Nachdem schon unter Stadtrat Schneider ein Toilettenkonzept vorgelegt wurde und dies von Frau Weber nochmals überarbeite
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main hat ein Toilettenkonzept entwickelt, das die Verbesserung der sanitären Infrastruktur in der Innenstadt zum Ziel hat. Es wird angestrebt, die öffentliche Zugänglichkeit und Hygiene durch die Installation neuer Toilettenanlagen zu erhöhen. Die Einbindung der städtischen Museen in dieses Konzept ist jedoch nicht vorgesehen.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenFrage an den Magistrat
Nachdem schon unter Stadtrat Schneider ein Toilettenkonzept vorgelegt wurde und dies von Frau Weber nochmals überarbeitet wurde, ist bis heute nichts geschehen. Die neuen öffentlichen Toilettenanlagen sucht man vergebens. Die Aktion "Nette Toilette" ist ein Armutszeugnis für die Stadt Frankfurt. Die Gaststätten sollen nun die Planungsfehler wettmachen. Dazu sollte man aber auch noch andere Institutionen aufrufen, mitzumachen. Ich frage den Magistrat: Hat man die städtischen Museen, und dies sind im Innenstadtbereich immerhin 18 Museen, mit in diese Idee einbezogen und wenn nicht, warum nicht?
Antwort des Magistrats
Dem Magistrat sind die Anforderungen von weiteren öffentlichen Toilettenanlagen im Innenstadtbereich und am Mainufer bekannt. Im Magistratsbeschluss M 174 vom 04.11.2022 sind zunächst die priorisierten Sofortmaßnahmen für den Zeitraum 2025 bis 2028 aufgeführt worden, unter anderem Hauptwache, Alte Oper und Schweizer Platz. Die Umsetzung der vorgeplanten Maßnahmen sind von der Mittelbereitstellung der jeweils beschlossenen Haushaltsjahre abhängig. Aufgrund der Vielzahl bereits vorhandener Bedarfsmeldungen kann der Magistrat noch keine Auskünfte darüber erteilen, zu welchem Zeitpunkt die weiteren Toilettenanlagen realisiert werden können.
Im Jahr 2024 und in der ersten Jahreshälfte 2025 konnten folgende neue Toilettenanlagen installiert beziehungsweise reaktiviert werden:
- Zwei Systemtoiletten wurden im Bahnhofsviertel umgesetzt, eine dritte soll noch in diesem Sommer aufgestellt werden,
- eine weitere Systemtoilette wurde im Hafenpark gebaut,
- zusätzlich wurden vier Komposttoiletten - Rose-Schlösinger-Anlage, Affentorplatz, Konstanzer Straße, Seehofpark - aufgestellt.
- Darüber hinaus wurden einige zusätzliche mobilen Toilettenanlagen - unter anderem Platenstraße - gestellt.
- Auch der Standort Bendergasse, in der Altstadt, konnte reaktiviert werden.
Diese Maßnahmen stellen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der städtischen sanitären Infrastruktur dar.
Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass im vergangenen Jahr aus Kapazitätsgründen die Museen im Stadtbereich nicht in das Projekt eingebunden werden konnten und eine Einbindung der Museen auch in dem von den Stadtverordneten beschlossenen Toilettenkonzept nicht vorgesehen ist.
Mit der aktiven Umsetzung des Konzepts "Nette-Toilette" in Frankfurt am Main strebt der Magistrat darüber hinaus an, die öffentliche Zugänglichkeit, Hygiene und Aufenthaltsqualität im urbanen Raum nachhaltig zu verbessern. Besonders in einer wachsenden Stadt ist ein bedarfsgerechtes und inklusives Toilettenangebot ein zentraler Aspekt der städtischen Daseinsvorsorge.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Mai 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.