In unregelmäßigen Abständen beklagen sich die Gärtnereibetriebe in Oberrad darüber, dass die Entwässerungsgräben im nörd
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenInhalt
Frage vom 25.01.2018, F 1002 In unregelmäßigen Abständen beklagen sich die Gärtnereibetriebe in Oberrad darüber, dass die Entwässerungsgräben im nördlichen Oberrad, die als offene Drainagen angelegt sind, aufgrund von Verunreinigungen und Pflanzenwuchs nicht mehr in der Lage sind, das anfallende Wasser aufzunehmen und abzuführen. Dadurch werden die Felder überschwemmt und eine erfolgreiche Bewirtschaftung ist nicht mehr möglich. Daraus resultiert, dass den Gärtnereibetrieben erhebliche Einnahmen verloren gehen.
Ich frage den Magistrat: Wie sichert der Magistrat in Zukunft, dass die Entwässerungsgräben dauerhaft in der Lage sein werden, die nördlichen Felder in Oberrad derart zu entwässern, dass diese wieder einer gärtnerischen Nutzung zugeführt werden können?
Antwort des Magistrats: Die für die Gewässerunterhaltung verantwortliche SEF unterhält das Grabensystem und lässt jährlich die Böschungen mähen und die Gräben reinigen. Sie steht in regelmäßigem Kontakt mit den Gartenbaubetrieben und wird diese im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten unterstützen. Aufgrund des geringen Gefälles kann das Wasser nur langsam abfließen. Da an den Gräben keine Unterhaltungswege vorhanden sind, können die Arbeiten nur von Hand ausgeführt werden. In einer Anfang Februar 2018 stattfindenden Besprechung mit den Gartenbaubetrieben wird die SEF vorschlagen, die heute noch senkrechten Wände der Gräben abzuböschen und einen einseitigen Uferstreifen für die Durchführung von Unterhaltungsarbeiten mit leichtem Gerät einzurichten beziehungsweise von der Bewirtschaftung auszunehmen. Die dazu erforderlichen privaten Flächen an den Gräben können entweder durch die Stadt erworben oder im Sinne einer Duldung durch die Betriebe zur Verfügung gestellt werden. Damit wird eine regelmäßige Unterhaltung erheblich vereinfacht. Die Umsetzung soll in einzelnen Abschnitten beginnend im westlichen Teil des Grabensystems erfolgen. Mit dieser Vorgehensweise können sowohl die Anliegen der Gartenbaubetriebe als auch die wasser- und naturschutzrechtlichen Anforderungen, nach denen Gewässer und ihre Ufer naturnah entwickelt werden müssen, in Einklang gebracht werden. Eine Lösung der Probleme kann daher nur in einer kontinuierlichen Zusammenarbeit gefunden werden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Christian Becker
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Januar 2018 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.