Bei der Produktion von Kälte und Eis für die Eissporthalle entsteht eine große Menge Abwärme, die für die Beheizung des
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Nutzung der Abwärme aus der Eissporthalle zur Beheizung des neuen Familienschwimmbads in Bornheim und möglicherweise der Europäischen Schule. Der Magistrat hat bestätigt, dass die Abwärme bereits für das Schwimmbad genutzt wird und entsprechende Vorbereitungen getroffen wurden.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenFrage an den Magistrat
Bei der Produktion von Kälte und Eis für die Eissporthalle entsteht eine große Menge Abwärme, die für die Beheizung des neuen Familienschwimmbads Bornheim oder gegebenenfalls später für das neue Gebäude der Europäischen Schule genutzt werden könnte. Darum frage ich den Magistrat: Welche Pläne gibt es aktuell, die Abwärme der Eissporthalle für das Schwimmbad oder gegebenenfalls die Europäische Schule zu nutzen beziehungsweise wird die Nutzung von Fern-/Abwärme durch entsprechende Verbindungsrohre bei den Bauarbeiten für das Schwimmbad bereits vorbereitet?
Antwort des Magistrats
Oberbürgermeister Mike Josef:
Frau Vorsteherin,
sehr geehrter Herr Stadtverordneter Thoma!
Die Abwärme, die bei der Eisproduktion entsteht, wird vollumfänglich für das Schwimmbad genutzt. Die Wärmepumpe befindet sich bereits im Schwimmbad. Sie ist installiert und die Leitungen sind verlegt. In der nächsten Bauphase werden sie entsprechend miteinander verbunden, sodass man sagen kann, die Abwärme wird insgesamt mitgenutzt beim Betrieb des Schwimmbads. Aber darüber hinaus möchte ich - weil heute Boris Zielinski als Geschäftsführer der BäderBetriebe da ist - herausstellen, dass beim Neubau der Schwimmbäder insgesamt, ob es das Rebstockbad ist oder das neue Familienbad in Bornheim, von Anfang an darauf geachtet worden ist, dass bei der Energieversorgung alles klimaschonend und umweltfreundlich verläuft. Deswegen haben wir neben der Nutzung der Abwärme auch ein eigenes Blockheizkraftwerk; zwölf Prozent des ganzjährigen Stromverbrauchs werden durch Fotovoltaikanlagen abgedeckt. Es wird eine Brauchwassernutzung geben, LED-Beleuchtung et cetera pp. Von daher kann ich sagen, dass wir tatsächlich von Anfang an nicht nur die Abwärme, sondern insgesamt ein klimafreundliches Gebäude mitbedacht haben, nicht nur an dieser Stelle, sondern bei allen Neubauten. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Boris Zielinski und dem gesamten Team bedanken.
(Beifall)
Stadtverordnetenvorsteherin
Hilime Arslaner:
Es gibt eine Zusatzfrage vom Fragesteller Herrn Thoma. Bitte!
Stadtverordneter Peter Paul Thoma, FDP:
(Zusatzfrage)
Ich bin auf die Frage gekommen, weil ich gehört habe, das wäre nicht der Fall. Können Sie sich erklären, warum beispielsweise die Löwen Frankfurt sagen, eine Abwärmenutzung wäre gar nicht vorhanden? Das hat mich sehr irritiert, und deswegen habe ich die Frage gestellt, weil es mir eigentlich klar war, dass so etwas vernünftig ist und auch geplant wird. Woher also kommt das Gerücht?
Oberbürgermeister Mike Josef:
(fortfahrend)
Herr Thoma, mich irritiert in der Stadt manchmal auch so einiges.
(Heiterkeit)
Woher die Irritationen kommen, das kann ich mir auch nicht immer erklären oder beantworten. Ich kann Ihnen hier nur weitergeben, was unsere BäderBetriebe von Anfang an mitgeplant haben. Wir können gerne anbieten, dass wir vor Ort einen gemeinsamen Rundgang machen, vielleicht trägt das zur Klärung bei. Kommunikation hilft an dieser Stelle. Die eine oder andere Irritation wird es zukünftig aber sicher trotzdem noch geben.
(Beifall)
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 21. September 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.