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Projekt "Soziale Stadt Frankfurt am Main" - Jährlicher Bericht: Kommunales "Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft" Juli 2021 bis August 2022

Vorlagentyp: B
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Zusammenfassung

Der Bericht des Magistrats beschreibt die Fortschritte und Herausforderungen des Frankfurter Programms "Aktive Nachbarschaft" im Zeitraum von Juli 2021 bis August 2022. Ziel ist es, die soziale Teilhabe der Bewohner:innen zu stärken und ein aktives nachbarschaftliches Miteinander zu fördern, insbesondere in Anbetracht der Krisen wie der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Konflikt.

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Bericht

  1. Einleitung - Zum Programm Gemäß dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom
  2. August 2002 stellt dieser Bericht die Schwerpunkte des Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft dar, wobei der Zeitraum seit der letzten Berichterstattung abgedeckt wird. Der Bericht bezieht sich demnach auf die Zeitspanne Juli 2021 bis August 2022, die, wie bereits im Vorjahr, durch krisenhafte Ereignisse wie die Corona-Pandemie sowie die Folgen des Krieges in der Ukraine und die damit einhergehenden Herausforderungen geprägt war. Das kommunale Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft, mit seinem sozialräumlichen Ansatz, gibt den Rahmen für Veränderungsprozesse hin zu Quartieren und Stadtteilen, in denen ein gutes nachbarschaftliches Miteinander gepflegt wird und mit denen sich die Menschen identifizieren können. Hierbei stehen die Aktivierung, die Beteiligung, das freiwillige Engagement sowie Selbsthilfe der Bewohner:innenschaft vor Ort im Vordergrund. Die Bewohner:innen werden als Expert:innen ihrer Lebensverhältnisse anerkannt und befragt. Ihre Mitsprache-, Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten werden gefördert und sie werden durch die Bereitstellung von professionellen, personellen und finanziellen Ressourcen in Form von Quartiersmanagements unterstützt. Das Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft mit seinem Motto "Alle können ihre Stadt gemeinsam gestalten" hat sich innerhalb der letzten zwanzig Jahre in der Stadtlandschaft als fester Bestandteil der sozialen Stadtentwicklung etabliert. Die Idee hinter dem Programm, dass die Bewohner:innen vor Ort gestärkt werden und sich für ihre eigenen Belange sowie ihr Lebensumfeld engagieren, hat sich bewährt. Partizipation und Inklusion als Kernstrategien des Programms ermöglichen eine nachhaltige Integration in die Nachbarschaft, eine Identifikation mit dem Wohnort sowie die Begegnung zwischen Nachbar:innen auf Augenhöhe. Die Quartiersmanager:innen fördern und unterstützen diese Prozesse. Sie vernetzen und sind der Motor für gute Ideen, die die Bewohner:innen einbringen. Auf diese Weise entstehen jährlich rund 300 kleine und große Projekte in den Quartieren. Sie dienen einem guten nachbarschaftlichen Miteinander, der Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur und einem lebenswerten Wohnumfeld. Im Vordergrund steht vor allem ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Gruppen im Quartier. Ziel ist es, gemeinsam zu einer funktionierenden Stadtgesellschaft beizutragen, den sozialen Spaltungstendenzen entgegen zu wirken und zu erreichen, dass die Bedürfnisse verschiedener Generationen und Kulturen gleichermaßen zum Tragen kommen. Dies gelingt durch gemeinsame Aktionen und Projekte, die durch das Programm - Aktive Nachbarschaft gefördert werden. Die Maßnahmen können aus unterschiedlichen Handlungsfeldern stammen; kreative Angebote zur digitalen Teilhabe, niedrigschwellige Bildungsangebote oder Projekte für mehr Nachhaltigkeit. Geplant und umgesetzt wird, was zu den Bedarfen im Stadtteil passt und wofür sich engagierte Bewohner:innen zusammenfinden. Darüber hinaus gelingt eine Erreichung der Ziele dadurch, dass der Rahmen für Begegnungen, zum Beispiel auf Stadtteilfesten und bei Nachbarschaftstreffen, geschaffen wird. Hierbei können sich Menschen mit ganz unterschiedlichem sozialem und kulturellem Hintergrund kennenlernen, aufeinander zugehen und regelmäßig miteinander in Kontakt kommen. Dies ist unter anderem die wichtigste Voraussetzung dafür, Konflikte lösen zu können oder gar nicht entstehen zu lassen. Einblick in die Entwicklungen in den einzelnen betreuten Quartieren sowie Kurzdarstellungen der Programmgebiete bieten, neben diesem Bericht, die Jahresberichte der Quartiersmanager:innen, die über das Fachteam Aktive Nachbarschaft erhältlich sind. Auf der Webseite www.frankfurt-sozialestadt.de wird ebenfalls über die Arbeit in den Quartieren und die laufenden Projekte informiert.
