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Der heiße und trockene Sommer 2018 hat sowohl dem Frankfurter Stadtwald als auch den Waldgebieten in den anderen Stadtte

Vorlagentyp: F
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Inhalt

Frage vom 19.06.2019, F 1987 Der heiße und trockene Sommer 2018 hat sowohl dem Frankfurter Stadtwald als auch den Waldgebieten in den anderen Stadtteilen unserer Stadt schweren Schaden zugefügt. Laut Auskunft des Magistrats mussten daher insgesamt 9.300 Festmeter Kiefer- und Nadelholz geerntet werden und damit weit mehr als die ursprünglich geplante Menge. Aktuellen Presseberichten zufolge ist ein Drittel des Waldes im Rhein-Main-Gebiet deutlich geschädigt.

Ich frage den Magistrat: Setzt der Magistrat auf eine Naturverjüngung oder eine Nachpflanzung in den betroffenen Waldgebieten, und durch welche Maßnahmen soll erreicht werden, dass die Wälder in Frankfurt langfristig wieder klimastabil, also an die klimatischen Veränderungen angepasst, sind?

Antwort des Magistrats: Der Magistrat setzt bei der Wiederbewaldung von Freiflächen, sowohl auf Naturverjüngung, als auch auf Nachpflanzungen. Welches Verfahren hierbei gewählt wird, hängt von der jeweiligen örtlichen Ausgangssituation ab. Vorrang hat bei der Wiederbewaldung in der Regel die natürliche Verjüngung des Waldes durch Samen etwa von Kiefern und Fichten. Dort, wo es keine ausreichende und entsprechend qualitative Naturverjüngung gibt, muss nachgepflanzt werden. Das geschieht auch, um Konkurrenzvegetation zu verhindern. Zu Konkurrenzvegetation wird etwa die invasive spätblühende Traubenkirsche gezählt, die besonders im Frankfurter Unterwald vorkommt, Reviere Niederrad, Goldstein und Schwanheim. Wie eine langfristige Klimastabilität des Frankfurter Stadtwaldes erreicht werden kann, ist bei der derzeitigen Instabilität des Klimas nur schwer abschätzbar. Der Magistrat setzt weiterhin auf an Trockenheit angepasste Mischbestände aus Baumarten wie Eiche und Kiefer. Durch regelmäßige Pflegeeingriffe - Durchforstungen - sollen möglichst vitale und stabile Bestände erreicht werden. Mit der freiwilligen FSC-Zertifizierung verpflichtet sich der Magistrat den Anteil fremdländischer Baumarten auf 20 Prozent zu begrenzen. Wissenschaftliche Empfehlungen, zu klimawandelangepassten Waldbaumartenzusammensetzungen sind Teil der aktuellen forstwissenschaftlichen Forschung. Ergebnisse stehen noch aus. Antragstellende Person(en): Stadtv. Patrick Schenk

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 19. Juni 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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