In den kommenden Jahren werden unter anderem das Rebstockbad und das Panoramabad neu gebaut. Auch zahlreiche Sanierungs-
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant den Neubau und die Sanierung von Hallenbädern, um den hohen Energiebedarf durch moderne Technik zu reduzieren und auf erneuerbare Energien umzusteigen. Ziel ist es, den Energiebedarf signifikant zu senken und umweltfreundliche Energiequellen zu integrieren, was zu einer nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz führen soll.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wohnen verfolgenFrage an den Magistrat
In den kommenden Jahren werden unter anderem das Rebstockbad und das Panoramabad neu gebaut. Auch zahlreiche Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sind an verschiedenen Hallenbädern in Frankfurt geplant. Da Hallenbäder einen hohen Energiebedarf haben, stellt sich die Frage, wie dieser mit moderner Technik reduziert und der Bedarf mit erneuerbarer Energie abgedeckt werden kann. Ich frage daher den Magistrat: Welchen Energiebedarf haben Frankfurts Hallenbäder, und welche Möglichkeiten zieht die Stadt in Betracht, um den Energiebedarf mit erneuerbarer Energie abzudecken?
Antwort des Magistrats
Die Frankfurter Erlebnis- und Hallenbäder der BäderBetriebe Frankfurt GmbH haben einen jährlichen Energiebedarf von circa: - Strom: 13.354.121 Kilowattstunde - Erdgas: 2.268.230 Kilowattstunde - Wärme: 22.791.904 Kilowattstunde (Referenzjahr 2018) Diese Zahlen stehen in Abhängigkeit unter anderem zu Witterung, Nutzungszeiten und Nutzerzahlen. Die energetische Optimierung und die Prüfung der Möglichkeiten zum Einsatz von erneuerbaren Energien stellen bei den Bestandsbädern der BäderBetriebe Frankfurt GmbH, zum Beispiel im Rahmen von Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen, einen wichtigen Bestandteil der Konzeptionierung dar. Hierbei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Mainova und eine Prüfung des Einsatzes von regenerativen Energien. In den letzten Jahren konnte im Bereich der Bestandsbäder bereits eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt werden, weitere Optimierungen sind geplant. Dies betrifft insbesondere folgende Bereiche: Hallenbad Höchst: Einsatz energieeffizienter LED-Beleuchtung, Energieversorgung über effiziente Fernwärme. Titus-Thermen: Energieversorgung über eine effiziente Fernwärme mit einem gutem Primärenergiefaktor und Konzeptionierung energieeffiziente Kälteanlage. Textorbad: Hochwärmedämmende Gebäudehülle und energieeffiziente technische Anlagen, entsprechend der Anforderungen zum Errichtungszeitpunkt mit Eröffnung im Jahr 2009 und Konzeptionierung energieeffizienter LED-Beleuchtung. Riedbad Bergen-Enkheim: Energetische Sanierung mit hochwärmedämmender Gebäudehülle mit Passivhaus-Komponenten, energieeffiziente technische Anlagen, neues Blockheizkraftwerks mit energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung in 2018, Konzeptionierung energieeffizienter LED-Beleuchtung. Gartenbad Fechenheim: Konzeptionierung Gesamtsanierung mit energetischer Optimierung von Teilbereichen der Gebäudehülle, energieeffiziente technische Anlagen, energieeffiziente LED-Beleuchtung. Für die Neubauprojekte stellen die Optimierung des Energiebedarfs, der Einsatz von erneuerbaren Energien und der ressourcenschonende Bau und Betrieb zentrale Projektziele dar. Im Focus steht hierbei eine ausgewogene Konzeptionierung der ökologischen, betrieblichen und finanziellen Aspekte. Neubau Familienbad Bornheim: Der Planung des neuen Familienbades Bornheim liegt ein zukunftsfähiges Energiekonzept zugrunde, das um 30 Prozent besser ist, als es die gesetzlichen Anforderungen vorgeben. Schwerpunkte sind die Energieeinsparung und die effiziente und regenerative Energieerzeugung. Zur Energieeinsparung wird eine hochwärmedämmende Gebäudehülle, teilweise mit Passivhauskomponenten und minimierten Wärmebrücken, realisiert. Die Lüftungsanlagen werden mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet und für die Beleuchtung im Gebäude wird energiesparende und langlebige LED Technik eingesetzt, die zusätzlich über Präsenzmelder gesteuert wird. Die Energieerzeugung wird durch Blockheizkraftwerke gesichert, die durch die Nutzung des Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung einen hohen Wirkungsgrad erreichen. Um den Anteil an regenerativer Energieerzeugung zu maximieren, wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit einer Kollektorfläche von über 1.000 Quadratmeter errichtet. Zudem eine Nutzung der Abwärme der Eissporthalle geplant. Neubau Rebstockbad: Für das Projekt Neubau Rebstockbad werden hohe Anforderungen an die Qualität der Gebäudehülle, die Effizienz der technischen Anlagen und die Energieversorgung gestellt. Dies Betrifft insbesondere folgende Punkte: - Energetische Standard mit einer Verbesserung gegenüber den Anforderungen der Energieeinsparverordnung von mindestens 30 Prozent. - Hochqualitative Gebäudehülle mit der Verwendung von Passivhaus-Komponenten in Teilbereichen der Fassaden und der Dachkonstruktionen. - Gebäudetechnik mit effizienten, medien- und ressourcenschonenden Anlagen mit hocheffizienten Wärmerückgewinnungssystemen, insbesondere der Lüftungs- und Badewassertechnik. - Dachflächen mit einer Fläche von mindestens 2.000 Quadratmeter für die Nutzung von regenerativen Energien. - Ziel ist eine Energiebilanz in mindestens vergleichbarer Qualität zum Passivhaus-Standard. Zur Sicherstellung einer optimalen Energieversorgung erfolgt die Konzeptionierung in enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Mainova AG und in Abstimmung mit dem Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main. Wichtige Bestandteile sind die Optimierung des Primärenergiebedarfs und die Nutzung von regenerativen Energien. Hierbei werden unter anderem folgende Möglichkeiten geprüft: - Einsatz eines Blockheizkraftwerkes mit energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung. - Nutzung von Fernwärme mit einem guten Primärenergiefaktor. - Nutzung weiterer regenerativen Energiequellen, zum Beispiel Solarthermie, Geothermie, et cetera. - Prüfung der Möglichkeiten zur Nutzung von Erdwärme in Form einer für den Bereich Frankfurt erstmaligen und innovativen Tiefen-Geothermie in Abstimmung mit dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie und dem Hessischen Wirtschaftsministerium. Durch die stetige Optimierung des Energiebedarfs und den zunehmenden Einsatz von erneuerbaren Energien, insbesondere bei den Neubauplanungen, wird ein maßgeblicher Beitrag zum Umweltschutz gewährleistet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.