In Wiesbaden wurden Arbeiten zur Verlegung von Fernwärmeleitungen vom Herbst in den April vorverlegt. Durch die Umplanun
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Zusammenfassung
Der Magistrat hat die Möglichkeit geprüft, Bauarbeiten in Frankfurt vorzuziehen, um notwendige Sperrungen in verkehrsärmere Zeiten zu verlagern. Dies soll dazu beitragen, die Belastungen für Anlieger und den Einzelhandel während der Corona-Krise zu minimieren.
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Neues zu Konrad-Adenauer-Straße per E-MailFrage an den Magistrat
In Wiesbaden wurden Arbeiten zur Verlegung von Fernwärmeleitungen vom Herbst in den April vorverlegt. Durch die Umplanung sollen die Einschränkungen für die Anlieger und besonders für den Einzelhandel minimiert werden. Da die Corona-Krise für deutlich weniger Verkehr auf den Straßen sorge, könne man dieses Zeitfenster nutzen, um den ohnehin schon schwer gebeutelten Gewerbetreibenden eine weitere Sperrungsphase im Herbst zu ersparen. Ich frage daher den Magistrat: Sieht der Magistrat auch in Frankfurt Möglichkeiten, Bauarbeiten vorzuziehen, um notwendige Sperrungen in die verkehrsärmere Zeit zu verlagern?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat hat die verkehrsarme Zeit genutzt, um Arbeiten vorzuziehen oder diese schneller voranzutreiben. Die Markierungsarbeiten, Rotmarkierungen, auf der Kurt-Schumacher-Straße/Konrad-Adenauer-Straße konnten aufgrund des geringeren Verkehrsaufkommens früher beendet werden. Die bei Arbeiten dieser Art vorhandene, etwas größere Flexibilität, hat der Magistrat folglich genutzt. Bei schon laufenden Baumaßnahmen, zum Beispiel dem Neubau des Verkehrskreisels im Frankfurter Westen, konnten in den vergangenen Wochen einige Arbeiten vorgezogen werden. Dies war möglich, da keine Schülerinnen und Schüler auf den Gehwegen unterwegs waren und auch auf der Straße weniger Verkehr als üblich herrschte. Nach derzeitigem Stand geht der Magistrat daher von einer etwas kürzeren Bauzeit bei diesem Projekt aus. Grundsätzlich ist festzustellen, dass neue Straßen- und Brückenbauprojekte nicht "ad hoc" vorgezogen werden können. Bis tatsächlich Bauarbeiten beginnen können, stehen bei größeren Bauprojekten viele Arbeitsschritte im Voraus an, die zeitlich berücksichtigt werden müssen. Neben der eigentlichen Planung sind im Vorhinein umfangreiche magistratsinterne Abstimmungen sowie Abstimmungen mit anderen Gewerken erforderlich. Finanzielle Mittel werden auf der Grundlage von Beschlussvorlagen an den Magistrat oder die Stadtverordnetenversammlung freigegeben. Hinzu kommen weitere Verfahren, nicht zuletzt das mehrmonatige Ausschreibungs- und Vergabeverfahren. Schließlich sind die Arbeiten auch von den Kapazitäten der Firmen abhängig. Anfragen zu einer Erhöhung der Kapazitäten führten leider zu einer abschlägigen Antwort.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. April 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.