Die ehemalige Oberbürgermeisterin und die ABG Frankfurt Holding machten stets ein Geheimnis um den Kaufpreis des Campus
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Frage vom 24.05.2017, F 613 Die ehemalige Oberbürgermeisterin und die ABG Frankfurt Holding machten stets ein Geheimnis um den Kaufpreis des Campus Bockenheim. Daraufhin konnte die ABG von den genossenschaftlichen Projektgruppen nicht bezahlbare Grundstückspreise verlangen. Die sozialen Zielen nicht verpflichteten, höchstbietenden Investoren hingegen errichten dort hochpreisige Luxuszimmerchen für Kurzzeitbewohner*innen. Die Hessische Landesregierung teilte auf eine Anfrage der LINKEN. mit, dass der Campus der ABG für einen vorläufigen Kaufpreis von rund 73,9 Millionen Euro überlassen wurde.
Ich frage den Magistrat: Hält der Magistrat die Preispolitik der ABG für gerechtfertigt, und wie ist bezahlbarer Wohnraum mit dieser Gewinnmaximierung der ABG zu vereinbaren?
Antwort des Magistrats: Die ABG Frankfurt Holding hat während der Planungswerkstätten im Jahr 2011/2012 als auch danach mehrfach erklärt, dass sie keinerlei Wohnbaugrundstücke veräußern wird. Dazu gehören auch Grundstücke, die für Wohngruppen zur Verfügung zu stellen sind. Vielmehr wird die ABG Frankfurt Holding nach den Vorstellungen der Wohngruppen auf den im Eigentum der ABG Frankfurt Holding verbleibenden Grundstücken Wohnbauprojekte realisieren, die dann den Projektgruppen für gemeinschaftliches Wohnen vermietet werden. Neben dem Kaufpreis entstehen Entwicklungskosten, wie zum Beispiel Kosten für soziale Infrastruktur, Kosten für Erschließungsmaßnahmen, Kosten für die Errichtung der öffentlichen Flächen und so weiter, die in dem Kaufpreis nicht enthalten sind aber bei der Vergabe der Grundstücke an Wohngruppen mit berücksichtigt werden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Michael Müller
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. Mai 2017 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.