  3. Quartiere und aktuelle Entwicklungen Im Berichtszeitraum wurden durch das Frankfurter Programm insgesamt 19 Quartiere betreut. Darunter befinden sich 16 Gebiete, die durch ein professionelles Quartiersmanagement, das von Trägern der freien Wohlfahrtspflege im Auftrag des Magistrats durchgeführt wird, gefördert werden. Gleichzeitig wurden drei weitere Sozialräume, die Gebiete New Atterberry/New Betts, der Merianplatz in Bornheim und das Stadtteilbüro Bockenheim, durch ein "modulares Unterstützungsmanagement" unterstützt. Beim modularen Unterstützungsmanagement werden geeignete Partner:innen in Stadtteilen ohne Quartiersmanagement gefördert, die der Bewohner:innenschaft als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen und ein Bindeglied zum städtischen Fachteam des Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft darstellen. In den oben genannten Sozialräumen konnten dadurch einzelne Projekte zentral durch das Fachteam des Frankfurter Programm im Jugend- und Sozialamt in Kooperation mit Akteur:innen vor Ort initiiert und finanziert werden. Die Programmgebiete 2021/22 in der Übersicht: Quartiere mit Quartiersmanagement: - Atzelbergsiedlung (Seckbach) - Eckenheim - Fechenheim - Gallus - Ginnheim - Griesheim - Gutleut - Niederrad - Nordweststadt - Praunheim - Preungesheim - Riederwald - Rödelheim-West - Sindlingen - Unterliederbach - Zeilsheim Quartiere mit "modularem Unterstützungsmanagement" (Einzelprojektförderung ohne Quartiersmanagement): - Bockenheim: Stadtteilbüro Bockenheim - Nordend: New Atterberry/New Betts - Nordend: Merianplatz Erweiterung des Projektgebiets: Zum
  4. November 2021 startete Laetitia ten Thije als neue Quartiersmanagerin der Caritas in Eckenheim. Ehren- und hauptamtliche Akteur:innen vor Ort hatten sich lange für ein Quartiersmanagement in ihrem Stadtteil stark gemacht. Die Quartiersmanagerin hat, zunächst vorläufig, ihr Nachbarschaftsbüro in der Eckenheimer Landstraße 326 bezogen. Alle Interessierten in Eckenheim sind seither eingeladen, mit ihren Fragen, Wünschen und Anregungen für den Stadtteil auf die Quartiersmanagerin zuzukommen. Frau ten Thije sammelte zunächst Ideen und Vorschläge aus dem Stadtteil, unter anderem im Rahmen ihrer aktivierenden Befragung, um gemeinsam mit den Akteur:innen vor Ort erste Projekte angehen zu können. Hierzu gehörte etwa das Familienfest, welches gemeinsam mit dem Stadtteilarbeitskreis und der Kinderbeauftragten organisiert und erfolgreich umgesetzt wurde. Arbeiten im zweiten Corona-Jahr: Die besondere Herausforderung in der Arbeit des Quartiersmanagements bestand im zweiten Jahr der Corona-Pandemie darin, soziale Nähe und Gemeinschaftlichkeit in einer gesellschaftlichen Situation zu organisieren und zu fördern, die aufgrund der Pandemie stark von den gegenläufigen Kontaktverboten geprägt war. Bestehende Kontakt- und Versammlungsverbote sowie die Schließungen sozialer Einrichtungen und Institutionen erschwerten die Arbeit weiterhin, da persönliche Begegnungen bei gemeinsamen Veranstaltungen, Stadtteilarbeitskreisen und in Projekten sowie die gegenseitige Unterstützung und der direkte Austausch miteinander die Basis des Quartiersmanagements bilden. Im Vergleich zu den Jahren 2019 und 2020 konnte das Quartiersmanagement einerseits von den unterschiedlichen Erfahrungen im Umgang mit der Corona-Pandemie und den vorhandenen Schutzmaßnahmen wie Atemschutzmasken, Coronatests und Impfungen profitieren, was durchaus eine Erleichterung der Arbeit unter Pandemiebedingungen bedeutete. Gleichzeitig waren in der Bewohner:innenschaft aber Erschöpfung und Ungeduld, angesichts der seit Monaten andauernden Belastungen, deutlich ausgeprägter als im Vorjahr, was häufig indirekt als Handlungsaufforderungen an das Quartiersmanagement herangetragen wurde. Auch sank die Akzeptanz für alternative digitale oder hybride Angebote, obwohl viele ehrenamtliche Akteur:innen und Bewohner:innen ihre Kenntnisse in der Zwischenzeit ausbauen konnten. Die Zusammenarbeit mit den aktiven Ehrenamtlichen musste auf eine neue Basis gestellt werden. Vielerorts zeichneten sich Generationswechsel und Umbrüche in der Arbeit mit Ehrenamtlichen ab. Ältere Ehrenamtliche stiegen teilweise nicht wieder in ihre Tätigkeit ein, wollten sich weiter vor möglichen Ansteckungen schützen oder beendeten die ehrenamtliche Tätigkeit früher als ursprünglich geplant. Neue aktive Bewohner:innen konnten unter Coronabedingungen nicht im gleichen Maß für die laufende Arbeit mit dem Quartiersmanagement gewonnen werden, wie vor der Pandemie, auch wenn die Wichtigkeit von ehrenamtlichem Engagement und Solidarität gleichsam Konsens in der Bewohner:innenschaft waren. Gleiches galt auch für die ortsansässigen Vereine und Institutionen im Quartier. Es erwies sich unter den Gegebenheiten vielfach als herausfordernd, einen neuen Rhythmus für die Stadtteile mit neuen und vielfältigen Beteiligungsformaten zu finden. Insgesamt war die Arbeit des Quartiersmanagements im Berichtzeitraum somit geprägt von Aushandlungsprozessen, um einen Kompromiss zwischen dem Bedürfnis der Menschen nach Begegnung und Austausch einerseits und einem verantwortungsvollen Umgang mit den Erfordernissen der pandemischen Lage andererseits zu finden. Hier wurde deutlich, dass die Begleitung von Aushandlungsprozessen existenziell für den gemeinschaftlichen Zusammenhalt und die Akzeptanz von Entscheidungen in einer offenen und diversen Gesellschaft ist. Das Quartiersmanagement konnte hier unterstützen und einen wesentlichen Beitrag zum Beispiel im Projekt "Nebenan" in Praunheim und im geplanten Nachbarschaftszentrum in der Kollwitzstraße leisten (siehe Punkt 4). Krieg in der Ukraine - Die Folgen im Quartier Ab Februar 2022 wurde die Arbeit des Quartiersmanagements zusätzlich vom Kriegsgeschehen in der Ukraine und den daraus resultierenden Fluchtbewegungen beeinflusst. Die Hilfsbereitschaft und der Wunsch aktiv zu werden, waren in vielen Stadtteilen groß. Der Austausch innerhalb der Bewohner:innenschaft bot, angesichts einer weiteren Krise von unklarem Ausmaß, vielen Menschen emotionalen Rückhalt. Das Quartiersmanagement fungierte auch hierbei als Anlaufstelle, leitete Informationen weiter und stand potentiellen Ehrenamtlichen und Ratsuchenden hilfreich zur Seite. Es entstanden spontane Projekte und Aktionen, wie etwa das Willkommenscafé für Geflüchtete und ihre Gastgeber:innen, das am Standort Fechenheim in Kooperation mit der Familienbildung ins Leben gerufen wurde. Auch Spendenaktionen, Gedenk- und Friedensfeiern und ein nachbarschaftlicher Austausch zu aktuellen Themen fanden in vielen Quartieren regen Zuspruch. In Stadtteilen mit kurzfristig geschaffenen Unterkünften für Geflüchtete standen die Quartiersmanager:innen vor besonderen Herausforderungen, so zum Beispiel im Gutleutviertel. Tatkräftig vernetzten und unterstützten sie die Akteur:innen zur Hilfe für Geflüchtete und stellten somit eine Brücke zum Stadtteil her. Gleichzeitig wurde die Entwicklung in einigen Stadtteilen von Spannungen begleitet. Die Frage nach Gleichbehandlung und Anspruchsvoraussetzungen für verschiedene Gruppen von Geflüchteten und Migrant:innen beschäftigte einige Bewohner:innen und führte teilweise u Unmut. Dennoch überwog in den Bewohner:innenkontakten des Quartiersmanagements die Solidarität und Hilfsbereitschaft gegenüber geflüchteten Ukrainer:innen. Daneben kamen die Folgen der Steigerungen von Lebenshaltungs- und Energiekosten immer stärker bei den Menschen in den Stadtteilen an. Mehr Menschen stießen bereits mit kleinsten finanziellen Anforderungen an ihre Grenzen, nutzen das Nachbarschaftsfrühstück oder die Lebensmittelrettung, um satt zu werden und äußerten Zukunftsängste. Dadurch wurden Armut und bisher verdeckte Armut in den Quartieren sichtbarer. Die Quartiersmanager:innen reagierten auch hier zeitnah im Rahmen des Möglichen. Ob über ehrenamtliche Hilfe mit Formularen, Behördenkontakten, Angeboten zur Energieberatung, Infobörsen zum Thema sparsamer Umgang mit Ressourcen oder kurze Informationsinputs bei Nachbarschaftstreffen. Es wurden möglichst wirksame und niedrigschwellige Angebote für die Bewohner:innen geschaffen. Absehbar ist, dass diese Themen auch in 2022/23 nicht weniger relevant sein werden.
