Produktbereich: allgemein Verwaltungsstrukturreform
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
Verwaltungsstrukturreform Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 274 vom 07.12.2012, Haushalt 2013 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2013-2016. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21.03.2013, § 2950, dokumentiert. Zwischenbescheide des Magistrats vom 16.05.2013, 04.11.2013 und 30.04.2014 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, so schnell wie möglich, jedoch bis spätestens Ende des Jahres 2013 die Ergebnisse einer umfassenden Verwaltungsstrukturanalyse und Aufgabenkritik aller städtischen Leistungen vorzulegen. In diesem Zusammenhang sind die Möglichkeiten zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit von Prozessabläufen aufzuzeigen, Doppelarbeit zu identifizieren sowie Möglichkeiten zur Hebung von Synergien zu dazulegen. Begründung: Eine solche Verwaltungsstrukturanalyse wurde von der Stadtverordnetenversammlung bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen des Jahres 2012 beschlossen. Aber trotz diverser Ankündigungen seitens des Magistrates liegen nach wie vor keine verwertbaren Ergebnisse vor. Beispiele für Doppelstrukturen sind u. a.: - Aktivitäten zur Umsetzung der Europäischen Gleichstellungscharta, die im speziell Frauenreferat angesiedelt wurden, obwohl die Vorgaben der Charta als selbstverständliche Grundprinzipien in allen städtischen Ämtern gelten sollten und zumal dort nahezu flächendeckend Frauenbeauftragte agieren; - Dezentrale Öffentlichkeitsarbeit: neben dem Presse- und Informationsamt verfügen auch die einzelnen Dezernaten über eigene Bereiche, die sich mit Aufgaben zur Öffentlichkeitsarbeit befassen; - Fehlendes konsequent durchgängig befolgtes Corporate Design: Es werden offenbar immer wieder unterschiedliche Lösungen für Layouts bei städtischen Druckerzeugnissen oder auch beim städtischen Internetauftritt und seinen zahlreichen dezernats- und ämterspezifischen Unternavigationen gefunden; - eine nach wie vor sehr heterogene IT Landschaft, zu deren Zusammenführung bereits gute Ansätze erkennbar sind; Als Beispiel für eine entbehrliche Leistungen kann die städtische Mieterberatung im Amt für Wohnungswesen genannt werden, denn diese Leistung kann ebenso kompetent von den diversen Mietervereinen übernommen werden.
Inhalt
Etatantrag vom 09.01.2013, E 65
Betreff: Produktbereich: allgemein Verwaltungsstrukturreform Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 274 vom 07.12.2012, Haushalt 2013 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2013-2016. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21.03.2013, § 2950, dokumentiert. Zwischenbescheide des Magistrats vom 16.05.2013, 04.11.2013 und 30.04.2014 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, so schnell wie möglich, jedoch bis spätestens Ende des Jahres 2013 die Ergebnisse einer umfassenden Verwaltungsstrukturanalyse und Aufgabenkritik aller städtischen Leistungen vorzulegen. In diesem Zusammenhang sind die Möglichkeiten zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit von Prozessabläufen aufzuzeigen, Doppelarbeit zu identifizieren sowie Möglichkeiten zur Hebung von Synergien zu dazulegen.
Begründung: Eine solche Verwaltungsstrukturanalyse wurde von der Stadtverordnetenversammlung bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen des Jahres 2012 beschlossen. Aber trotz diverser Ankündigungen seitens des Magistrates liegen nach wie vor keine verwertbaren Ergebnisse vor. Beispiele für Doppelstrukturen sind u. a.: - Aktivitäten zur Umsetzung der Europäischen Gleichstellungscharta, die im speziell Frauenreferat angesiedelt wurden, obwohl die Vorgaben der Charta als selbstverständliche Grundprinzipien in allen städtischen Ämtern gelten sollten und zumal dort nahezu flächendeckend Frauenbeauftragte agieren; - Dezentrale Öffentlichkeitsarbeit: neben dem Presse- und Informationsamt verfügen auch die einzelnen Dezernaten über eigene Bereiche, die sich mit Aufgaben zur Öffentlichkeitsarbeit befassen; - Fehlendes konsequent durchgängig befolgtes Corporate Design: Es werden offenbar immer wieder unterschiedliche Lösungen für Layouts bei städtischen Druckerzeugnissen oder auch beim städtischen Internetauftritt und seinen zahlreichen dezernats- und ämterspezifischen Unternavigationen gefunden; - eine nach wie vor sehr heterogene IT Landschaft, zu deren Zusammenführung bereits gute Ansätze erkennbar sind; Als Beispiel für eine entbehrliche Leistungen kann die städtische Mieterberatung im Amt für Wohnungswesen genannt werden, denn diese Leistung kann ebenso kompetent von den diversen Mietervereinen übernommen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Januar 2013Sie sind hierEE 65Produktbereich: allgemein VerwaltungsstrukturreformEtatantrag · FDP
- 25. August 2014BB 334Wiederaufnahme der Verwaltungsreform - Durchführung von OrganisationsuntersuchungenMagistratsbericht
- 21. Dezember 2015BB 458Bericht über die Arbeit der ReformkommissionMagistratsbericht
- 6. November 2017Antwort des Magistrats · nach 252 WochenBB 355Wiederaufnahme der Verwaltungsreform - Durchführung von Organisationsuntersuchungen hier: Bericht über die Arbeit der ReformkommissionMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER (= Annahme) sowie LINKE. (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) REP (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER