Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Unterstützung der Ada-Kantine fortführen

Vorlagentyp: EGRÜNESPDVolt
3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Etatantrag sieht die Fortführung der Unterstützung der Ada-Kantine in Bockenheim mit einem Budget von 125.000 Euro im Jahr 2026 vor. Die Ada-Kantine bietet bedürftigen Personen veganes und vegetarisches Essen und hat zuletzt eine steigende Nachfrage erlebt. Die beantragten Mittel sollen helfen, die bestehenden Herausforderungen und die steigenden Kosten zu decken.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Für die Ada-Kantine (Trägerverein Initiative Zukunft Bockenheim e.V.), werden in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 125.000,- Euro eingestellt. Der Magistrat informiert unverzüglich nach Beschluss des Haushaltsplans 2026 in der Stadtverordnetenversammlung die Zuwendungsempfangenden über den Zuwendungsgrund und Zuwendungsbetrag des Etatantrags. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Die Ada-Kantine bietet im Stadtteil Bockenheim auf dem Gelände bzw. im Gebäude der ehemaligen Akademie der Arbeit veganes und vegetarisches Essen für bedürftige Personen an. Etwa 90% der Gäste stammen aus einkommensschwachen Haushalten, leben in prekären Lebensverhältnissen oder sind Personen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Auch Personen mit Schuldenproblemen oder Rentner*innen, die mithilfe der Grundsicherung aufstocken müssen, gehören dazu. Zwei Drittel verfügen über keine eigene Kochgelegenheit oder kochen nicht selbst. Bis zu 20% sind obdachlos oder in Notunterkünften untergebracht. Zudem nehmen regelmäßig Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchtproblemen oder chronischen gesundheitlichen Einschränkungen das Angebot der Ada-Kantine in Anspruch. Daneben gibt es auch einen kleinen, aber regelmäßigen Anteil von Gästen aus der Bockenheimer Nachbarschaft, die das Angebot als Ort der Begegnung schätzen.

Die Ada-Kantine vernetzt sich mit vielen Initiativen, Vereinen und (zivilgesellschaftlichen) Akteur*innen, so z.B. dem Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V, der Malteser Hilfsdienste e.V und der Humanitären Sprechstunde des Gesundheitsamts.

Unterstützt durch die Etatanträge E63/22, E73/23 und E92/24 konnte das Angebot aufrechterhalten und ausgebaut werden. Zum Beispiel wurde eine Stelle zur Sozialberatung installiert. Im letzten Jahr beliefen sich die Kosten der Ada-Kantine auf rund 155.000 €. Die Prognose für 2025 ging von einer Steigerung bis auf 172.000 € aus. Für den Cateringanteil wurden 21.000 € angenommen, derzeit kalkuliert man mit 5.000-7.000€. Hauptursachen hierfür sind begrenzte personelle Ressourcen und die erhöhte Nachfrage im regulären Betrieb. Wie im Vorjahr sind auch in diesem Jahr die Gästezahlen um etwa 25-30% gestiegen. An einem Betriebswochenende (4 Tage) werden bis zu 1000 Essen zubereitet. Monatlich werden mehr als 3.500 Gäste versorgt. Als Folge haben Konflikte zugenommen, für eine Stundenerhöhung der Sozialarbeiterin von 20 auf 30 Stunden, stehen aber keine Mittel zur Verfügung. Zusätzlich musste eine weitere Reinigungskraft für 13 Stunden pro Woche eingestellt werden.

Eine Erhöhung der städtischen Förderung der Ada-Kantine um 25.000 € würde die Situation merklich entspannen. Denn voraussichtlich kann die entstehende Einnahmelücke durch Spenden nicht ausgeglichen werden. Für eine Ausweitung der Cateringaufträge bestehen kaum Kapazitäten. Die Verlängerung der Zwischennutzung läuft aktuell bis zum 30.06.2026, eine längerfristige Perspektive in Aussicht gestellt. 2026 werden Kosten von mindestens 182.000 € erwartet.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes

Ausgaben 2025: 1.452 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 55
Abgelehnt
Die Vorlage E 222 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
FDPAfDÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
BFF-BIGFRAKTION
Sonstige:
Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Volt (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: FDP und AfD; GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)

OBR 2
Sitzung 46 · 23.02.2026
TO I, TOP 43
Angenommen
Dem Antrag, sich mit der Vorlage E 222 nicht zu befassen, wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDP
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und FDP gegen Linke und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO II, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage E 222 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeBFF-BIGVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, BFF-BIG, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, FDP und AfD (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung