Herstellung von Fahrradwegen auf dem Sandweg
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Prüfung der Einrichtung eines Radwegs auf dem unteren Sandweg entgegen der Fahrtrichtung bis zur Kantstraße. Dies soll die Sicherheit für Radfahrende und Fußgänger erhöhen, da der Magistrat eine Umgestaltung des Sandwegs als Fahrradstraße ablehnt. Ziel ist es, die Nutzung des Sandwegs für alle Verkehrsteilnehmenden zu verbessern.
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Thema Fahrradfahren verfolgenAntrag
Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und berichten, ob auf dem unteren Sandweg mindestens bis zur Kantstraße ein Radweg entgegen der Fahrtrichtung eingerichtet werden kann.
Begründung
In der ST 792 weist der Magistrat darauf hin, dass mit einer zeitnahen Umgestaltung des Sandwegs zu einer Frankfurter Fahrradstraße nicht gerechnet werden kann. Weiterhin lehnt der Magistrat in seiner ST 793 eine Umgestaltung des Sandwegs wie in der OM 1277 gefordert ab. Gleichzeitig berichtet er von unzureichenden Gehwegbreiten und der Unmöglichkeit von Begrünung. Um den Sandweg mit relativ geringen Mitteln dennoch sicherer und nutzbarer für Zufußgehende und Radfahrende zu machen, soll geprüft werden, ob das Schrägparken in Längsparken umgewandelt und auf der freiwerdenden Fläche eine Spur für entgegen der Fahrtrichtung fahrende Radfahrende eingerichtet werden kann. Der Sandweg ist eine stark befahrene Nord-Süd-Achse, die von vielen Verkehrsteilnehmenden genutzt wird. Auch Radfahrende nutzen diese Straße. Sie dürfen die Einbahnstraße in beide Richtungen befahren. Jedoch sind keine Fahrradstreifen vorhanden und es kommt häufig zu problematischen Situationen im Begegnungsverkehr mit Kraftfahrzeugen oder durch das Ausweichen auf den Gehweg. Entlang des gesamten Sandwegs darf auf einer Seite schräg und auf der anderen längs geparkt werden. Für Radfahrende, die in Fahrtrichtung der Kraftfahrzeuge fahren, soll geprüft werden, ob das einfache Fahrradpiktogramm durch Sharrows ersetzt werden kann. So werden Autofahrende noch stäreker darauf aufmerksam gemacht, dass die Fahrspur von beiden Verkehrsteilnehmenden gleichberechtigt genutzt werden darf.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Oktober 2021OFOF 107/3Verkehrsberuhigung auf dem SandwegOrtsbeiratsantrag · CDU
- 21. Oktober 2021OFOF 106/3Sandweg als „Frankfurter Fahrradstraße“Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 2. Dezember 2021OMOM 1277Verkehrsberuhigung auf dem SandwegDirektanregung
- 2. Dezember 2021OMOM 1276Sandweg als „Frankfurter Fahrradstraße“Direktanregung
- 17. Januar 2022OMOM 1431Gestaltung SandwegDirektanregung
- 17. Januar 2022OFOF 130/4Gestaltung SandwegOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 25. März 2022STST 793Verkehrsberuhigung auf dem SandwegStellungnahme
- 25. März 2022STST 792Sandweg als "Frankfurter Fahrradstraße"Stellungnahme
- 19. April 2022STST 948Gestaltung SandwegStellungnahme
- 18. Mai 2022Sie sind hierOFOF 295/3Herstellung von Fahrradwegen auf dem SandwegOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 7. Juli 2022OMOM 2530Herstellung von Fahrradwegen auf dem SandwegDirektanregung
- 31. Oktober 2022Antwort des Magistrats · nach 56 WochenSTST 2553Herstellung von Fahrradwegen auf dem SandwegStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., Volt und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und FDP (= Ablehnung)