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Die Grüne Soße mit ihren sieben Kräutern ist ein „Frankfurter Kulturgut“, so bezeichnet es auch die Hessenschau am 24. A

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frankfurter Gärtner*innen benötigen Unterstützung von der Stadt, um Vandalismus und Diebstahl zu bekämpfen, die durch extreme Wetterbedingungen und andere Faktoren verschärft wurden. Der Magistrat hat die Landespolizei um Stellungnahme gebeten und erkennt die Problematik an, sieht jedoch Herausforderungen bei der Umsetzung effektiver Präventionsmaßnahmen.

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Frage an den Magistrat

Die Grüne Soße mit ihren sieben Kräutern ist ein "Frankfurter Kulturgut" , so bezeichnet es auch die Hessenschau am 24. August 2024 in ihrer Berichterstattung. Jedoch fühlten sich die Gärtnereien von der Stadt im Stich gelassen. So gingen nicht nur wegen des extremen Wetters Teile der Ernte verloren, sondern auch durch Vandalismus und Diebstahl. Die Frankfurter Gärtner*innen bräuchten die Unterstützung von der Stadt, heißt es.

Ich frage den Magistrat:

Welche ordnungspolitischen Maßnahmen werden gefordert, und was kann die Stadt tun, um die Frankfurter Gärtner*innen zu unterstützen?

Antwort des Magistrats

Da die Zuständigkeit für Vandalismus und Diebstahl bei der Landespolizei liegt, wurde diese über das Polizeipräsidium Frankfurt um Stellungnahme gebeten:

"Für den Bereich der Grüne Soße Felder ist im Polizeipräsidium Frankfurt am Main kein Schwerpunkt erkennbar. Im Jahr 2024 kam es bis dato zu zwei Diebstahldelikten, im Jahr 2023 kam es zu einem Diebstahl. Im Jahr 2022 wurden im Bereich des 8. Polizeireviers vermehrt Diebstähle landwirtschaftlicher Geräte/Werkzeuge sowie verschiedener Pflanzen/Kräuter verzeichnet. In diesem Zusammenhang wurden seitens des zuständigen 8. Polizeireviers zivile Maßnahmen initiiert. Anzeigen zu Vandalismusschäden sind nicht bekannt."

Dem Magistrat ist dennoch bewusst, dass sowohl der Diebstahl von Feldfrüchten als auch die Verunreinigung der Anbaufelder durch freilaufende Hunde im Stadtteil Oberrad wichtige Anliegen sind, weshalb auch der Regionalrat die Themen aufgegriffen hat. Die Beratung hierzu ist noch nicht abgeschlossen.

Wirkungsvolle und nachhaltige Präventionsmaßnahmen sind grundsätzlich schwer umzusetzen. Zäune könnten helfen, sind aber kostspielig und aus Landschaftsschutzgründen nicht sinnvoll. Sehr hohe Polizeipräsenz würde abschrecken, ist aber in der Praxis nur sehr begrenzt realisierbar.

Seitens der Stadtpolizei erfolgen Streifengänge und sporadische Überwachungsmaßnahmen im relevanten Bereich von Oberrad. Bislang konnten keine Täter auf frischer Tat ertappt werden.

Es ist aber davon auszugehen, dass die Streifengänge und Überwachungen präventive Auswirkungen haben, d. h. zumindest ein Teil der Täter abgeschreckt wird.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. September 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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