Die Nahversorgung in Frankfurts Stadtteilen sichern (1 und 2): - Aus einem guten Gutachten praktische Konsequenzen ziehen - Konkreter Handlungsbedarf
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Bericht des Magistrats vom 20.05.2005, B 399
Betreff:
Die Nahversorgung in Frankfurts Stadtteilen sichern (1 und 2): - Aus einem guten Gutachten praktische Konsequenzen ziehen - Konkreter Handlungsbedarf
Vorgang:
l. Beschl. d. Stv.-V. vom 24.02.2005, § 8774
- NR 1403 und NR 1404 GRÜNE, OA 1669 und OA 1823 OBR 2, l. B 301/04 -
Zu 2a).:
In dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Frankfurt am Main 2003 (GMA - Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung, Köln) wird folgendes zu Mietsubventionen ausgeführt:
". . Aus gutachterlicher Sicht wurde der Stadt Frankfurt am Main empfohlen, in erster Linie privatwirtschaftlich organisierte Nahversorgungskonzepte weiterzuverfolgen, damit Eingriffe in die Marktmechanismen des Lebensmitteleinzelhandels vermieden werden. In Ausnahmefällen wird eine Anschubsubventionierung zur Diskussion gestellt, die jedoch nicht zu dauerhaften Eingriffen in das Marktgeschehen führen sollten. .".
In Übereinstimmung mit dem Gutachten werden Mietsubvention abgelehnt, wie bereits in einigen vorhergehenden Magistratsberichten ausführlich erläutert. Eine kommunale Anschubsubventionierung dagegen wird vom Gutachter zur Diskussion gestellt. Dazu muss jedoch berücksichtigt werden, dass keine finanziellen Mittel im städtischen Haushalt dafür zur Verfügung stehen. Im Übrigen hat es durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Ämter im Hinblick auf Einzelhandel bereits Erfolge in der Nachnutzung von Ladenlokalen gegeben.
Zu 2b) und 2c):
Der Magistrat (Stadtplanungsamt, Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH) erörtert zusammen mit den anderen Auftraggebern des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes (IHK, Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main und dem Einzelhandelsverband Frankfurt/Main-Hochtaunus-Maintaunus) die von der GMA gemachten Empfehlungen für die Nahversorgung und die Umsetzungsmöglichkeiten in Konferenzen für die untersuchten Versorgungszentren. Zu der Reihe der Konferenzen, die Mitte 2004 begonnen haben und derzeit noch bis voraussichtlich Anfang 2006 laufen werden, zählt auch das Versorgungszentrum Bockenheim. Erst nach Abschluss der Konferenzen (etwa Anfang 2006) kann über weitere Schritte unter anderem auch im Hinblick auf das Versorgungszentrum Leipziger Straße informiert werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Mai 2004BB 301Einzelhandel und Zentrenkonzept 2. Teilbericht: .Analyse, Trends und Positionsbestimmung des Frankfurter Einzelhandels unter besonderer Berücksichtigung der Innenstadt.Magistratsbericht
- 4. Juli 2004OFOF 350/2Einzelhandels- und Zentrenkonzept: Welche Konsequenzen ergeben sich für Bockenheim?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 5. Juli 2004OAOA 1669Einzelhandels- und Zentrenkonzept: Welche Konsequenzen ergeben sich für Bockenheim? Bericht des Magistrats vom 07.05.2004, B 301Anregung
- 6. Dezember 2004BB 764Die Nahversorgung in Frankfurts Stadtteilen sichern (1 und 2): - Aus einem guten Gutachten praktische Konsequenzen ziehen- Konkreter HandlungsbedarfMagistratsbericht
- 17. Januar 2005OFOF 401/2Einzelhandels- und Zentrenkonzept: Viel Papier, doch welche Taten?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 17. Januar 2005OAOA 1823Einzelhandels- und Zentrenkonzept: Viel Papier, doch welche Taten? Bericht des Magistrats vom 06.12.2004, B 764Anregung
- 28. Februar 2005BB 173Die Nahversorgung in Frankfurts Stadtteilen sichern (1 und 2): - Aus einem guten Gutachten praktische Konsequenzen ziehen - Konkreter HandlungsbedarfMagistratsbericht
- 20. Mai 2005Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 54 WochenBB 399Die Nahversorgung in Frankfurts Stadtteilen sichern (1 und 2): - Aus einem guten Gutachten praktische Konsequenzen ziehen - Konkreter HandlungsbedarfMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf7 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und REP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, FDP, FAG und REP gegen SPD und GRÜNE (= Kenntnis als Zwischenbericht)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, FDP und FAG gegen SPD und GRÜNE (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Kenntnis)