Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Im Oktober 2015 hat die Stadt Frankfurt das Mailänder Abkommen über städtische Ernährungspolitik mit unterzeichnet und s

Vorlagentyp: F
Beantwortet
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main hat das Mailänder Abkommen über städtische Ernährungspolitik unterzeichnet und verpflichtet sich zur Umsetzung von sieben Verpflichtungen und 37 Empfehlungen. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen Ernährungssystems und die Förderung gesunder Ernährung in der Stadt.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Schulen und Bildung verfolgen

Frage an den Magistrat

Im Oktober 2015 hat die Stadt Frankfurt das Mailänder Abkommen über städtische Ernährungspolitik mit unterzeichnet und sich dazu verpflichtet, die Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Ernährungssystems der Stadt zu übernehmen. Ich frage den Magistrat: Wie ist der Stand der Umsetzung bei den sieben Verpflichtungen und 37 Empfehlungen, die aus dem Mailänder Abkommen resultieren?

Antwort des Magistrats

Das erwähnte Abkommen "Milan Urban Food Policy Pact" ist vor dem Hintergrund entstanden, dass den Städten, in denen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt, eine strategische Rolle bei der Entwicklung nachhaltiger Ernährungssysteme und der Förderung einer gesunden Ernährung zukommt. Die Stadt Frankfurt am Main weist bereits viele Aktivitäten auf, die zur Umsetzung des Mailänder Abkommens über städtische Ernährungspolitik beitragen. Dies betrifft nicht nur die Verpflichtungen, sondern auch einige der Empfehlungen, die einen freiwilligen Handlungsrahmen darstellen. Teilweise war die Stadt Frankfurt sogar den Empfehlungen viele Jahre voraus, so konnte der regionale Erzeugermarkt auf der Konstablerwache letztes Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiern. Im Rahmen des Projektes "Klimagourmet" werden viele Maßnahmen gebündelt. Getragen wird das Projekt von einer Vielzahl von Unterstützern der Stadt Frankfurt am Main, über Unternehmen bis hin zu Vereinen und Verbänden. Es werden Lernwerkstätten in Schulen angeboten, um Schülerinnen und Schüler über das Thema nachhaltige Ernährung zu informieren. Über Kochkurse wird eine klimagerechte und schmackhafte Ernährungsweise vermittelt. Im Rhein-Main-Guide wird aufgezeigt, wo man nachhaltig Essen gehen und einkaufen kann. In der Klimagourmet-Woche wird dann die Vielfalt an Akteuren und Projekten gebündelt vorgestellt und zum Mitmachen motiviert. Über die Webseite klimagourmet.de können Sie sich ein genaues Bild vom Netzwerk und den vielen Aktivitäten machen. Weitere Informationen zur klimagerechten Ernährung finden Sie zudem noch auf der Webseite www.klimaschutz-frankfurt.de. Zusätzlich unterstützt die Stadt Frankfurt am Main den Ernährungsrat finanziell. Dieser besteht aus dem Zusammenschluss von Vertreter*innen verschiedener NGOs und Institutionen - Slow Food, SOLAWI, ShoutOutLoud, BIONALES, FIBL, Energiereferat - Der Ernährungsrat erarbeitet beispielsweise im Rahmen von Arbeitskreisen verschiedene Themen wie "Ernährungsbildung", "Produktion und Vermarktung", "Plastikfreie Lebensmittel - Müllfreier Lebensservice". Ein weiteres Projekt des Ernährungsrates gemeinsam mit der Stadt Frankfurt ist der Betrieb eines Externen Schulgartens im Frankurter Ostend, der Grundschüler*innen elementare Kenntnisse vom Anbau bis hin zu zur Verarbeitung von einheimischen Gemüsesorten vermittelt. Die Aufklärung und Ernährungsbildung setzt sogar schon früher an, so wird mit verschiedenen Informations-Flyern wie "Mein Frühstück im Kindergarten", "Mein Pausenfrühstück für den zuckerfreien Vormittag" und Informationen auf Postmappen für die Erstklässler*innen für eine ausgewogene Ernährung geworben. Wichtig ist für den Magistrat, dass auch die Schulkantinen für eine nachhaltige Ernährung stehen und diese anbieten. An einem Runden Tisch - hier war ebenfalls der Ernährungsrat eingebunden - wurden neue Ausschreibungskriterien nachhaltiger Kita- und Schulverpflegung erarbeitet. Eine Maßnahme der beschlossenen Klimaallianz ist es, die Erhöhung des Anteils der regionalen Produkte bei Schulkantinen zu erreichen. Darüber hinaus wurde innerhalb der Stadt Frankfurt am Main die Koordinierungsstelle "Fair-Trade" eingerichtet, um hier die Beschaffung von nachhaltig und fair erzeugten Produkten zu erhöhen. Der Magistrat wird sich auch in Zukunft für die Umsetzung weiterer Punkte des Mailänder Abkommens engagieren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 20. Februar 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung