Der Francois-Mitterand-Platz im Bahnhofsviertel sowie die Platzfläche Niddastraße/Ecke Ludwigstraße im Gallus sind in de
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Zusammenfassung
Die Gestaltung der Platzflächen Francois-Mitterand-Platz und Niddastraße wird vom Magistrat als öffentliche Grünflächen betrachtet, obwohl sie vor Ort nicht den Erwartungen entsprechen. Ziel der Neugestaltung war es, die Flächen als ruhige Aufenthaltsorte zu gestalten und Missbrauch zu verhindern.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Der Francois-Mitterand-Platz im Bahnhofsviertel sowie die Platzfläche Niddastraße/Ecke Ludwigstraße im Gallus sind in den jeweiligen B-Plänen als "öffentliche Grünfläche" bezeichnet, vor Ort hat man jedoch eher den Eindruck, ein Zement-Werk hätte die Flächen als Experimentierfläche genutzt.
Auch wenn ich persönlich Grau als Farbe recht nett finde, frage ich den Magistrat:
Entspricht die Gestaltung der oben benannten Platzflächen dem, was der Magistrat unter "Grünfläche" versteht?
Antwort des Magistrats
Die Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche eröffnet satzungsrechtlich eine große Bandbreite unterschiedlicher Flächengestaltungen. In den konkreten Fällen wurde in den Bebauungsplänen für den Francois-Mitterand-Platz eine "öffentliche Grünfläche - Grünanalage" festgelegt; für die Niddastraße eine "öffentliche Grünfläche Quartiersplatz/Kinderspielplatz". Die Umgestaltungen folgten bestimmten Beweggründen.
Der Francois-Mitterand-Platz wurde 2005 bis 2008 im Rahmen des Investitionsprogramms Schöneres Frankfurt umgestaltet. Die Planung wurde mit den Anliegern entwickelt. Ziel war es, einen ruhigen Aufenthaltsort mit der Möglichkeit für kleine Veranstaltungen zu schaffen.
Gegen eine intensive Begrünung des Platzes sprach, dass die vorherige Wiese mit Buschbepflanzung intensiv als öffentliche Toilette, Drogenversteck und Müllablageplatz zweckentfremdet wurde. Dem sollte durch die Neugestaltung entgegengewirkt werden.
Der Quartiersplatz Niddastraße wurde im Jahr 2005 im Zuge eines städtebaulichen Vertrags von der Stadt gekauft. Im Kaufvertrag wurde die Nutzung und Pflege als Sondernutzung den umliegenden Ladengeschäften gestattet und auferlegt.
Auch wenn heute sicherlich der Schwerpunkt auf eine klimaangepasste Bauweise gelegt würde, entspricht die Platzfläche der Niddastraße ihrem Charakter nach dem festgesetzten Quartiersplatz in einem intensiv genutzten innerstädtischen Quartier und wird gut angenommen.
Im Gegensatz dazu findet der Francois-Mitterand-Platz nur wenig Akzeptanz. Der Magistrat beschäftigt sich derzeit mit möglichen neuen Nutzungskonzepten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Juli 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.