Gestaltung Sandweg
Stellungnahme des Magistrats
Der Magistrat begrüßt die Anregung zur Verkehrsberuhigung und Attraktivitätssteigerung des Sandwegs, weist jedoch darauf hin, dass eine Konzepterstellung aus Kapazitätsgründen sowie aufgrund konkurrierender Projekte mit höherer Priorität derzeit nicht in Aussicht gestellt werden kann. Aktuell ist der Sandweg eine Hauptsammelstraße für die angrenzenden Wohnquartiere und Geschäfte. Die Straße ist auf ganzer Länge Einbahnstraße in Richtung Norden und stellt - als Pendant zur Berger Straße - eine Verbindung für den Motorisierten Individualverkehr (MIV) vom Anlagenring zum Alleenring her. Bereits heute gilt in der für den Radverkehr in die Gegenrichtung freigegebenen Einbahnstraße Tempo 30 und Mischverkehr. Der Fahrbahnquerschnitt lässt ein regelkonformes Überholen des Radverkehrs durch den MIV nicht zu. Eine tatsächliche Attraktivitätssteigerung für den Rad- und Fußverkehr kann hier erzielt werden, wenn der Autoverkehr - insbesondere der Durchgangsverkehr - reduziert wird. Dabei muss untersucht werden, wie sich entsprechende Veränderungen auf die benachbarten Straßenzüge auswirken können. Bei einer zukünftigen Planung und Umgestaltung wird der Magistrat auch die bekannten Gestaltungsmittel (Möblierung, Begrünung u.a.) berücksichtigen.