Das Netzwerk der Literaturhäuser hat jetzt auf einer außerordentlichen Tagung Alarm geschlagen: Bei Literaturvermittlung
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt fördert das Literaturhaus sowie zwei weitere literarische Einrichtungen mit rund 330.000 Euro jährlich. Trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen wird erwartet, dass das Literaturhaus weiterhin ein angemessenes Programm anbieten kann.
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Thema Kultur verfolgenFrage an den Magistrat
Das Netzwerk der Literaturhäuser hat jetzt auf einer außerordentlichen Tagung Alarm geschlagen: Bei Literaturvermittlung, Lesungen und anderen Veranstaltungen stehe ein "Finanzierungskollaps" bevor. Bis um 50 Prozent gestiegene Honorarforderungen von Verlagen und Podiumsgästen, sonstige massive Kostensteigerungen und nachlassende Drittmittelförderungen gehen einher mit stagnierenden öffentlichen Förderungen.
Ich frage den Magistrat:
Welche Zukunftsperspektiven kann die Stadt dem Literaturhaus bieten?
Antwort des Magistrats
Die Stadt Frankfurt fördert das Literaturhaus genauso wie die zwei anderen literarischen Einrichtungen, die Romanfabrik und das Hessische Literaturforum, im Rahmen einer kontinuierlichen institutionellen Förderung in Höhe von rund 330.000 Euro und in besonderen Situationen auch mit ergänzenden Projektfördermitteln, zuletzt auch durch die Bereitstellung der genutzten Immobilie zu moderaten Konditionen. Die Fortführung dieser infrastrukturellen und maßgeblich zur Gesamtfinanzierung beitragenden Förderung beabsichtigt die Stadt Frankfurt am Main auch zukünftig.
Aktuell bestehen leider schwierige finanzielle Rahmenbedingungen für eine Vielzahl von Kulturbetrieben insbesondere infolge der Pandemie und der Kostensteigerungen in vielen Bereichen. Im Fall des Literaturhauses Frankfurt geht der Magistrat davon aus, dass es dem Vereinsvorstand und der Geschäftsführung auf Basis der fortgesetzten städtischen Förderung, weiterer Drittmittelakquisen und betrieblichen Maßnahmen trotzdem gelingen kann, weiterhin ein angemessenes Programmangebot zu unterbreiten, wobei selbstverständlich quantitative Einschränkungen im Kontext der finanziellen Situation hinzunehmen wären.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.