Projektbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Projektgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Kultur fördern: Interkulturelle Bühne langfristig erhalten
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Thema Kultur verfolgenBegründung
und Sport Projektgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Kultur fördern: Interkulturelle Bühne langfristig erhalten Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 146 vom 23.08.2013, Haushalt 2014 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2014-2017. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Interkulturelle Bühne wird in die Kulturförderung der Stadt Frankfurt aufgenommen und im Jahre 2014 mit 70.000 Euro unterstützt. Die über Frankfurts Grenzen hinaus bekannte und geschätzte Interkulturelle Bühne konnte im Jahre 2010 ihr 15jähriges Bestehen feiern. Der Fortbestand der Interkulturellen Bühne ist jedoch gefährdet, weil diese, im Gegensatz zu vielen anderen Frankfurter Theaterbühnen, ohne finanzielle Förderung von Seiten der Stadt Frankfurt auskommen muss. Um weiterhin das Theater mit seinem innovativen Ansatz und seinem integrativen Charakter zu erhalten, ist eine Aufnahme in die städtische Kulturförderung dringend geboten. Begründung: Dank der Solidarität der auftretenden KünstlerInnen, die meist nur für eine minimale Gage auftreten und dem Engagement der ehrenamtlichen HelferInnen, konnten die umfangreichen kulturellen Aktivitäten der Interkulturellen Bühne bisher gestemmt werden. Der Gründer der Bühne, Yusuf Kılıç, arbeitet seit 1995 mit großem Erfolg daran, Kunst und Kultur in fast allen Sparten der darstellenden und bildenden Künste professionell zu erarbeiten und seinem Publikum zu präsentieren. Stetig wachsende BesucherInnenzahlen (inzwischen ca. 500 -1.000 Besucher pro Monat) und das positive Feedback der ZuschauerInnen und KünstlerInnen zeigen, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist. Die Interkulturelle Bühne ist inzwischen eine feste Adresse im Frankfurter Kulturbetrieb. Sie bietet bundesweit NachwuchskünstlerInnen aller Sparten und Nationen, freien Theatergruppen und auch der Improvisationstheaterszene aus dem Rhein-Main-Gebiet mitunter die einzigen professionellen Auftritts- und Ausstellungsmöglichkeiten in Frankfurt. Zunehmend finden auch etablierte KünstlerInnen den Weg nach Alt Bornheim. Darüber hinaus initiiert die Interkulturelle Bühne mit dem inzwischen 8. Kulturfestival "days of respect" und dem über 700 Mitglieder starkem Künstlernetzwerk erfolgreiche Plattformen zum kulturellen Dialog. Damit ist die Interkulturelle Bühne mehr als nur ein Theater. Gelebte Integration, intensive Kulturarbeit und Völkerverständigung sind existenzielle Pfeiler der Interkulturellen Bühne. Dieses positive Beispiel intensiver, professioneller und erfolgreicher Integration, Stadtteil- und Kulturarbeit, sowie aktiver Nachwuchsförderung gilt es zu erhalten und langfristig zu sichern. Für die kulturelle Vielfalt der Stadt wäre ein Ende der Interkulturellen Bühne ein herber Verlust.
Inhalt
Etatantrag vom 06.11.2013, E 274
Betreff: Projektbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Projektgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Kultur fördern: Interkulturelle Bühne langfristig erhalten Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 146 vom 23.08.2013, Haushalt 2014 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2014-2017. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Interkulturelle Bühne wird in die Kulturförderung der Stadt Frankfurt aufgenommen und im Jahre 2014 mit 70.000 Euro unterstützt. Die über Frankfurts Grenzen hinaus bekannte und geschätzte Interkulturelle Bühne konnte im Jahre 2010 ihr 15jähriges Bestehen feiern. Der Fortbestand der Interkulturellen Bühne ist jedoch gefährdet, weil diese, im Gegensatz zu vielen anderen Frankfurter Theaterbühnen, ohne finanzielle Förderung von Seiten der Stadt Frankfurt auskommen muss. Um weiterhin das Theater mit seinem innovativen Ansatz und seinem integrativen Charakter zu erhalten, ist eine Aufnahme in die städtische Kulturförderung dringend geboten.
Begründung: Dank der Solidarität der auftretenden KünstlerInnen, die meist nur für eine minimale Gage auftreten und dem Engagement der ehrenamtlichen HelferInnen, konnten die umfangreichen kulturellen Aktivitäten der Interkulturellen Bühne bisher gestemmt werden. Der Gründer der Bühne, Yusuf Kılıç, arbeitet seit 1995 mit großem Erfolg daran, Kunst und Kultur in fast allen Sparten der darstellenden und bildenden Künste professionell zu erarbeiten und seinem Publikum zu präsentieren. Stetig wachsende BesucherInnenzahlen (inzwischen ca. 500 -1.000 Besucher pro Monat) und das positive Feedback der ZuschauerInnen und KünstlerInnen zeigen, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist. Die Interkulturelle Bühne ist inzwischen eine feste Adresse im Frankfurter Kulturbetrieb. Sie bietet bundesweit NachwuchskünstlerInnen aller Sparten und Nationen, freien Theatergruppen und auch der Improvisationstheaterszene aus dem Rhein-Main-Gebiet mitunter die einzigen professionellen Auftritts- und Ausstellungsmöglichkeiten in Frankfurt. Zunehmend finden auch etablierte KünstlerInnen den Weg nach Alt Bornheim. Darüber hinaus initiiert die Interkulturelle Bühne mit dem inzwischen 8. Kulturfestival "days of respect" und dem über 700 Mitglieder starkem Künstlernetzwerk erfolgreiche Plattformen zum kulturellen Dialog. Damit ist die Interkulturelle Bühne mehr als nur ein Theater. Gelebte Integration, intensive Kulturarbeit und Völkerverständigung sind existenzielle Pfeiler der Interkulturellen Bühne. Dieses positive Beispiel intensiver, professioneller und erfolgreicher Integration, Stadtteil- und Kulturarbeit, sowie aktiver Nachwuchsförderung gilt es zu erhalten und langfristig zu sichern. Für die kulturelle Vielfalt der Stadt wäre ein Ende der Interkulturellen Bühne ein herber Verlust.Zuständige Ausschüsse: Kultur- und Freizeitausschuss Beratung im Ortsbeirat: 4 Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 11.11.2013
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. November 2013 brachte LINKE. diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 28.11.2013 im Kultur- und Freizeitausschusses abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung LINKE.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und NPD (= Ablehnung) Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)