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Im Frankfurter Stadtwald und in den Parkanlagen breitet sich die nicht heimische Traubenkirsche weiter aus und verdrängt

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Traubenkirsche breitet sich im Frankfurter Stadtwald aus und verdrängt heimische Arten, was zu einer Artenverarmung führt. Der Magistrat schätzt den Bestand der Traubenkirsche auf 1.400 bis 1.500 Hektar und plant Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Baumart durch Rodung und Aufforstung mit klimatoleranten Baumarten.

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Frage an den Magistrat

Im Frankfurter Stadtwald und in den Parkanlagen breitet sich die nicht heimische Traubenkirsche weiter aus und verdrängt heimische Waldgewächse, was zu einer Artenverarmung führt.

Ich frage den Magistrat:

Wie hoch ist der Bestand der Traubenkirsche im Frankfurter Stadtwald aktuell, und wie bewertet der Magistrat diesen für die weitere Entwicklung des Stadtwalds?

Antwort des Magistrats

Die spätblühende Traubenkirsche tritt insbesondere im sogenannten Unterwald, das heißt in den westlich gelegenen Revierförstereien Niederrad, Goldstein und Schwanheim des Frankfurter Stadtwaldes auf. Die spätblühende Traubenkirsche kommt latent auf der ganzen beschriebenen Fläche vor. Hier schätzt der Magistrat grob eine Fläche von 1.400 bis 1.500 Hektar.

Problematisch wird die spätblühende Traubenkirsche insbesondere dann, wenn sie beispielsweise durch das Absterben der Baumoberschicht viel Licht bekommt, wie es in Folge der vergangen Dürrejahre auf großen Flächen passiert ist. Dies führt zu einer explosionsartigen Vermehrung und einer Ausdunklung der übrigen Vegetation.

Verdrängend wirkt die Baumart insbesondere auf den trockenen, armen Sandböden, wo sie sehr konkurrenzstark ist und die natürliche Verjüngung heimischer Baumarten oder den Waldumbau hin zu trockenheitstoleranten Beständen - welche hinsichtlich des Klimawandels begründet werden sollen - erschwert beziehungsweise verhindert.

Auf den stark mit der spätblühenden Traubenkirsche bewachsenen Flächen wird diese, möglichst unter Einhaltung der FSC-Richtlinien, mittels Bagger gerodet. Die Flächen werden anschließend mit klimatoleranten Baumarten bepflanzt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. Oktober 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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