Die Ansiedlung des Max-Planck-Instituts in der ehemaligen Dondorf-Druckerei in Bockenheim wird vom Institut nicht mehr a
Zusammenfassung
Die Ansiedlung des Max-Planck-Instituts in der ehemaligen Dondorf-Druckerei wird als nicht mehr machbar angesehen, weshalb ein Neubau geplant ist. Die Stadtgesellschaft diskutiert den möglichen Abriss des historischen Gebäudes, das als wichtiges Zeugnis der Industriekultur und jüdischen Geschichte gilt. Der Magistrat wird gefragt, welche Möglichkeiten zur Erhaltung des Gebäudes bestehen.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Die Ansiedlung des Max-Planck-Instituts in der ehemaligen Dondorf-Druckerei in Bockenheim wird vom Institut nicht mehr als machbar angesehen, das Gebäude soll nun durch einen Neubau ersetzt werden. Die Stadtgesellschaft ist von der Frage eines möglichen Abrisses bewegt: Als erhaltenswert wird nicht nur die "graue", sondern auch die "goldene" Energie des Gebäudes gesehen, denn das Gebäude ist ein wichtiges Zeugnis der Industriekultur und der jüdischen Geschichte in Frankfurt.
Dies vorausgeschickt, frage ich den Magistrat:
Welche Möglichkeiten, beispielsweise Denkmalschutz, sieht der Magistrat, sowohl das Gebäude zu erhalten als auch das Max-Planck-Institut am Kulturcampus zu verorten?
Antwort des Magistrats
Der 2018 durchgeführte Wettbewerb sieht ein fünfgeschossiges Gebäudeensemble unter Einbindung des Gebäudes der Dondorf´schen Druckerei vor.
Im Rahmen der seit 2019 laufenden Bauberatung wurden bereits umfangreiche Gespräche mit der Max Planck Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. geführt, mit dem Ziel den Bestandserhalt des historischen Druckereigebäudes zu sichern.
Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen, LfDH, hat bereits im Jahr 2011 die Unterschutzstellung geprüft und die Ablehnung mit der "fehlende[n] architektonischen Bedeutung des Baus" begründet, mit Blick auf die Industrie- und Fabrikarchitektur Frankfurts und Hessens des späten 19. Jahrhunderts. Diese Einschätzung wurde in den Jahren 2016 und 2023 auf Anfrage des städtischen Denkmalamts vom LfDH bestätigt.
Planungsrechtlich ist im nördlichen Plangebietsbereich mit der Festsetzung SO Kultur und Wissenschaft die Ansiedlung des Max Planck Instituts zulässig.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Juli 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.