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In Frankfurt werden Radwege mit roter Farbe auch auf voller Länge markiert. Auf der Gießener Straße wurde an den Pfingst

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat wird gefragt, ob die rote Markierung von Fahrradwegen nicht nur in Gefahrenbereichen erfolgen sollte und ob eine häufige Erneuerung notwendig ist. Ziel ist es, die Effizienz der Markierungen zu verbessern und unnötige Arbeiten zu vermeiden.

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Frage an den Magistrat

In Frankfurt werden Radwege mit roter Farbe auch auf voller Länge markiert. Auf der Gießener Straße wurde an den Pfingstfeiertagen am Sonntag und Montag zu sehr früher Stunde und zudem auch noch sehr laut und störend nunmehr innerhalb kürzester Zeit bereits zum dritten Mal der Fahrradweg über mehrere hundert Meter rot angemalt, obwohl die alte Farbe noch gut erkennbar war. Dies soll unter anderem auch am Riedberg in ähnlicher Weise erfolgt sein.

Ich frage den Magistrat, ob nicht künftig die rote Farbe der Fahrradwege zunächst in Kreuzungsbereichen und sonstigen Gefahrenbereichen ausreicht sowie zudem auch nicht zu oft erneuert werden muss, sofern kein besonderer Anlass dazu besteht.

Antwort des Magistrats

Die derzeitige Vorgehensweise sieht vor, dass neue Radstreifen dort rot eingefärbt werden, wo sie nicht physisch durch sogenannte "Cycle Lane Separator" geschützt werden können - etwa neben Parkbuchten oder an Grundstücksausfahrten.

Im angesprochenen Beispiel in der Gießener Straße war die rote Markierung des Radfahrstreifens aufgrund einer hohen Gefährdung des Radverkehrs angeordnet worden. Da die Rotmarkierung dort sowie am Riedberg im Bereich der Altenhöferallee von Riedbergallee bis Am Weißkirchener Weg an vielen Stellen schadhaft war, wurde eine Erneuerung der Bestandsmarkierung beauftragt. Diese ist auch im Zuge der Unterhaltungsaufgaben im zweiten Abschnitt der Altenhöferallee von Riedbergallee bis Marie-Curie-Straße vorgesehen. Dass die Arbeiten in der Gießener Straße an den Pfingstfeiertagen ausgeführt wurde, war vonseiten des Magistrats nicht beauftragt, zumal kein zeitlicher Druck hinsichtlich der Ausführung bestand. Der Magistrat sucht dazu den Kontakt zum ausführenden Unternehmen. Generell wurde die Markierung in der Gießener Straße nur dort erneuert, wo sie bereits am stärksten abgefahren, verblasst oder abgeplatzt war. Der Eindruck einer mehrmaligen Markierung ist möglicherweise der abschnittsweisen Ausführung geschuldet.

Gespräche mit Bürger:innen und wissenschaftliche Studien zeigen, dass die rot eingefärbten Radstreifen das subjektive Sicherheitsgefühl deutlich erhöhen. Der Magistrat ist davon überzeugt, dass die Roteinfärbung maßgeblich dazu beiträgt, dass die Radinfrastruktur heute positiver bewertet wird als noch vor einigen Jahren. Dies wiederum fördert die Bereitschaft, aufs Fahrrad umzusteigen - was zu weniger Staus, Abgasen und Lärm führt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Juni 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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