  5. Veranstaltungen Nachbarschaftspreis: Der Nachbarschaftspreis honoriert seit mehr als 20 Jahren bürgerschaftliches Engagement. Die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement von Bürger:innen der Stadt Frankfurt wurde während der fortlaufenden Krisenzeit immer wieder hervorgehoben. Aufgrund der Pandemiesituation im Jahr 2021 erfolgte die Vergabe des Nachbarschaftspreises in einem kleinen Kreis mit den Preisträger:innen. Insgesamt lagen 42 Bewerbungen vor. Es wurden jeweils 5 Hauptpreise und jeweils 3 Anerkennungs- und Coronapreise verliehen. Hauptpreise 2021 Die Hauptpreise waren mit jeweils 1.000 € dotiert. In der Kategorie "Nachbarn für Nachbarn" wurde das Projekt "Neuer Blick auf's Viertel - die Gutleut Zeitung" geehrt. Mit der Stadtteilzeitung im Gutleut werden die Bewohner:innen drei- bis viermal jährlich kostenlos über verschiedene Themen aus dem Stadtteil informiert. Das Motto lautet hierbei "von uns - für uns". Zukünftig wird eine Online-Version der Zeitung entstehen, um mehr Bewohner:innen mit Informationen aus dem Quartier erreichen zu können. In der Kategorie "Chancen im Quartier" wurde das Projekt "Die Frankfurter Bolzplatzliga" geehrt. Das Sportprojekt für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren besteht bereits seit dem Jahr
  6. Trotz der Coronamaßnahmen beteiligten sich im Projekt 21 Teams aus 10 Stadtteilen. Die Liga ist offen für alle, die mitmachen möchten. Die Saison startet im April und endet im Oktober mit einem großen Finale. Hierbei werden die Sieger:innen der Altersgruppen, die fairsten Teams und die besten Gastgeber:innen ausgezeichnet. Das Projekt "Aktionsbündnis Gemeinsam in Griesheim" wurde in der Kategorie "Kultur vor Ort" geehrt. Das in dem Mädchenarbeitskreis des Stadtteils entstandene träger- und einrichtungsübergreifende Projekt setzt sich zum Ziel, die Nachbarschaft einander näher zu bringen. Mit einem Fotoprojekt und einer Bildausstellung inklusive interaktivem Stadtrundgang wurden die Kernbotschaften "Wir sind alle gleich wichtig", "Schau hin! - Alle haben ein Recht auf ein gewaltfreies Leben" und "Misch' Dich ein! - Du kannst etwas Positives bewirken" verbreitet. In der Kategorie "Jung und Alt" wurde das Projekt "Solidarisches Gallus" geehrt. Die seit 2017 bestehende Stadtteilgruppe mit Mitgliedern zwischen 20 und 73 Jahren möchte sich mit den eigenen Erfahrungen unterstützen, gemeinsam Lösungen suchen und hat eine kollegiale Beratung aufgebaut. Die Gruppe plant und führt wöchentliche Treffen, die während der Coronazeit digital stattfanden, und das monatliche "Kaffee gegen hohe Mieten" durch. Das Projekt "Frühlingslächeln" von Christiane Alt wurde in der Kategorie "Schöner-Bunter-Nachhaltiger" geehrt. An vier Pflanztagen wurden von 20 Haushalten im Stadtteil Nied knapp 4.000 Blumenzwiebeln in öffentlichen Flächen in die Erde gesetzt. Das Erblühen der Blumen trug nicht nur zu einer positiven Stimmung, dem Zusammenbringen der Nachbar:innen und zu Farbe im Stadtteil bei, sondern bot auch Insekten Futterplätze und vergrößert die Biodiversität. Anerkennungspreise und Coronapreise 2021 Drei Anerkennungspreise wurden neben den Hauptpreisen vergeben. In der Kategorie "Nachbarn für Nachbarn" ging der Preis an das Projekt "Bevor es die Nordweststadt gab". Gudrun Born erzählt in dem Buch die Geschichte und die Entwicklung des Stadtteils und setzt sich in jahrzehntelangem Engagement persönlich in der Nordweststadt ein. Ebenfalls wurde "Die Bürgerinitiative Nied - Die Schranke muss weg" mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Nach einer spontanen Gründung, ausgelöst durch einen tödlichen Unfall an dem Bahnübergang in Nied, haben sich die Mitglieder für eine Verbesserung der Sicherheit eingesetzt. Das Projekt "Polymer FM e.V." erhielt einen Preis in der Kategorie "Kultur vor Ort". Der in Fechenheim ansässige Verein hat mit der Aktion "Hol Dir Deine Tüte" über 200 Tüten mit kreativen Inhalten für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 16 Jahren zusammengestellt. Zusätzlich zu den Anerkennungspreisen wurden im Jahr 2021 drei Projekte mit einem Coronapreis ausgezeichnet. Ein Preis ging an das Projekt "Aufruf und Modul: Gesellschaftliches Engagement" der Frankfurt University of Applied Sciences in der Kategorie "Nachbarn für Nachbarn". Das Team der Hochschule konnte ein neues Modul "Gesellschaftliches Engagement" schaffen. Studierende unterstützten unterschiedliche Kooperationspartner:innen aus der Praxis und absolvierten selbst Freiwilligenarbeit. In der Kategorie "Chancen im Quartier" erhielt das Projekt "Corona-Sprechstunde digital" einen Preis. Frau Dr. Dietschmann informierte in acht Kurzinterviews in verständlicher Sprache über die sich stetig veränderten Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen. Die Aktionen "Hofkonzerte für Senior:innen" und "Werde Brieffreund:in" erhielten einen Coronapreis in der Kategorie "Jung und Alt". Im Gallus gab es monatlich Hofkonzerte in verschiedenen Innenhöfen. Begleitet wurden die Konzerte mit kleinen Geschenken, Verschönerungen des Wohnumfeldes und Briefen, Bildern und gebastelter Kunst von Kindern. Auf die Ausschreibung des Nachbarschaftspreises 2022, welche im Frühjahr erfolgte, wurden insgesamt 44 Bewerbungen in fünf Kategorien eingereicht. Für die Verleihung des Nachbarschaftspreises 2022 am 30.09.2022 wurde die Veranstaltung wieder im großen Rahmen im Gesellschaftshaus Palmengarten geplant. Fotoausstellung "In Frankfurter Gesellschaft" Ganz persönliche Einblicke in die Lebenswelten und Sozialräume Frankfurter Bewohner:innen bietet das Fotoprojekt "In Frankfurter Gesellschaft". Die Porträts und Bilder wurden seit dem Jahr 2013 in 18 Stadtteilen des Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft fotografiert. Heute umfasst das Projekt rund 700 Porträts und Außenaufnahmen und ist als Buch erhältlich. Auch in diesem Fotoprojekt wird die Aufgabe des Frankfurter Programms, die Partizipationsmöglichkeiten der