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Durch die Corona-Pandemie ist insbesondere die Gastronomie betroffen und hält sich mehr schlecht als recht mit dem Außer

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat wird aufgefordert, die Gastronomie auf die Nutzung von kompostierbaren und essbaren Verpackungen hinzuweisen, um den Verpackungsabfall zu reduzieren. Dies soll durch Sensibilisierung und Unterstützung der Gastronomiebetriebe geschehen, um nachhaltige Verpackungslösungen zu fördern.

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Frage an den Magistrat

Durch die Corona-Pandemie ist insbesondere die Gastronomie betroffen und hält sich mehr schlecht als recht mit dem Außer-Haus-Verkauf von Speisen über Wasser. Dies erzeugt jedoch eine große Menge Verpackungsabfall. Ich frage den Magistrat: Hat der Magistrat die Gastronomie auf kompostierbare und essbare Verpackung hingewiesen, um den Verpackungsabfall beim Verkauf von Speisen zu vermindern?

Antwort des Magistrats

Der Magistrat hat das Thema nachhaltige Verpackungen in der Vergangenheit bereits über verschiedene Aktivitäten unterstützt und Unternehmen in dieser Hinsicht sensibilisiert. Es liegt in der Verantwortung jeder Gastronomin, jedem Gastronomen und To-Go-Anbieter, Geschäftsprozesse auf Mehrwegbehältnisse oder kompostierbare oder essbare Verpackungsmöglichkeiten anzupassen. Hierbei sind die gesetzlichen Vorgaben zur Einhaltung der Hygienevorschriften gerade in Zeiten der Pandemie einzuhalten. Das Sachgebiet "Lebensmittelsicherheit und Hygieneüberwachung" des Ordnungsamtes steht dabei beratend zur Seite. Der Magistrat hält es aber für wünschenswert und beispielgebend, wenn die Gastronomie sich an dem Bemühen der Stadt, diese sauber zu halten, etwa durch ein Mehrwegverpackungsangebot beteiligen würde. Daher nimmt der Magistrat die Anregung zum Anlass, die Unternehmen nochmals auf die Möglichkeiten von Mehrweg- sowie kompostierbaren und essbaren Verpackungen hinzuweisen, um auf diesem Wege den Verpackungsabfall beim Verkauf von Speisen zu vermindern. Im öffentlichen Raum klärt die Stabsstelle Sauberes Frankfurt im Rahmen des Projektes #cleanffm bereits über die Möglichkeiten der Nutzung von nachhaltigen beziehungsweise Mehrwegverpackungen von Speisen und Getränken auf. Die Aufklärung erfolgt zum einen intensiv über die Social Media Kanäle wie facebook, instagram, twitter und youtube und zum anderen in der persönlichen Ansprache auf Veranstaltungen, zum Beispiel Sauberkeitsaktionen, Stammtische, Infostände, bei Aktionen, zum Beispiel Verschenkaktion #MainBecher, sowie im Rahmen der Einsätze der #cleanffm-Sauberkeitsbotschafter*innen. Dabei wird auch dafür sensibilisiert, Gastronominnen und Gastronomen mit einem Mehrwegangebot zu unterstützen. Wie es gelingen kann, Gastronomie nachhaltig für Müllvermeidung und Ressourcenschonung zu gewinnen, zeigt das Beispiel des noch jungen, aber bereits erfolgreichen Pfandbechersystems #MainBecher. Das System wurde von der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH organisiert und wird stadtweit in Zusammenarbeit mit mehr als 120 Bäckereien, Cafés oder Tankstellen realisiert. Das Umweltdezernat in Kooperation mit der FES bewirbt den #MainBecher im Rahmen von Aktionen und Veranstaltungen. Damit wird der Bekanntheitsgrad des Pfandbechers erhöht sowie die Menge der Nutzerinnen und Nutzer. Initiator für das beispielgebende Pfandbechersystem war 2018 das vom Wirtschaftsdezernat als Gemeinschaftsaktion vom Gewerbeverein Bornheim Mitte, der Interessensgemeinschaft Untere Berger Straße und der Bornheimer Initiative Cup2gether konzipierte Projekt "Berger Becher", das im Anschluss an die Kampagne ‚Ich bin dabei: Plastikfrei!' im Zeitraum von sechs Monaten realisiert wurde. Das Projekt wurde damals unterstützt von der Sauberkeitskampagne #cleanffm und dem Umweltdezernat.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 21. Januar 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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