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Mit bunten Smilies fragt eine vom Planungsdezernat beauftragte Agentur Passanten der Hauptwache: „Was fühle ich hier?“ o

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant eine umfassende Aufwertung der Hauptwache, um die Mängel an der Platzfläche zu beheben und eine zukunftsorientierte Nutzung zu entwickeln. Ziel ist es, die Bürger:innen und Besucher:innen aktiv in den Prozess einzubeziehen und ein identitätsstiftendes Gesamtbild zu schaffen. Das Budget für die Maßnahmen beträgt 168.000 Euro.

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Frage an den Magistrat

Mit bunten Smilies fragt eine vom Planungsdezernat beauftragte Agentur Passanten der Hauptwache: "Was fühle ich hier?" oder "Was spricht mich an?" Die Antwortkarten kann man in einen herumstehenden Briefkasten schmeißen. Etwa 50 Meter weiter steht seit gut zehn Monaten an der Treppe in die Zwischenebene zum MOMEM ein Bauzaun, um Passanten vor losen Wandbelägen zu schützen. Der Aufzug in die Zwischenebene rostet vor sich hin und funktioniert schon lange nicht mehr. Überall lose Plattenbeläge und Verwahrlosung. Wäre es also nicht besser, die augenscheinlichen Mängel umgehend zu beheben? Stattdessen werden inmitten dieser Tristesse Passanten nach ihren Gefühlen usw. befragt. Ich frage den Magistrat: Was kostet diese Passantenbefragung?

Antwort des Magistrats

Mit der Beauftragung zum Prozess #HauptwacheZukunft kommt der Magistrat dem Auftrag der Stadtverordnetenversammlung, § 815 vom 11.11.21, nach, ein Konzept für temporäre Maßnahmen zu erstellen, um Aufwertungsmaßnahmen zu ermöglichen, bis die umfassende Techniksanierung der B-Ebene durch die VGF erfolgt ist. Dass die Platzfläche eine Erneuerung und Aufwertung braucht, darin sind sich alle einig. Da aber die technische Gebäudesanierung des unterirdischen Bauwerks erhebliche Auswirkungen auf die Platzoberfläche hat - bauliche Eingriffe und Durchdringungen, Baustelleneinrichtung et cetera -, kann eine dauerhafte Platzumgestaltung erst nach Abschluss der umfassenden Sanierung des unterirdischen Bauwerks erfolgen.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist weit mehr als eine Passant:innenbefragung und das in der Frage beschriebene Einwerfen von Antwortkarten. Es geht vielmehr um eine aufsuchende Beteiligung, bei der Frankfurter:innen, aber auch Besucher:innen unserer Stadt mitbestimmen sollen, welche Bedeutung dieser wichtige zentrale Ort in Zukunft haben soll und welche Veränderung er erfahren soll oder nicht. Der Auftrag umfasst eine integrierte Gesamtbetrachtung des Ortes im Kontext seines Umfeldes, seiner Geschichte und seiner technischen Herausforderungen. Vor allem geht es darum, ein breites, repräsentatives Spektrum der Bürger:innen, Besucher:innen, Einzelhändler:innen und Interessensgemeinschaften aktiv in den Prozess einzubinden und hierbei insbesondere auch artikulationsschwache Akteur:innen sowie unterschiedliche Generationen durch neue analoge und digitale Kommunikationsformate anzusprechen. Dieser Ansatz bewährt sich, der Online-Fragebogen wurde zum Beispiel von über 900 Personen beantwortet, #HauptwacheZukunft - FFM.de.

Darauf aufbauend wird eine Zukunftsvision entwickelt, die ein nutzungsbezogenes und identitätsstiftendes Gesamtbild im Fokus hat. Als Ergebnis werden sowohl temporäre Maßnahmen erarbeitet als auch die Grundlagen für die dauerhafte Weiterentwicklung dieses städtischen Ortes geschaffen. Das Auftragsvolumen umfasst ein Budget in Höhe von 168.000 Euro.

Die Durchführung des Prozesses #HauptwacheZukunft und die Beseitigung der aktuellen, offenkundigen Mängel an der Hauptwache - zum Beispiel die in der Frage angesprochene Reparatur des Aufzugs und der Wandplatten - sind aus Sicht des Magistrats kein Entweder-Oder. Beides wird parallel bearbeitet. So wurden zum Beispiel die Fensterfolien im Trichter über den VGF-Schaltern erneuert und die Fahrradbügel neben dem FES Pavillon versetzt. Im nächsten Schritt werden die Geländerglasflächen entlang des großen Treppentrichters erneuert, die vorhandenen Baumbeete an der nördlichen Platzkante aufgewertet und Setzstufen im großen Treppentrichter farblich gestaltet. Die Fläche neben dem FES Pavillon wird aufgewertet, eine temporäre Möblierung wird aufgestellt - Lange Bank und Verschattung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 7. November 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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