Bewohner:innen zu stärken, deutlich. So gestaltete zum Beispiel die Künstlerin Anna Pekala, die Porträts im gemeinsamen Prozess mit den fotografierten Personen. Hierzu wurden Möbel verrückt, Objekte ins Bild hinein- oder aus ihm herausgenommen, ausgewählte Kleidung angezogen und eine aussagekräftige Haltung eingenommen. Als Ergänzung zu den Porträts entstanden Außenaufnahmen durch den Künstler Florian Albrecht-Schoeck, in denen der Mensch als Motiv zunächst keine Rolle spielt. Der Fokus liegt auf Orten, um die das Leben der Bewohner:innen kreist. Diese werden unverfälscht und erzählerisch zugleich fotografiert. Das im Laufe der Jahre entstandene umfangreiche Zeitdokument zeigt die Vielseitigkeit und Individualität der Frankfurter:innen, aber auch ihre Gemeinsamkeiten. Diverse Lebensentwürfe, Weltansichten und Kulturen sowie der Charakter der Stadt wird hierin abgebildet. Es werden verschiedene Lebensrealitäten und Lebensräume sichtbar gemacht und der Suche nach einer Definition von Wurzeln, Herkunft, Zugehörigkeit und Identität im Kontext von Gesellschaft, Politik und Individualität nachgegangen. Die Ausstellungseröffnung in der Zentrale des Jugend- und Sozialamts, bei der Stadträtin Elke Voitl und Amtsleiterin Nanine Delmas offiziell begrüßten, fand am
  7. Oktober 2021 statt. Der Start der Wanderausstellung des Projekts, die in den kommenden Jahren durch die Häuser des Jugend- und Sozialamts ziehen wird, fand im Sozialrathaus Bockenheim statt und wurde am
  8. Mai 2022 ebenfalls in Anwesenheit von Frau Voitl und Frau Delmas eröffnet. Die Wanderausstellung soll Besucher:innen und Mitarbeiter:innen der Ausstellungsräume einen Ort zum Austausch sowie einen Zugang zur Kunst bieten.
  9. Schwerpunkte der Arbeit 2021/22 → Partizipation und Inklusion im Quartier Im Folgenden werden unterschiedliche Maßnahmen des Fachteams Aktive Nachbarschaft sowie verschiedene Quartiersprojekte exemplarisch dargestellt. Schwerpunkte stellen hierbei die Kernstrategien Partizipation und Inklusion dar, die vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen sowohl für professionelle Fachkräfte als auch für Bewohner:innen immer wichtiger werden. Aktivierende Befragungen und Beteiligungsformate 2021/22 Viele für 2019/ 2020 geplante Befragungen und Beteiligungsformate mussten aufgrund der Pandemie verschoben werden. Gleichzeitig wurde sowohl im Austausch in den Quartieren als auch im Allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs sehr deutlich, wie wichtig ein transparentes Vorgehen, unter Einbeziehung der Bewohner:innen vor Ort, ist. Hier griff das Quartiersmanagement mit seinem partizipativen Ansatz den Faden auf, um seine Planung mit den Bedarfen und der Bereitschaft der Bewohner:innen sich zu engagieren, abzugleichen. Ab 2022 starteten in den Quartieren Preungesheim, Zeilsheim, Niederrad, Praunheim und Eckenheim aktivierende Befragungen und größere Beteiligungsformate. Für den Stadtteil Seckbach befindet sich eine weitere Befragung in Planung. Die Aktivierende Befragung stellt eine zentrale Methode des Quartiersmanagements dar. Ziel ist es, Bewohner:innen eines Stadtteils dabei zu unterstützen, sich für die eigenen Interessen zu organisieren und einzusetzen. Die Ausgangspunkte dabei sind die Interessen der Bewohner:innen, die mit der Befragung aufgespürt werden sollen. Bereits die Erhebung der Interessen durch das Quartiersmanagement führt zu Veränderungsprozessen. Die Befragten werden nicht als "Objekte" beforscht, sondern sie werden als Beteiligte und Expert:innen verstanden. Wesentliche Ausrichtung der aktivierenden Befragung ist die Veränderung im Gemeinwesen und nicht in erster Linie die Generierung von Daten, obwohl dies einen wichtigen Nebeneffekt darstellt. Sie erhebt dabei nicht den Anspruch, repräsentative Ergebnisse zu generieren, die im wissenschaftlichen Sinne genutzt werden können. Die aktivierende Befragung setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Im Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft kamen sowohl Onlinebefragungen, persönliche Befragungen im Sozialraum, Impulswerkstätten, Expert:inneninterviews und Fokusgruppengespräche mit relevanten Akteuer:innen und Multiplikator:innen zum Einsatz. Das Vorgehen wurde individuell auf die Gegebenheiten und das Erkenntnisinteresse in den jeweiligen Quartieren angepasst. Dabei spielte insbesondere eine Rolle, ob es sich um ein Bestandsquartier mit einer Basis aus vorhandenem Wissen oder um ein noch zu etablierendes Quartiersmanagement handelt. Bei den Bestandsquartieren lag der Fokus häufig auf der Vertiefung entlang bestehender Interessenslagen im Stadtteil. Im neuen Quartier Eckenheim wurde der Stadtteil über eine vollumfängliche aktivierende Befragung für das Quartiersmanagement neu erschlossen. Hier wurde vorrangig auf die persönliche Befragung von Bewohner:innen anhand eines Gesprächsleitfadens gesetzt. In den anderen Quartieren wurden ebenfalls Bedarfe im Stadtteil erhoben, hier aber mit dem Ziel, Auftrag und Schwerpunkte der etablierten Arbeit im Quartiersmanagement neu zu verhandeln, transparent zu machen und weitere Bewohner:innen für das ehrenamtliche Engagement im Stadtteil zu gewinnen. Im Stadtteil Praunheim wurde die aktivierende Befragung in Kooperation mit dem Sozialrathaus Bockenheim durchgeführt. Das Sozialrathaus Bockenheim hatte sich im Vorfeld der Befragung für das Programm Zukunftswerkstatt Kommunen (ZWK) qualifiziert, dass durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Ziel des Projektes ist es Kommunen bei der Bewältigung der Herausforderungen in Bezug auf den demografischen Wandel zu stärken, um für alle Generationen in allen Lebensphasen attraktiv zu bleiben. Hierfür sollen mit professioneller, externer Begleitung vor Ort passgenaue Strategien entwickelt werden. Es lag nah, Synergieeffekte zwischen dem Projekt und dem Quartiersmanagement zu nutzen und auf die detaillierten Vorkenntnisse des Quartiersmanagements im Sozialraum zurückzugreifen. Die Befragung startete im Mai
