Die Holzbrücke an der U-Bahn-Station „Wiesenau“ muss erneuert werden. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Herbst 2
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Zusammenfassung
Es geht um die Erneuerung der Holzbrücke an der U-Bahn-Station "Wiesenau" und die damit verbundene Einschränkung für die Anwohner während der Bauarbeiten. Der Magistrat erklärt, dass eine Behelfsbrücke aufgrund beengter Platzverhältnisse und weiterer Restriktionen nicht möglich ist.
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Neumühlenweg — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 20.07.2026.
- Mehr Schutz durch Schatten (Sonderfonds)20.07.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Hauptverkehrsader Neumühlenweg verbreitern11.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Schutz vor Hitze (Sonderfonds)25.05.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Neumühlenweg per E-MailFrage an den Magistrat
vom 22.01.2026, F 3810 Die Holzbrücke an der U-Bahn-Station "Wiesenau" muss erneuert werden. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Herbst 2027/Frühjahr 2028 beginnen und ein Jahr dauern. Auf Nachfrage des Ortsbeirats 8 erklärt der Magistrat, dass während der Bauzeit zum Neubau der Holzbrücke an der U-Bahn-Station "Wiesenau" ein Zugang von der Hohemarkstraße zur U-Bahn-Station Wiesenau nicht möglich sei. Dies würde bedeuten, dass die Anwohner für mindestens zwölf Monate völlig von der U-Bahn abgeschnitten sind. Ich frage den Magistrat: Warum gibt es keine Möglichkeit, eine Behelfsbrücke zu stellen, damit die Anwohner und Schüler die U-Bahn-Station auch während der Bauarbeiten nutzen können, oder welche alternativen Lösungen sieht der Magistrat für die Bauphase?
Antwort des Magistrats
Eine Behelfsbrücke ist leider aufgrund der besonderen Randbedingungen, bedingt durch äußerst beengte Platzverhältnisse an der Örtlichkeit, nicht darstellbar. Die bestehende Holzbrücke an der U-Bahn-Station Wiesenau quert den Urselbach, der sich westlich der Brücke verzweigt. Die bebauten Privatgrundstücke an der Hohemarkstraße führen bis auf wenige Meter an die bestehende Holzbrücke heran. Außerdem befindet sich die Brücke im Landschaftsschutzgebiet II und wird beidseitig von Bäumen gesäumt, die naturschutz- und artenschutzbedingt bestmöglich geschützt werden müssen. Parallel zur Brücke verlaufen im Erdreich diverse Leitungstrassen - eine Hochdruckwasserleitung, ein bedeutendes Stromversorgungspaket sowie ein Schmutzwasserkanal. Diese queren in unmittelbarer Nähe der bestehenden Brücke den Urselbach und können nicht verlegt werden, da die angrenzenden Grundstücke bebaute Privatgrundstücke sind. Für die bauliche Umsetzung des Brückenneubaus ist, von der Hohemarkstraße kommend, die Sperrung des Zuganges zur U-Bahn-Station Wiesenau unumgänglich. Für den Fuß- und Radverkehr wird eine Umleitung durch bauzeitlich angepasste Wegeführungen angeboten werden. Ebenso soll auf die nahegelegenen U-Bahn-Stationen - U-Bahn-Station Niederursel, U-Bahn-Station Zeilweg, U-Bahn-Station Sandelmühle, U-Bahn-Station Heddernheimer Landstraße - ausgewichen werden. Die bauzeitliche Schul- und Fußwegführung in Richtung Mertonviertel wird voraussichtlich von der Hohemarkstraße über die Niederurseler Landstraße mit Querung der Rosa-Luxemburg-Straße zum Neumühlenweg geführt. Die Planung sieht aktuell vor, dass sowohl die technische Lösung für den Brückenneubau, als auch die bauliche Umsetzung so erfolgt, dass die Beeinträchtigungen infolge der geänderten bauzeitlichen Wegebeziehungen für die Bevölkerung so kurz wie möglich ausfallen. Die genannte Bauzeit von zwölf Monaten wird im Zuge der weiteren Planungsschritte konkretisiert.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 22. Januar 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.