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Das MVZ Medicover in der Nähe des Hauptbahnhofs schließt seine Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde spätestens zum Nove

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Schließung der Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde des MVZ Medicover in Frankfurt am Main stellt eine erhebliche Herausforderung für betroffene Familien dar. Der Magistrat wird aufgefordert, Gespräche mit Medicover und der Kassenärztlichen Vereinigung zu führen, um Lösungen für die unzureichende kinderärztliche Versorgung zu finden.

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Frage an den Magistrat

Das MVZ Medicover in der Nähe des Hauptbahnhofs schließt seine Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde spätestens zum November 2025 so die Mitteilung auf deren Webseite. Patienten und Eltern wurden im Vorfeld nicht informiert, niedergelassene Ärzte sind überlaufen und nehmen meist keine neuen Patienten mehr an. Die Sorgen der Betroffenen sind entsprechend groß. Zwar gilt Frankfurt bei der Kassenärztlichen Vereinigung, KV, als mit Kinderärzten überversorgt, doch entsprechen die statistischen Werte nicht der erlebten Realität in unserer Stadt.

Ich frage den Magistrat:

Hat der Magistrat bereits das Gespräch mit Medicover und der KV gesucht und wie kann er dabei helfen, in dieser für die Betroffenen schwierigen Situation eine Lösung zu finden?

Antwort des Magistrats

Gemäß § 75 Absatz 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch, SGB V, obliegt die Sicherstellung der ärztlichen ambulanten Versorgung den Kassenärztlichen Vereinigungen. In zahlreichen Gesprächen und Briefen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, KVH, wurde die spürbar mangelnde kinderärztliche Versorgung deutlich adressiert. Laut Angaben der KVH ist Frankfurt mit 108-110 Prozent kinderärztlich überversorgt. Hinsichtlich der Entscheidung zur Standortwahl innerhalb des Stadtgebietes der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzt:innen bestehe durch die KVH keine Möglichkeit der Steuerung oder Einflussnahme.

Der Magistrat wurde im Vorfeld nicht über die Schließung der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin des MVZ Medicover informiert. Betroffene Eltern haben im Gesundheitsamt Frankfurt am Main nach der Übernahme von (Vorsorge-) Untersuchungen angefragt. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben darf das Gesundheitsamt diese Leistungen nicht erbringen und ist deshalb dafür auch nicht personell aufgestellt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 11. September 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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