  10. Sie erfolgt dabei als Online-Befragung von Bewohner:innen vor Ort sowie durch Expert:inneninterviews. Eine Auswertung sowie Vorstellung der Ergebnisse ist für den Zeitraum Oktober 2022 bis Januar 2023 geplant. Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Befragungen für Eckenheim, Zeilsheim und Niederrad (Lyoner Viertel) sind für den Zeitraum September bis November 2022 vorgesehen. Im Stadtteil Ginnheim konnten die Ergebnisse der vorangegangenen Sozialraumanalyse der Goethe Universität sowie der Bewohner:innenbefragung in Präsenz vorgestellt werden. Die Ergebnisse der Sozialraumanalyse sowie die Befragungsergebnisse sind unter folgenden Links einsehbar: https://www.uni-frankfurt.de/106927853/RMF_131.pdf https://www.internationaler-bund.de/standort/211558 Die erhobenen, grob kategorisierten Themen bilden die Basis für die weitere Arbeit im Quartiersmanagement. In der Folge werden allerdings nur die Themen auf der Versammlung weiter behandelt, die auch von den Anwesenden aufgegriffen werden. Hier werden Bearbeitungsperspektiven gesucht. Somit steht die aktivierende Befragung am Beginn von wesentlichen Reflexions- und Teilhabeprozessen im Gemeinwesen. Raum für Begegnung schaffen - Durch Bürger:innenbeteiligung Begegnungsorte im Quartier entwickeln Die Frage nach Orten der Begegnung und der "Quartiersmitte" wird gerade vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Segregation und Gentrifizierungstendenzen in vielen Stadtteilen gestellt. Es gibt kaum eine aktivierende Befragung oder ein Beteiligungsformat, in dem nicht Treffpunkte im Quartier als Bedarf thematisiert werden. Diese Frage verknüpft sich mit der Frage nach dem Umgang mit freiwerdenden oder bereits leerstehenden Gebäuden, zum Beispiel in ehemals kirchlicher Nutzung. Hier werden Diskussionen aufgeworfen, wie diese Leerstellen zu füllen sind und wie gute Ideen umgesetzt werden können. Dies geschieht zum Beispiel in Preungesheim, im Riederwald und in Praunheim. Das Quartiersmanagement wurde hier bereits in verschiedenen Zusammenhängen unterstützend und moderierend tätig. Das Tassilo-Sittmann-Haus in der Nordweststadt Das ehemalige Gemeindezentrum der evangelisch-reformierten Kirche im Gerhart-Hauptmann-Ring 398 gehörte zur Ursprungsplanung eines beispielhaften Städtebauprojekts der 1960er Jahre, der "Raumstadt Konzeption" von Walter Schwagenscheidt und Tassilo Sittmann. Zur Grundidee gehörte eine aufgelockerte Bebauung mit vielen Grün- und Begegnungspunkten sowie Zentren für ein soziales Miteinander. Dieses soziale Miteinander der Bewohner:innen beschränkte sich über einen langen Zeitraum überwiegend auf die Angebote der damals sechs aktiven Kirchengemeinden. Nachdem die Gemeinde jedoch die Räumlichkeiten im Gerhard-Hauptmann-Ring 398 im Jahr 2001 aufgeben musste, stand das Gemeindezentrum jahrelang leer. Zunächst wollten verschiedene Investor:innen die Gebäude auf dem Areal komplett abreißen und durch eine Wohnbebauung ersetzen. Als diese Pläne scheiterten, formierte sich eine Gruppe engagierter Bewohner:innen, die sich für den Erhalt des Gebäudes einsetzte und es schaffte, das Gebäude unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Da aufgrund des Leerstands Instandhaltungsmaßnahmen ausgeblieben waren, verwahrloste das Gebäude jedoch zunehmend. Mit Hilfe des Quartiersmanagements Nordweststadt konnten die interessierten Bewohner:innen in der Stadtpolitik auf das Gebäude aufmerksam machen, woraufhin sich insbesondere das Sozialdezernat für die Erhaltung und Nutzung des Gebäudes einsetzte. Die Lage, inmitten der Nordweststadt, bot die Chance der Entstehung eines neuen Orts der Begegnung im Stadtteil. Die stadtnahe Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) erwarb das Areal. Zusammen mit der Interessensgemeinschaft und dem Quartiersmanagement wurde ein Konzept entwickelt, um das Gebäude zu sanieren und wieder an die Bewohner:innenschaft zurückzugeben. In den darauffolgenden Jahren unterstützte das Quartiersmanagement die Gründung eines Trägervereins zum Erhalt des Gebäudes, den Verein VOKUS 398 e.V. und begleitete den Prozess des Wiederaufbaus. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die Unterstützung des Vereins in seiner konzeptionellen Arbeit sowie die Vermittlungsarbeit zwischen den Interessen der KEG und den Bedarfen des Vereins. Zudem unterstützte das Quartiersmanagement den Verein in Gesprächen mit dem Denkmalamt. Mit Hilfe eines Förderantrages im Programm des Landes Hessen, den das Quartiersmanagement einbrachte und den die Fachstelle Aktive Nachbarschaft zusammen mit der KEG bearbeitete, konnten letztlich die gestiegenen Kosten für die Baufertigstellung gesichert werden. Das abschließende Konzept zur Nutzung des Gebäudes und auch seine Namensfindung fanden in einem partizipativen Prozess mit den Bewohner:innen statt. Insgesamt stellte das Quartiersmanagement Nordweststadt einen wesentlichen Faktor für das Gelingen dieses Großprojekts dar. Durch die Unterstützung und Begleitung des Projekts über mehr als zehn Jahre konnte mithilfe des Quartiersmanagements in der Nachbarschaft ein dringend benötigter neuer Begegnungsort geschaffen werden. Außerdem wurden Bewohner:innen langfristig dabei unterstützt, ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten und Strukturen zur Selbstorganisation zu schaffen. Die Eröffnung des Gemeindezentrums, mit dem Namen Tassilo-Sittmann-Haus, als Kultur- und Sozialzentrum fand im September 2021 mit rund 160 Besucher:innen statt. Verwaltet wird das Tassilo-Sittmann-Haus seitdem durch die gemeinnützigen Bildungsträger VOKUS e.V. und der smart work gGmbH. Im Gebäude befindet sich das Stadtteilbüro des Quartiersmanagements sowie eine Kindertageseinrichtung des Sozialpädagogischen Vereins zur familienergänzenden Erziehung e. V. Das Quartiersmanagement arbeitet weiter eng mit dem neuen Gebäudebetreiber und dem Trägerverein zusammen. Ziel ist es, den Bewohner:innen Möglichkeiten zu bieten, sich diesen Ort anzueignen und am Bedarf orientierte Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen. Neben verschiedenen Veranstaltungen, die das Quartiermanagement organisiert, können die Räumlichkeiten auch von Bewohner:innen des Stadtteils sowie Vereinen gebucht werden. Der Wunsch der Bewohner:innen nach einem Ort der Gemeinschaft, öffentlichen Orten für spontane Unterhaltungen und Gespräche sowie festen Treffpunkten ist so Rechnung getragen worden. Die neuen Möglichkeiten zur Anmietung von Räumlichkeiten für Familienfeiern, für Ausstellungen und für Konzerte machen das Tassilo-Sittmann-Haus heute zu einem Ort der Integration und Begegnung für alle Bewohner:innen des Quartiers. Das "Nebenan" in Praunheim (Westhausen) Das Quartiersmanagement Praunheim mietete im September 2021 einen von der Nassauischen Heimstätte für einen symbolischen Mietpreis zur Verfügung gestellten, circa 30 qm großen, Raum im Westring an. Hintergrund war das Fehlen eines Angebots an Räumlichkeiten in der Siedlung Westhausen, in denen das Quartiersmanagement Praunheim Angebote entsprechend der bestehenden Bedarfe machen kann und in denen sich Bewohner:innen/-gruppen begegnen können. Im Rahmen eines partizipativen Prozesses wurden die Bewohner:innen in die Gestaltung des Raumes einbezogen. Darüber hinaus fand ein Aushandlungsprozess über Interessen und Bedarfslagen der Nachbarschaft statt. Anschließend erfolgte eine Renovierung des "Nebenan" in überwiegender Eigenleistung der Bewohner:innen. Die nun geschaffenen Räumlichkeiten bieten den Bewohner:innen einen Ort, an dem sie sich besser kennenlernen, gemeinsame Bedürfnisse identifizieren und Lösungsansätze entwickeln können. Die soziale Vernetzung untereinander wird gefördert und das Quartiersmanagement als Interessenvertretung von Bewohner:innenanliegen bekannter. Das Quartiersmanagement Praunheim begleitet die Bewohner:innen im Prozess der Selbstorganisation und fördert bereits vorhandene Ressourcen. Die Belebung des Raumes wird von Haupt- und Ehrenamtlichen organisiert. Aktuell finden hier die ehrenamtliche Sozialberatung, eine Berufsberatung und ein Familiencafé statt. Darüber hinaus stehen die Räumlichkeiten für zwei Initiativen aus der Nachbarschaft, zur Rettung von Lebensmitteln und für ein Nachbarschaftscafé, bereit. Die Eröffnung des Nachbarschaftstreffs fand im Oktober 2021 statt. Für die beteiligten Nachbar:innen stellt das Projekt eine wichtige Selbstwirksamkeitserfahrung sowie einen Ort dar, an dem sich Bewohner:innen verschiedener sozialer Milieus begegnen können und an dem gemeinschaftlich ein Beitrag zur sozialen Gestaltung der Siedlung geleistet wird. Die Identifikation mit dem Nachbarschaftstreff und darüber hinaus mit dem Quartier konnte durch den hohen Grad an Partizipation im Rahmen der Planung, Umsetzung und Verwaltung des Raums gestärkt werden. Ein Nachbarschaftszentrum für Praunheim Wie bereits beschrieben, mangelt es seit vielen Jahren in der Siedlung Westhausen/Praunheim an Räumen, die ein Zusammenkommen und den Austausch von Nachbar:innen ermöglichen. Aufgrund dieses Bedarfs wurde im Jahr 2021 der Nachbarschaftstreff "Nebenan" mithilfe des Quartiersmanagement Praunheim sowie des Ehrenamts der Bewohner:innen im Westring eröffnet. Die Grenzen der räumlichen Kapazitäten des "Nebenan" wurden jedoch schnell erreicht, sodass deutlich wurde, dass eine Ausweitung der bestehenden Räumlichkeiten notwendig und gewünscht ist. In der Kollwitzstraße wurde die Liegenschaft einer Kirchengemeinde bestehend aus zwei Gebäuden (Hauptgebäude und Pavillon) an die Stadt Frankfurt übertragen. An dieser Stelle bietet sich die Gelegenheit, einen Ort des gemeinschaftlichen und nachbarschaftlichen Miteinanders für die Bewohner:innen der Siedlung zu schaffen, der den bisher ungedeckten Bedarfe Raum gibt. Im Pavillon der Liegenschaft soll ein Nachbarschaftszentrum entstehen, in dem intergenerationale Begegnungen, ein interkultureller Dialog und das soziale Miteinander gefördert werden. Das Hauptgebäude soll für die Unterbringung von geflüchteten Menschen genutzt werden, die ebenfalls von den Angeboten eines Nachbarschaftszentrums profitieren würden. Erste Schritte in Richtung Realisierung eines Nachbarschaftszentrums sind bereits erfolgt. Am
  11. Mai 2022 fand eine öffentliche Beteiligungswerkstatt statt, bei der die genauen Bedarfe der Bewohner:innen in Bezug auf nachbarschaftliche Räume erhoben wurden. Darüber hinaus wurde eine Informationsveranstaltung abgehalten, in der das Konzept, der vor Ort engagierten Bürger:inneninitiative, detailliert vorgestellt wurde. Dieses beinhält verschiedene Ideen für eine nachbarschaftliche Nutzung, angefangen bei zielgruppenorientierten Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien und Senior:innen über soziale und kulturelle Projekte, bis zu ehrenamtlichen Angeboten, wie Sozialberatung und Hilfen im Alltag. Im August 2022 fand ein erstes gemeinsames Treffen vor Ort mit dem Sozialrathaus Bockenheim, der Bürger:inneninitiative, dem Quartiersmanagement und dem Planungsbüro "Lebenswerke" aus Stuttgart statt, in dem der Prozess der Konzeptentwicklung geplant wurde. Das Planungsbüro "Lebenswerke" (Herr Martin Müller) begleitet das inhaltliche Konzept des Pavillons der Kollwitzstraße, wobei die Beauftragung im Rahmen des Projekts Zukunftswerkstatt Kommune des Sozialrathaus Bockenheim erfolgte. Die bauliche Planung wird von der Konversions- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft KEG durchgeführt, wobei das Hauptgebäude im Zuge der Unterbringung von geflüchteten Personen in der Verantwortung der Stabsstelle für Unterbringungsmanagement und Geflüchtete liegt. Bewegungsförderung partizipativ und inklusiv planen - das Projekt VERBUND im Gallus und Gutleutviertel Die Covid-19-Pandemie hat deutlich gezeigt, dass Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern, Familien, älteren Menschen und insbesondere auch vulnerablen Zielgruppen stärker in den Fokus zu nehmen