Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.04 Energie- und Umweltschutz Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.03 Kinder- und Jugendmedizin…
Vollständigen Titel anzeigen
Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.04 Energie- und Umweltschutz Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.03 Kinder- und Jugendmedizin Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben
Zusammenfassung
Der Etatantrag sieht eine zusätzliche Förderung des Ernährungsrates Frankfurt in Höhe von 30.000 Euro vor, um dessen Aktivitäten zur Verbesserung der Ernährungskompetenz und zur Förderung nachhaltiger Lebensmittelversorgung zu unterstützen. Dies ist wichtig, um die Gesundheit der Bürger*innen zu fördern und die Umweltauswirkungen der Ernährung zu reduzieren.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
nkfurt stärken Vorgang:
H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 29 vom 18.02.2022, Entwurf Haushalt 2022 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2022 - 2025. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 18.02.2022, § 1832 , dokumentiert.
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Zur erweiterten Förderung des Ernährungsrates Frankfurt und seines Trägervereins, des gemeinnützigen Vereins "BIONALES Bürger für regionale Landwirtschaft & Ernährung e. V." werden in den Haushalt 2022 zusätzlich 30.000 Euro je zu einem Drittel in den Produktgruppen 22.04, 19.03 und 20.01 bereitgestellt. Der Betrag wird dem Haushalt zugesetzt.
Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.
Über die Umsetzung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2022 jeweils halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht nach Produktgruppen.
Begründung
Der Ernährungsrat Frankfurt wurde von einer Initiativgruppe am 31.08.2017 als dritter Ernährungsrat in Deutschland durch Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins BIONALES e. V. gegründet. Ernährung hat Einfluss auf das Klima, die Flächennutzung, die Logistik, die Stadtplanung und natürlich nicht zuletzt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürger*innen und betrifft somit nicht nur die Verbraucher*innen, sondern die Stadt als Ganzes. Eine nachhaltige Lebensmittelversorgung ist wichtig für Städte: Sie gestaltet das Wohlergehen der Bürger*innen, die Lebenswertigkeit einer Stadt und ihre Umweltauswirkungen wesentlich mit. Doch Einfluss haben die Städte darauf selten. Die bundesweite Bewegung der Ernährungsräte wollen das ändern - sie möchten keine Parallelstrukturen zu bestehenden Maßnahmen und Initiativen schaffen, sondern sie möchten als Sprachrohr fungieren, in dem sich Bürger*innen, Aktivist*innen, die lokale und regionale Politik und die regionale (Land-) Wirtschaft zusammenschließen, um gemeinsam an einem besseren Ernährungssystem und damit gesunden Menschen zu arbeiten. In Deutschland ist das Essen für mehr als ein Fünftel aller klimaschädlichen Stoffe, die Treibhausemissionen, verantwortlich. Mit den Jahreszeiten Freilandprodukte aus der Region essen, und diese möglichst biologisch hergestellt sind die Ziele des Ernährungsrates, um damit einen Beitrag zum Klimaschutz vor Ort zu erreichen. Ein weiteres Ziel des Ernährungsrats ist die Stärkung der Ernährungskompetenz. Manche wissen nicht, wie man beispielsweise bestimmte Gemüsearten zubereitet, wo sie herkommen und wie sie hergestellt werden. Oder wie man aus einfachen Grundnahrungsmitteln eine leckere und gesunde Mahlzeit zubereitet. Leider führen Über- und Fehlernährung im Kindesalter auch in Frankfurt zu übergewichtigen Kindern, die dann noch im Erwachsenenalter an diesen Folgen leiden. Daher macht sich der Ernährungsrat Frankfurt besonders stark in Projekten der Ernährungsbildung. Schon im Grundschulalter sollten Kinder lernen, welchen Einfluss Ernährung auf ihre Gesundheit, die Umwelt und das Klima hat, aber auch, wie man sich gesund und ausgewogen ernährt. "Vom Acker (oder Garten) auf den Teller" - durch das Kennenlernen der gesamten Lebensmittelkette wird die Wertschätzung für landwirtschaftliche Produkte erzeugt und das Bewusstsein für gesunde Ernährung geweckt. Inzwischen haben die 150 aktiven Ehrenamtlichen beim Ernährungsrat Frankfurt sieben verschiedene Expertenarbeitskreise etabliert und zusätzliche Schwerpunkte herausgebildet, um seine Ziele zu erreichen, die für die Stadt besonders relevant sind. Dies sind: - Ernährungsbildung (Betrieb des externen Schulgartens im Frankfurter Osten) - Main-Mittagessen - Ernährungsqualität in öffentlichen Einrichtungen (feste Mitarbeit im AG des Schuldezernats) - Zero Waste - Plastikfreie Lebensmittel - Müllfreier Lieferservice - Produktion & Vermarktung - PermaKulturFrankfurt "Essbare Inseln" in der Stadt (gemeinsam mit den GemüseheldInnen) - House of Food (Logistik, Vermarktung, Kontakte zu den Bäuer*innen) - Kommunikation Gesunde Ernährung ist ein relevanter Teil der Daseinsvorsorge, zugleich auch ein Querschnittsthema. Es berührt sowohl die Bereiche Gesundheitsprävention, Klimaschutz, als auch Bildung. Dieses Thema kann aus einer Ämterstruktur nicht adäquat verfolgt werden, sondern lebt und findet Akzeptanz durch das Engagement und die Selbstorganisation der Bürger*innen. Initiativen wie Klimagourmet, Umweltlernen, Solawi, Slow Food, Transition Town, Echt Hessisch u.a., die ähnliche Ziele verfolgen, sind u.a. Mitglieder des Ernährungsrates. Die Aufgaben des Ernährungsrates sind umfangreich und lassen sich nicht vollständig ehrenamtlich erledigen. Der Ernährungsrat benötigt für ein Minimum beständiger Geschäftsstellentätigkeit, zur Erledigung der umfangreichen Koordinierungsarbeit, der Durchführung von Veranstaltungen, Beratungen, Vorträgen, der Presse- und Medienarbeit, institutionelle Förderung. Der gemeinnützige Verein "Bürger für regionale Landwirtschaft & Ernährung e.V." ist Trägerverein für den Ernährungsrat. Mit der institutionellen Förderung des Ernährungsrates wird das starke bürgerschaftliche Engagement anerkannt und stabilisiert. Die bisherige jährliche Summe von 50.000,- Euro ist angemessen für die Grundaufgaben des Ernährungsrats. Wegen Erweiterung der Tätigkeiten wie bspw. PermaKulturFrankfurt ist eine Erhöhung auf 80.000,- Euro notwendig. Wegen der Interdisziplinarität des Themas und der Aufgaben wird eine Förderung über die Dezernate Gesundheit, Umwelt und Bildung vorgeschlagen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. Mai 2022 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 30.05.2022 im Ausschusses für Bildung und Schulbau angenommen.
22.04 Energie und Klimaschutz
Ausgaben 2025: 9 Mio € · im Antragsjahr 2022 3 Mio € — preisbereinigt +224 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Ablehnung) FRAKTION (= Annahme) Gartenpartei (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) BFF-BIG und FRAKTION (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)