Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Zukunftssicherung für das „Offene Haus der Kulturen e. V.“
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Zukunftssicherung für das "Offene Haus der Kulturen e. V." Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 241 vom 08.12.2017, Entwurf Haushalt 2018 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2018 - 2021. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 26.04.2018, § 2600, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, für das "Offene Haus der Kulturen e.V." 40.000 € im Haushalt 2018 bereitzustellen. Die Mittel werden zweckbestimmt aus vorhandenen Mitteln bereitgestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Begründung: Um die anstehenden Projekte im "Offenen Haus der Kulturen e.V." weiter auszubauen, ist eine finanzielle Unterstützung dringend erforderlich. Die Stadt Frankfurt hat 2010 erklärt, auf dem ehemaligen Universitätscampus Bockenheim einen "Kulturcampus" entwickeln zu wollen. Das Studierendenhaus der Universität Frankfurt ist seit seiner Gründung im Jahr 1953 ein Zentrum des demokratischen und politischen Austauschs. Diese Kultur soll fortgeführt werden und das Haus soll als Ort der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen fungieren und in einem offenen Charakter weiterentwickelt werden. Der Träger des "Offenes Haus der Kulturen e.V." ist bisher eine Plattform für eine wachsende Anzahl von Initiativen, die ein Interesse an der zukünftigen Nutzung des Studierendenhauses haben. Hierbei steht das "Offene Haus der Kulturen e.V." in Kontakt mit Initiativen und Institutionen wie der "Hochschule für Musik und Darstellende Kunst" (HfMDK), der Musikschule Frankfurt am Main e.V., der KAV, dem Schultheaterstudio und anderen Gruppierungen aus den Bereichen Migration, Jugendarbeit und Inklusion. Aus diesem Netzwerk soll eine tragfähige Struktur an festen Mieterinnen und Mietern sowie verantwortungsvollen Nutzerinnen und Nutzern entwickelt und erarbeitet werden. Obwohl die Universität viele Flächen auf dem Kulturcampus erst 2021/2022 räumen will, und auch die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) mit ihrem Umzug auf den Kulturcampus noch warten muss, ist es dem Offenen Haus der Kulturen e.V. gelungen, für das Jahr 2018 ein Programm zu entwickeln, welches sich maßgeblich an den mit der ABG Frankfurt Holding erarbeiteten Eckpunkten orientiert. So sollen 2018 unter anderem Veranstaltungsreihen zu den Themen Flucht und Migration, Inklusion und Demokratieverständnis stattfinden. Der AStA wird das Studierendenhaus ab 2019 räumen. Damit dann umgehend die Trägerschaft des Studierendenhauses übernommen werden kann, müssen jetzt die dafür notwendigen rechtlichen, organisatorischen und ökonomischen Schritte vorbereitet werden. Mittelfristig soll das Studierendenhaus den Prozess der Realisierung des Kulturcampus mitgestalten und zentrale Schnittstelle in mehrfachem Sinne werden: Als der Ort, in dem sich der Kulturcampus zur Frankfurter Stadtgesellschaft und insbesondere zu den angrenzenden Stadtteilen Bockenheim und Westend öffnet - als Ort der Begegnung zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern, den Studierenden der HfMDK und den auf dem Kulturcampus Arbeitenden, - sowie als Produktionshaus für die freie Musik-, Tanz- und Theaterszene, welches in Kooperation mit den Ausbildungsinstitutionen des Kulturcampus jungen freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern eine Möglichkeit der Professionalisierung bietet. Das "Offene Haus der Kulturen e.V." hat bereits im vergangen Jahr viele Projekte durch- und fortführen können, die z.T. bundesweit ausgezeichnet wurden. Am
- Mai 2016 ging beispielsweise "Good Morning Deutschland" auf Sendung. Ursprünglich war das künstlerische Radioprojekt nur auf sechs Monate angelegt, wurde aber wegen der positiven Resonanz fortgesetzt. Im "Offenen Haus der Kulturen e.V." arbeiten daran acht Menschen unterschiedlicher Herkunft ehrenamtlich mit. Es ist Radio für geflüchtete Menschen, die mit ihrem kulturellem Wissen, ihren Interessen, musikalischen Wünschen und Vorstellungen im Programm wiederfinden. "Good Morning Deutsch-land" ist interaktiv und bietet auch Möglichkeiten, sich zu vernetzen und auszutauschen. Eine städtische Förderung könnte maßgeblich zum Fortbestehen dieses Projektes beitragen
Inhalt
Etatantrag vom 16.03.2018, E 38
Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Zukunftssicherung für das "Offene Haus der Kulturen e. V." Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 241 vom 08.12.2017, Entwurf Haushalt 2018 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2018 - 2021. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 26.04.2018, § 2600, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, für das "Offene Haus der Kulturen e.V." 40.000 € im Haushalt 2018 bereitzustellen. Die Mittel werden zweckbestimmt aus vorhandenen Mitteln bereitgestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.
Begründung: Um die anstehenden Projekte im "Offenen Haus der Kulturen e.V." weiter auszubauen, ist eine finanzielle Unterstützung dringend erforderlich. Die Stadt Frankfurt hat 2010 erklärt, auf dem ehemaligen Universitätscampus Bockenheim einen "Kulturcampus" entwickeln zu wollen. Das Studierendenhaus der Universität Frankfurt ist seit seiner Gründung im Jahr 1953 ein Zentrum des demokratischen und politischen Austauschs. Diese Kultur soll fortgeführt werden und das Haus soll als Ort der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen fungieren und in einem offenen Charakter weiterentwickelt werden. Der Träger des "Offenes Haus der Kulturen e.V." ist bisher eine Plattform für eine wachsende Anzahl von Initiativen, die ein Interesse an der zukünftigen Nutzung des Studierendenhauses haben. Hierbei steht das "Offene Haus der Kulturen e.V." in Kontakt mit Initiativen und Institutionen wie der "Hochschule für Musik und Darstellende Kunst" (HfMDK), der Musikschule Frankfurt am Main e.V., der KAV, dem Schultheaterstudio und anderen Gruppierungen aus den Bereichen Migration, Jugendarbeit und Inklusion. Aus diesem Netzwerk soll eine tragfähige Struktur an festen Mieterinnen und Mietern sowie verantwortungsvollen Nutzerinnen und Nutzern entwickelt und erarbeitet werden. Obwohl die Universität viele Flächen auf dem Kulturcampus erst 2021/2022 räumen will, und auch die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) mit ihrem Umzug auf den Kulturcampus noch warten muss, ist es dem Offenen Haus der Kulturen e.V. gelungen, für das Jahr 2018 ein Programm zu entwickeln, welches sich maßgeblich an den mit der ABG Frankfurt Holding erarbeiteten Eckpunkten orientiert. So sollen 2018 unter anderem Veranstaltungsreihen zu den Themen Flucht und Migration, Inklusion und Demokratieverständnis stattfinden. Der AStA wird das Studierendenhaus ab 2019 räumen. Damit dann umgehend die Trägerschaft des Studierendenhauses übernommen werden kann, müssen jetzt die dafür notwendigen rechtlichen, organisatorischen und ökonomischen Schritte vorbereitet werden. Mittelfristig soll das Studierendenhaus den Prozess der Realisierung des Kulturcampus mitgestalten und zentrale Schnittstelle in mehrfachem Sinne werden: Als der Ort, in dem sich der Kulturcampus zur Frankfurter Stadtgesellschaft und insbesondere zu den angrenzenden Stadtteilen Bockenheim und Westend öffnet - als Ort der Begegnung zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern, den Studierenden der HfMDK und den auf dem Kulturcampus Arbeitenden, - sowie als Produktionshaus für die freie Musik-, Tanz- und Theaterszene, welches in Kooperation mit den Ausbildungsinstitutionen des Kulturcampus jungen freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern eine Möglichkeit der Professionalisierung bietet. Das "Offene Haus der Kulturen e.V." hat bereits im vergangen Jahr viele Projekte durch- und fortführen können, die z.T. bundesweit ausgezeichnet wurden. Am
- Mai 2016 ging beispielsweise "Good Morning Deutschland" auf Sendung. Ursprünglich war das künstlerische Radioprojekt nur auf sechs Monate angelegt, wurde aber wegen der positiven Resonanz fortgesetzt. Im "Offenen Haus der Kulturen e.V." arbeiten daran acht Menschen unterschiedlicher Herkunft ehrenamtlich mit. Es ist Radio für geflüchtete Menschen, die mit ihrem kulturellem Wissen, ihren Interessen, musikalischen Wünschen und Vorstellungen im Programm wiederfinden. "Good Morning Deutsch-land" ist interaktiv und bietet auch Möglichkeiten, sich zu vernetzen und auszutauschen. Eine städtische Förderung könnte maßgeblich zum Fortbestehen dieses Projektes beitragenZuständige Ausschüsse: Kultur- und Freizeitausschuss Beratung im Ortsbeirat: 2 Versandpaket: 19.03.2018
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 16. März 2018 brachten CDU, SPD, GRÜNE diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte
Ausgaben 2025: 91 Mio € · im Antragsjahr 2018 72 Mio € — preisbereinigt +2 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme