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Die Krisen der Frankfurter Verlage Suhrkamp und Eichborn sind noch lebhaft im Gedächtnis. Auf der diesjährigen Buchmesse

Vorlagentyp: F
Beantwortet

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Inhalt

Frage vom 07.10.2016, F 229 Die Krisen der Frankfurter Verlage Suhrkamp und Eichborn sind noch lebhaft im Gedächtnis. Auf der diesjährigen Buchmesse sind zahlreiche Verlage und Kleinverlage mit Sitz in Frankfurt am Main vertreten, die dort ihre Angebote vorstellen und Geschäfte abschließen. Bei einem Runden Tisch wünschten sich Verlage Veranstaltungen wie Open Books und eine Buchhandlung für Frankfurter Verlage.

Ich frage den Magistrat: Wie fördert die Stadt Frankfurt lokale Verlage und Kleinverlage, um eine Abwanderung zu verhindern, und wird sie ihnen einen zentralen Verkaufsraum zur Verfügung stellen?

Antwort des Magistrats: Die Stadt Frankfurt fördert die lokalen Verlage und Kleinverlage mit Nachdruck und in vielfältiger Hinsicht: Das Lesefest OPEN BOOKS bietet vor allem den hier ansässigen Verlagen eine Möglichkeit, ihre Neuerscheinungen des Herbstes in zentraler Lage am Römer und vor einem großen Publikum vorstellen zu können. Es wird seitens der Veranstalter, dem Kulturamt Frankfurt, strikt darauf geachtet, dass die Frankfurter Verlage Priorität bei der Bespielung der vorhandenen Räume haben. Die dort vorgestellten Bücher können alle auf dem dortigen Büchertisch erworben werden. Darüber hinaus bietet das Kulturamt Frankfurt mit den Lesungsreihen "Frankfurter Premieren" und "text@art" zwei beliebte Veranstaltungsformate, innerhalb derer ausschließlich Neuerscheinungen aus Frankfurter Verlagen oder solche von Frankfurter Autorinnen und Autoren vorgestellt werden. Zudem lädt die Kulturdezernentin, Frau Dr. Hartwig, zu einer jährlichen Verlagsrunde ein, in der über Probleme und Wünsche gesprochen werden. Diese Runden gewährleisten eine enge Kommunikation mit der Frankfurter Verlagsszene. Im Rahmen der Projektförderung erhält das u.a. vom Schöffling Verlag initiierte Projekt "Frankfurt liest ein Buch" einen jährlichen Zuschuss. Neben dem Kulturamt steht auch das Kompetenzzentrum Kreativwirtschaft bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH allen Unternehmen der Kreativwirtschaft, so auch den Verlagen, als Ansprechpartner zur Verfügung und berät diese bei ihren verschiedenen Bedarfen. In Frankfurt werden speziell von inhabergeführten Ladengeschäften wie dem Kaufhaus Hessen - Bornheim -, Kulturothek - Innenstadt -, Hessen Shop - Innenstadt -, Bockenheim, Bornheim, Sachsenhausen - oder Designe, Kleine! - Sachsenhausen - Bücher mit lokalem Bezug von Frankfurter Verlagen und Frankfurter Autorinnen und Autoren zum Verkauf angeboten. Antragstellende Person(en): Stadtv. Michael Müller

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 7. Oktober 2016 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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