sind. Neben dem Infektionsschutz geht es hier um ein umfassendes Gesundheitsverständnis, welches ämter- und sektorenübergreifend die Schaffung gesunder Lebenswelten verfolgt. Ansätze und Angebote zur Bewegungsförderung gibt es in der Sportstadt Frankfurt am Main viele. Bisher sind diese jedoch nur partiell vernetzt und aufeinander abgestimmt. In einer wachsenden Großstadt gibt es aber auch eine nicht im selben Maße wie die Bevölkerung wachsende Freizeit-, Bildungs- und Sportinfrastruktur, Nutzungskonkurrenzen, Verdichtung, fehlende Grün- und Freiflächen und nicht überall radfahrer- und fußgängerfreundliche Straßen und Wege für aktiven Transport. Insbesondere Menschen, die aus verschiedenen Gründen benachteiligt sind, werden durch Bewegungsmangel in ihren gesundheitlichen Lebenschancen zusätzlich benachteiligt. Die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung (2016) zeigen auf, welche Ansätze wirksam sind, um die Situation insbesondere für diese Personengruppen nachhaltig zu verbessern. Dabei kommt der Bewegungsförderung in der Kommune eine entscheidende Rolle zu. Das Quartiersmanagement kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Es eröffnet Zugänge zu Menschen in schwierigen Lebenslagen direkt in ihrem Sozialraum. Gleichzeitig verfügt es über ein umfassendes Wissen über den Stadtteil, die aktiven Akteur:innen, Institutionen und Multiplikator:innen und ist bereits gut vernetzt. Mit der gemeinsamen Bewerbung von Gesundheitsamt, Sportamt sowie Jugend- und Sozialamt (Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft) ist die Stadt Frankfurt am Main als eine von zwölf Modellkommunen in Deutschland ausgewählt worden, um im Modellvorhaben VERBUND praxisnahe bewegungsförderliche Aktivitäten und Vorhaben umzusetzen. Hierdurch kann Frankfurt am Main eine flankierende finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 110.000 € für einen Zeitraum von vier Jahren durch das GKV-Bündnis (Bündnis der gesetzlichen Krankenversicherung) für Gesundheit in Anspruch nehmen. Neben der Erreichbarkeit von Menschen in prekären Lebenslagen, steht der optimale Einsatz von Ressourcen bei einem größtmöglichen Nutzen ebenfalls im Fokus. Dabei wird VERBUND durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wissenschaftlich begleitet. Im Zuge einer ersten Bestandsaufnahme der vorhandenen Daten zur sozialen und gesundheitlichen Situation im Stadtgebiet, wurden die Stadtteile Gallus und Gutleutviertel als Pilotquartiere für das Projekt ausgewählt. Danach wurde im Mai 2022 mit einer Informationsveranstaltung im Stadtteil gestartet, in der auch engagierte Teilnehmer:innen für eine kooperative Planungsgruppe gefunden werden konnten. Im darauffolgenden ersten Treffen der kooperativen Planungsgruppe wurden Ideen gesammelt, die in insgesamt fünf Treffen zu konkreten Maßnahmen weiterentwickelt werden. Gemeinsam mit verschiedenen Institutionen und Ansprechpartner:innen auf kommunaler und stadtteilbezogener Ebene werden hier Angebotslücken identifiziert und Ideen für niedrigschwellige und inklusive Bewegungsförderung entwickelt. In Fokusgruppengesprächen mit Bewohner:innen aus den Zielgruppen wurden weitere Bedarfe und Ansatzpunkte erfasst und in die kooperative Planungsgruppe eingebracht. Schwerpunkte wurden bei der Zielgruppe Kinder und Jugendliche, Menschen in besonderen Lebenslagen (zum Beispiel in Übergangsunterkünften), Bewegungsangebote im öffentlichen Raum sowie der Schulung von Multiplikator:innen für Bewegungsförderung gesehen. Diese werden in themenbezogenen Arbeitsgruppen weiterverfolgt und ausgearbeitet. In 2023 können dann erste konkrete Maßnahmen im Stadtteil umgesetzt werden. Lebensweltorientierte Lösungen für inklusives Lernen - das Projekt 1zu1Basics Alphabetisierung und Grundbildung, im Sinne von Minimalvoraussetzungen an Wissensbeständen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie im Bereich der digitalen Kompetenzen, sind unabdingbar für die Wahrnehmung demokratischer Rechte und für eine aktive gesellschaftliche und ökonomische Teilhabe. Das Projekt 1zu1Basics ermöglicht es Erwachsenen regelmäßig Lesen und Schreiben zu üben und somit einer geringen Literalität entgegenzuwirken. Um eine niedrigschwellige Teilnahme am Projekt zu ermöglichen, finden die Lerntandems im 1 zu 1 Format an Orten im eigenen Stadtteil statt, in denen sich Lehrende und Lernende auskennen und sicher fühlen, wie zum Beispiel in Familien- und Stadtteilzentren, in den Räumlichkeiten des Quartiersmanagements, in Gemeindezentren oder der Stadtteilbücherei. Im Tandem unterstützen geschulte ehrenamtliche Lernbegleiter:innen Menschen, die gut Deutsch sprechen können, aber das Lesen und Schreiben verbessern möchten und wecken somit das Interesse am Lernen. Die Lehrenden im Projekt werden durch die Mitarbeiter:innen der Volkshochschule (VHS) sowie der AWO|FFM Ehrenamtsagentur geschult und angeleitet. Die notwendigen Materialien werden durch die Volkshochschule bereitgestellt und regelmäßige Austauschtreffen organisiert. Das Projekt 1zu1Basics und das damit einhergehende kostenfreie Lernangebot soll im Zeitraum 2021 bis 2024 weiterentwickelt und stärker etabliert werden. Die Kooperation zwischen der VHS, der AWO|FFM Ehrenamtsagentur und dem Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft dient dem Aufbau einer Netzwerkstruktur sowie der Ausweitung des Projekts in Richtung der Gebiete der Quartiersmanagements. Die Aktive Nachbarschaft stellt dabei die Vernetzung zu den Quartiersmanager:innen her. Die weitere Koordination sowie fachdidaktische Begleitung werden durch die VHS sichergestellt. Ein erstes Vernetzungstreffen, an dem auch Quartiersmanager:innen und Trägervertreter:innen teilgenommen haben, fand am
  12. Februar 2022 statt. Ein weiteres Treffen, in dem erste Ergebnisse und Erfahrungen ausgetauscht werden sollen, ist für Ende 2022 geplant. Zu den aktuell teilnehmenden Quartieren gehören Griesheim, Zeilsheim, Gallus, Sindlingen, Seckbach und Preungesheim.
