Wie an zahlreichen anderen Frankfurter Schulen auch der Fall, befanden sich die Klassenräume des Goethe-Gymnasiums in ei
Zusammenfassung
Die Schüler des Goethe-Gymnasiums haben ihre Klassenräume in Eigeninitiative renoviert, nachdem die Stadt nur einen minimalen Zuschuss bereitgestellt hat. Der Magistrat wird gefragt, wie er diesen niedrigen Zuschuss bewertet und ob er plant, die Schulen weiterhin sich selbst zu überlassen.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Wie an zahlreichen anderen Frankfurter Schulen auch der Fall, befanden sich die Klassenräume des Goethe-Gymnasiums in einem desolaten und dringend renovierungsbedürftigen Zustand. Wie in der Presse berichtet wurde, haben nun die Schüler des Goethe-Gymnasiums ihre Klassenzimmer in Eigeninitiative renoviert. Eine Aktion, die Lob und Anerkennung verdient. Zu diesem Zweck gingen Spenden in Höhe von fast 17.000 Euro ein, die Stadt gab gerade einmal 1.675 Euro dazu.
Ich frage den Magistrat:
Wie bewertet der Magistrat diesen peinlich niedrigen Zuschuss des ABI zu der durch die Schüler erbrachten Renovierungsleistung, und gedenkt er, die Frankfurter Schulen auch weiterhin sich selbst zu überlassen, um damit auf deren Rücken Kosten zu sparen?
Antwort des Magistrats
Dem Magistrat lag keine Bedarfsmeldung für die Renovierung der Klassenräume vor. Die Schulleitung hat im April angekündigt, mittels Spendengelder die Renovierung durch eine Elternaktion anzustreben. Es ist nicht unüblich, dass Schulen in Eigeninitiative Renovierungsarbeiten durchführen. Hierzu besteht die Möglichkeit einen Zuschuss zur Materialbeschaffung zu beantragen. Dies hat die Schule getan, sodass eine Pauschale von zehn Prozent zum Tragen kam. Diese Pauschale ist standardisiert und erhalten bei Anfrage alle Schulen.
Sollten Renovierungsarbeiten gewünscht werden, können diese vonseiten der Schulleitungen gerne an den Magistrat herangetragen werden. Diese werden geprüft, in der Haushaltsplanung berücksichtigt, priorisiert und je nach Kapazität und Priorität bearbeitet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. Juni 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.