Gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen sichern
Zusammenfassung
Das vorgeschlagene Förderprogramm zielt darauf ab, gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen in Frankfurt am Main zu unterstützen, um die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt zu bewältigen. Durch gezielte Förderungen sollen bezahlbare Wohnräume und nachhaltige Quartiere geschaffen werden, was zu einer sozial gerechten Stadtentwicklung beiträgt.
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Thema Wohnen verfolgenBericht
Zwischenbericht: Da die Probleme des Wohnungsmarktes in Frankfurt am Main weiterhin bestehen und sich dabei für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte besondere Herausforderungen ergeben, ist der Bedarf nach einem spezifischen Förderprogramm zur Unterstützung gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher Wohnprojekte weiterhin groß. Das Amt für Wohnungswesen hat zwischenzeitlich erste Bestandteile des Förderprogramms in Zusammenarbeit mit anderen Fachämtern des Dezernates III - Planen und Wohnen, u.a. mit der Wohnungsbauförderstelle des Stadtplanungsamtes, erarbeitet.
Das Förderprogramm soll entsprechend den städtebaulichen und wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Frankfurt am Main die spezifischen strukturellen und baulichen Qualitäten des gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen Wohnens, wie bspw. die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sowie ihren Beitrag zur Entstehung nachhaltiger Quartiere, fördern.
Mittelfristiges Ziel ist es, die bestehende Wohnungsbauförderung sinnvoll zu ergänzen und damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen, sozial gerechten und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu leisten. Eine entsprechende Beschlussvorlage soll deshalb möglichst noch im ersten Halbjahr 2025 vorgelegt werden, sodass die benötigten Mittel im Doppelhaushalt 2026/2027 berücksichtigt werden können.
Um gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen aber auch schon vorher gezielt unterstützen zu können, sollen in einem ersten Schritt mit bereits vorhandenen Mitteln die spezifischen strukturellen Qualitäten der Projekte gefördert werden. So soll beispielsweise die Beauftragung von Expert:innen durch gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojektgruppen, in denen sich Frankfurter Bürger:innen ehrenamtlich organisieren, gefördert werden. Dadurch soll die Arbeitsfähigkeit und die Professionalisierung der Wohnprojektgruppen zum frühestmöglichen Zeitpunkt unterstützt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Mai 2022EE 120Produktbereich: 31 Finanzen Produktgruppe: 31.06 Beteiligungsmanagement Gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen sichernEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 15. April 2024BB 137Gemeinschaftliches und Genossenschaftliches Wohnen sichernMagistratsbericht
- 9. September 2024Sie sind hierBB 338Gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen sichernMagistratsbericht
- 7. Februar 2025BB 45Gemeinschaftliches und Genossenschaftliches Wohnen sichernMagistratsbericht
- 21. Juli 2025BB 268Gemeinschaftliches und Genossenschaftliches Wohnen sichernMagistratsbericht
- 28. November 2025MM 194Förderrichtlinie Strukturförderung gemeinschaftliches WohnenMagistratsvortrag
- 5. Dezember 2025Antwort des Magistrats · nach 187 WochenBB 482Gemeinschaftliches und Genossenschaftliches Wohnen sichernMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Zurückweisung)