 60 von Rassismus betroffenen Gruppen und politischen Initiativen erarbeitet wurde. Das AmkA führt gemeinsam mit dem Verband Binationaler Familien und Partnerschaften und KONE e. V. sowie weiterer Initiativen außerdem die Veranstaltungsreihe "Frankfurt schwarz/weiß: Perspektiven unserer Kinder" durch. Im Jahr 2021 war im stadtRAUMfrankfurt die Ausstellung "Ubuntu Passion Art - black isn't black" zu sehen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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