Berichte über rassistische und sexistisch diskriminierende Erfahrungen, Fatshaming und vieles mehr von Patient*innen in
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gefragt, wie er mit Berichten über diskriminierende Erfahrungen von Patient*innen in Krankenhäusern umgeht und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vorgesehen sind. Ziel ist es, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Umgang mit Beschwerden zu erhöhen und die Situation für Patient*innen zu verbessern.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFrage an den Magistrat
Berichte über rassistische und sexistisch diskriminierende Erfahrungen, Fatshaming und vieles mehr von Patient*innen in Krankenhäusern sind keine Seltenheit und machen auf einen Missstand aufmerksam, der an vielen Kliniken in ganz Deutschland trauriger Alltag zu sein scheint. Unlängst stand auch ein Krankenhaus in Frankfurt in der Öffentlichkeit hinsichtlich solcher Vorfälle in der Kritik. Da der Magistrat die Stadt Frankfurt als Trägerin des Klinikums Frankfurt Höchst vertritt, frage ich: Wie geht der Magistrat mit solchen Berichten um, und welche Richtlinien/Maßnahmen/Einrichtungen, wie es beispielsweise eine unabhängige Beschwerdestelle sein könnte, sind an Klinken in städtischer Trägerschaft vorgesehen oder bereits implementiert?
Antwort des Magistrats
Am Klinikum Frankfurt Höchst existiert schon seit Jahren eine unabhängige Beschwerdestelle. Mehrere Mitarbeiter*innen sind für Patient*innen und/oder auch Angehörige Ansprechpartner*in, um bei Beschwerden und Problemen schnell und unkompliziert weiterzuhelfen. Seit Jahren existieren Verfahrensanweisungen, die den Umgang mit Beschwerden regeln.
Das Bestreben des Hauses ist es, jeder Beschwerde, unabhängig davon wo sie vorgetragen wird, transparent und nachvollziehbar nachzugehen und die Situation zum Wohle der Patient*innen/Angehörigen zu bearbeiten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. Januar 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.