  13. Fazit und Ausblick Angesichts der aktuellen Krisen ist ein Für- und Miteinander so wichtig wie noch nie. Es braucht gelebte Solidarität und transparente Aushandlungsprozesse auf Quartiersebene, um als Stadtgesellschaft eine starke Gemeinschaft zu bilden. Sie ist die Basis für die Resilienz der Menschen, die in urbanen Lebensräumen benötigt wird. Es ist klar, dass wir noch lange mit den Folgen der Corona-Pandemie als auch mit anderen Krisen umgehen müssen. Ziel des Frankfurter Programms - Aktive Nachbarschaft wird es daher weiterhin sein, die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen in den Quartieren zu stärken. Es gilt, zivilgesellschaftliches Engagement auch in schwierigen Zeiten zu fördern, dem Miteinander und Füreinander mehr Raum zu geben und sozialer Ungleichheit in den Stadtteilen entgegenwirken. Das Quartiersmanagement und seine Partner:innen schaffen Sichtbarkeit für wichtige gesellschaftliche Themen wie Entlastung und Chancengerechtigkeit für benachteiligte Personen. Es bietet Raum für Austausch und den notwendigen, auch kritischen Diskurs in den Stadtteilen. Es sensibilisiert für einen nachhaltigeren Umgang mit begrenzten Ressourcen. Auch die jüngsten Krisen haben gezeigt: Das Interesse an ehrenamtlichem Engagement ist vorhanden, auch wenn es vielfältige und an die Veränderungen angepasste Formen und Formate braucht, damit sich Bewohner:innen aktiv einbringen. Es braucht weitere gute Schnittstellen zur Verwaltung, um Bedarfe der Bewohner:innen an die richtigen Stellen zu transportieren und auf dem Weg zu einer kooperativen Stadt weiter voranzukommen. Im Sinne der integrierten Stadtentwicklung, bei der die verschiedenen Ämter und fachlichen Bereiche in der Verwaltung zusammenarbeiten, erfüllt das Quartiersmanagement als Koordinierungsstelle in den Stadtteilen mit direktem Kontakt zu Institutionen und Bürger:innen eine wichtige Funktion. All das spricht dafür, das Quartiersmanagement weiter auszubauen und somit die Resilienz der Bürger:innen für zukünftige Krisen zu stärken und für mehr soziale Gerechtigkeit in Frankfurt einzustehen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Dezember 2019BB 524Bürgertreff für WesthausenMagistratsbericht
  2. 15. Mai 2021OFOF 13/7Bürgertreff für WesthausenOrtsbeiratsantrag · SPD
  3. 1. Juni 2021VV 24Bürgertreff für WesthausenAnfrage
  4. 26. Juli 2021STST 1361Bürgertreff für WesthausenStellungnahme
  5. 7. September 2021OMOM 612Zukunft des ehemaligen Areals der evangelischen Gemeinde in WesthausenDirektanregung
  6. 27. Februar 2022OFOF 121/7Zukunft des ehemaligen Areals der evangelischen Gemeinde in Westhausen IIOrtsbeiratsantrag · SPD
  7. 22. März 2022OFOF 143/7Zukunft des ehemaligen Areals der evangelischen Gemeinde in WesthausenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, SPD
  8. 22. März 2022OMOM 1868Zukunft des ehemaligen Areals der evangelischen Gemeinde in WesthausenDirektanregung
  9. 13. Januar 2023Sie sind hier
    BB 21Projekt „Soziale Stadt Frankfurt am Main“ - Jährlicher Bericht: Kommunales „Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft“ Juli 2021 bis August 2022
    Magistratsbericht
  10. 6. März 2023OFOF 540/10New Betts - modulares UnterstützungsmanagementOrtsbeiratsantrag · SPD
  11. 21. März 2023OMOM 3726New Betts - modulares UnterstützungsmanagementDirektanregung
  12. 16. Juni 2023STST 1330New Betts - modulares UnterstützungsmanagementStellungnahme
  13. 13. Mai 2024Antwort des Magistrats · nach 229 WochenSTST 942Zukunft des ehemaligen Areals der evangelischen Gemeinde in WesthausenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf13 Beratungen
OBR 5
Sitzung 17 · 27.01.2023
TO I, TOP 57
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 11
Sitzung 18 · 06.02.2023
TO I, TOP 9
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 6
Sitzung 18 · 07.02.2023
TO I, TOP 37
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 18 · 07.02.2023
TO II, TOP 23
Beraten
a) Die Vorlage B 21 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 2
Sitzung 18 · 13.02.2023
TO II, TOP 26
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 7
Sitzung 17 · 14.02.2023
TO II, TOP 6
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 4
Sitzung 18 · 14.02.2023
TO II, TOP 17
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP

OBR 9
Sitzung 18 · 16.02.2023
TO II, TOP 12
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 1
Sitzung 18 · 21.02.2023
TO I, TOP 40
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 8
Sitzung 18 · 23.02.2023
TO I, TOP 26
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 3
Sitzung 18 · 23.02.2023
TO I, TOP 44
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 19 · 21.03.2023
TO I, TOP 14
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 21 dient unter Hinweis auf OM 3726 als Zwischenbericht zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung LINKE.

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 17 · 27.04.2023
TO I, TOP 19
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 21 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltFRAKTION
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis)

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