In den vergangenen Monaten häuften sich Fälle in Frankfurter Krankenhäusern, in denen Patient*innen von Diskriminierung
Zusammenfassung
Die Frage thematisiert die zunehmenden Berichte über Diskriminierung in Frankfurter Krankenhäusern und die Notwendigkeit, solche Fälle zu dokumentieren. Der Magistrat wird aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen erfasst werden. Das erwartete Ergebnis ist eine verbesserte Dokumentation und Intervention bei Diskriminierungsfällen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFrage an den Magistrat
In den vergangenen Monaten häuften sich Fälle in Frankfurter Krankenhäusern, in denen Patient*innen von Diskriminierung vonseiten des Krankenhauspersonals berichtet haben. Zuletzt beschäftigte sich die KAV damit, dass ein Frankfurter mit marokkanischer Staatsbürgerschaft nach seinem Tod von Amts wegen eingeäschert wurde, obwohl dies den islamischen Traditionen widerspricht. Auch eine Studie, welche vom RKI in Auftrag gegeben worden ist, hat einen Zusammenhang zwischen der Impfquote von Menschen mit Migrationserfahrung und ihren Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitssystem festgestellt. Ich frage den Magistrat: Falls keine Fälle bekannt wurden: Wie will der Magistrat sicherstellen, dass in Zukunft solche Fälle dokumentiert werden?
Antwort des Magistrats
Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Frankfurt am Main sowie im Varisano Klinikum Frankfurt Höchst gibt es keine rechtliche Grundlage zur regelhaften Dokumentation von Fällen aufgetretener Diskriminierung.
Beim Amt für multikulturelle Angelegenheiten sind in den vergangenen zwei Jahren Diskriminierungsmeldungen in Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen eingegangen. In Bezug auf nicht-städtische Einrichtungen wie nicht-städtische Krankenhäuser und deren Personal hat das AmkA keine Zuständigkeit. Die Meldungen betrafen zum Beispiel Vorkommnisse bei Impfzentren sowie bei Privatärztinnen und Privatärzten. Sie wurden registriert, geprüft und - wo möglich und angemessen - fand eine Intervention statt. Das AmkA steht im Kontakt mit dem Gesundheitsamt und der dortigen Beschwerdestelle.
Um alle Meldungen zu dokumentieren, wären zusätzlich Meldungen, die bei zivilgesellschaftlichen Beratungs- und Vermittlungsstellen eingehen, zu erfassen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.