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Die ABG Holding möchte Wohnungen in der Friedrich-List-Straße .sanieren.. Diese Modernisierung käme für viele Mieter, di

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Inhalt

Frage vom 27.01.2012, F 296 Die ABG Holding möchte Wohnungen in der Friedrich-List-Straße "sanieren" . Diese Modernisierung käme für viele Mieter, die dort seit Jahrzehnten wohnen, einer Zwangsumsiedlung gleich. Derzeit zahlen die Mieter circa fünf Euro pro Quadratmeter. Nach der Modernisierung würden sich die Mietzahlungen fast verdoppeln. Die Mieter möchten gar nicht ausziehen für die Renovierungsarbeiten, denn sie bezweifeln bereits, je wieder in ihre alten Wohnungen zurückziehen zu können.

Ich frage den Magistrat: Ist er über dieses Vorhaben der ABG informiert, und ist er bereit, sich für die gerechten Belange der Mieter einzusetzen, damit diese nicht gegen ihren Willen aus ihren Wohnungen vertrieben werden?

Antwort des Magistrats: Stadtrat Edwin Schwarz: Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, sehr geehrter Herr Förster! Ich beantworte Ihre Frage wie folgt: Bereits seit längerer Zeit werden Beschwerden, insbesondere von Mieterinnen und Mietern aus dem Bereich Riederwald, darüber geführt, dass im Riederwald familiengerechter Wohnraum fehlt beziehungsweise nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung steht. Dies begründet sich darin, dass die Wohnungen im Riederwald größtenteils aus Kleinwohnungen bestehen, wie diese zum Zeitpunkt der Entstehung möglicherweise noch familiengerecht waren. Im Hinblick auf die drastisch geänderten Anforderungen an familiengerechte Wohnungen sieht es die ABG Frankfurt Holding auch zur Stabilisierung des Quartiers und zur Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Riederwald als notwendig an, durch Zusammenlegung von Kleinwohnungen größere, familiengerechtere Wohnungen zu schaffen. Zu diesem Zweck werden in der Friedrich-List-Straße ohnehin zur Sanierung anstehende Wohnungen nicht nur energetisch optimiert, vielmehr entstehen auch durch Zusammenlegung und durch maßvolle Anbauten an den vorhandenen Gebäuden größere, familiengerechte Wohnungen. Den Mieterinnen und Mietern ist dieses Konzept bei einer Mieterversammlung im Herbst 2011 umfassend und ausführlich unter Erläuterung der Pläne vorgestellt worden. Selbstverständlich wird die ABG Frankfurt Holding den betroffenen Mieterinnen und Mietern adäquaten Wohnraum anbieten. Dies ist in der Mieterversammlung ausführlichst erörtert worden. Zu diesem Zweck werden alle betroffenen Mieterinnen und Mieter von Mitarbeitern der ABG persönlich aufgesucht, um eventuell vorhandene Probleme vor Ort unmittelbar und unbürokratisch zu lösen. Grundsätzlich bietet die ABG Frankfurt Holding keine Interimswohnungen oder Mieterhotels an. Die Wohnungen, die den Mieterinnen und Mietern angeboten werden, sind durchweg Wohnungen, die heutigen Anforderungen entsprechen. Selbstverständlich übernimmt die ABG Frankfurt Holding die Kosten für den Umzug. Des Weiteren wurde den Mieterinnen und Mietern natürlich auch angeboten, dass diese nach Abschluss der Maßnahme in den ursprünglichen Wohnblock zurückziehen können. Dabei ist allerdings anzumerken, dass ein Teil der heute vorhandenen Wohnungen aufgrund der Wohnungszusammenlegungen nach Abschluss der Maßnahme nicht mehr vorhanden sein wird. Gleichwohl können die betroffenen Altmieterinnen und Altmieter natürlich in den entsprechenden Wohnblock zurückziehen. Dies entspricht der schon vielfach im gesamten Stadtgebiet Frankfurt angewandten Vorgehensweise der ABG Frankfurt Holding. Auch in anderen vergleichbaren Fällen hat die ABG Frankfurt Holding in höchstem Maße sozialverträglich eine notwendige Umsetzung der Mieterinnen und Mieter zur Schaffung von insbesondere familiengerechtem Wohnraum vorgenommen. Antragstellende Person(en): Stadtv. Luigi Brillante

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 27. Januar 2012 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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