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Stolz wurde der Erfolg vermeldet, dass das Land Hessen mit der Stadt Frankfurt Einigkeit über den gemeinsamen Wettbewerb

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Zusammenfassung

Das Zentrum der Künste in Frankfurt soll als Hotspot der performativen Künste entwickelt werden, um kulturelle Angebote zu schaffen und Rückzugsräume für Künstler zu bieten. Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen arbeiten gemeinsam an der Finanzierung und der Planung des Zentrums, das eine Vielzahl von Institutionen beherbergen wird.

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Frage an den Magistrat

Stolz wurde der Erfolg vermeldet, dass das Land Hessen mit der Stadt Frankfurt Einigkeit über den gemeinsamen Wettbewerb zum Kulturcampus erzielt hätte. Abgesehen davon, dass für das Zentrum der Künste nur ein unverbindlicher Ideenteil vorgesehen ist und bis heute keine Klarheit über die Finanzierung dieses Zentrums herrscht, frage ich den Magistrat: Was genau sind nun die Vorgaben der Stadt hinsichtlich des Zentrums der Künste in diesem gemeinsamen Wettbewerb, die einerseits voll dem rechtsverbindlichen Bebauungsplan wie andererseits den erheblichen Raumanforderungen des Frankfurt LAB Rechnung tragen?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrter Herr Stadtverordneter Baier! Das künftige Zentrum der Künste soll sich perspektivisch zu einem Hotspot der performativen Künste und integralen Bestandteil des Kulturquartiers rund um den ehemaligen Unicampus Bockenheim entwickeln. Die Vielseitigkeit seiner Nutzerinnen und Nutzer sowie die enge Anbindung an die anderen im Quartier angesiedelten Akteure versprechen intensiven Austausch und Zusammenarbeit in Ausbildung, Forschung und Praxis. Das Zentrum der Künste soll in einer einzigartigen Doppelfunktion sowohl niedrigschwellige kulturelle Angebote für die Bürgerinnen und Bürger bieten als auch Rückzugsräume für ein konzentriertes künstlerisches Schaffen eröffnen. Das Zentrum der Künste würde zum Hauptsitz, Produktions- und Spielort der international renommierten und in Frankfurt ansässigen Institutionen Frankfurt LAB, Ensemble Modern, Junge Deutsche Philharmonie, Deutsche Ensemble Akademie, Internationale Ensemble Modern Akademie, Dresden Frankfurt Dance Company. Es würde den Geschäftsräumen der einzelnen Akteure ebenso Platz bieten wie Proberäumen und -bühnen, einer Produktionshalle, einem Aufführungssaal, Werkstätten, Ateliers, Aufnahme, Ton- und Videostudios und weiteren Funktionsräumen. Die einzelnen Räume würden in ihrer Konzeption auf möglichst hohe Synergieeffekte abzielen und die künftigen Nutzer somit noch enger miteinander verknüpfen. Die beteiligten Akteure erwarten neben dieser anregenden Atmosphäre individuelle Verbesserungen ihrer derzeitigen Situation. Das gilt besonders für das Frankfurt LAB, das gegenwärtig zwar Raum für experimentelle Kunst bietet, technisch aber nicht zeitgemäß ausgestattet ist. Auch der zentrale Standort an der Bockenheimer Warte wäre eine Verbesserung zur gegenwärtigen Situation. Der Magistrat hat im Zuge der mit dem Land Hessen vereinbarten Arbeitsteilung ein detailliertes Raumprogramm und eine belastbare Massenstudie für das Zentrum der Künste erstellen lassen. Die Studien sind in enger Abstimmung mit den im Forum Kulturcampus zusammengeschlossenen künftigen Akteuren des Zentrums der Künste entstanden und bilden deren Raumbedarfe ab. Sie liefern die Grundlage für einen gemeinsamen Architekturwettbewerb, den die Stadt Frankfurt und das Land Hessen derzeit vorbereiten. Er wird aus einem Realisierungswettbewerb für den Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und einem integrierten Ideenteil für das Zentrum der Künste beidseits der Bockenheimer Landstraße sowie die Wohnbebauung bestehen. Beabsichtigt ist ein nichtoffenes einphasiges Wettbewerbsverfahren gemäß den Richtlinien für Planungswettbewerbe, RPW, dem ein offenes Bewerbungsverfahren vorangestellt wird, an dem sich nationale wie internationale Architekturbüros beteiligen können. Das Ergebnis des Ideenteils des Wettbewerbs verspricht eine solide Grundlage für eine Entscheidung zur Realisierung des Zentrums der Künste. Da alle Institutionen, die künftig im Zentrum der Künste arbeiten sollen, etwa zu gleichen Teilen von Stadt und Land gefördert werden, ist es nach Auffassung des Magistrats dabei die gemeinsame Verantwortung der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, die Finanzierung des Zentrums auf den Weg zu bringen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 27. August 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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