Zuschuss für den Pächter des Kiosks "Gudes" zur Fertigstellung öffentlich zugänglicher Urinale mit Bedingungen
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Zusammenfassung
Der Magistrat unterstützt den Vorschlag des Ortsbeirats, einen Zuschuss von 1.500 Euro für die Errichtung eines Urinals am Kiosk Gudes bereitzustellen. Dies soll zur Verbesserung der öffentlichen Toiletteninfrastruktur beitragen und die Nutzung durch die Öffentlichkeit fördern.
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Matthias-Beltz-Platz — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.09.2026.
- Lärmstörungen auf dem Matthias-Beltz-Platz21.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Matthias-Beltz-Platz per E-MailStellungnahme des Magistrats
Der Magistrat begrüßt die Bereitschaft des Ortsbeirats, die Herstellung eines Urinals am Kiosk Gudes mit einem Betrag von 1.500,00 Euro zu bezuschussen. Der Kiosk am Matthias-Beltz-Platz steht bislang im Eigentum der Radeberger Gruppe, die die Aufstellfläche von der Stadt Frankfurt am Main gepachtet hat. Die Radeberger Gruppe hat das Gebäude ihrerseits an einen Pächter vergeben. Der Magistrat steht derzeit in aussichtsreichen Gesprächen mit der Radeberger Gruppe zur Übernahme von 46 Kiosken im Stadtgebiet Frankfurt am Main. Ziel ist es, durch die beabsichtigte Übernahme der Kioske eine Direktverpachtung der Kioske an die jeweiligen Pächter und auf diesem Weg eine Steuerung der in Ansatz gebrachten Pachten durch das zuständige Amt für Bau und Immobilien (ABI) zu ermöglichen. Parallel werden aktuell im Rahmen der Erstellung eines Toilettenkonzepts die Bedarfe an öffentlichen Toiletten stadtweit geprüft. Die Veröffentlichung des Ergebnisberichts ist für das erste Quartal 2021 vorgesehen. In diesem Konzept wird insbesondere geprüft, ob bestehende Bedarfe an Toiletten ggf. durch vorhandene Anlagen abgedeckt sind oder an welchen Standorten bestehende Toilettenanlagen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zu ergänzen sind. Eine der betrachteten Möglichkeiten zur Erweiterung des Angebots an öffentlichen Toiletten ist das Modell der sog. Vertragstoilette. Hier soll Gastronomen oder Kioskbetreibern für die öffentliche Nutzung ihrer Toilettenanlage ein finanzieller Ausgleich gewährt werden. Dieses Modell kommt auch für die zur Übernahme von der Radeberger Gruppe anstehenden Kioske in Betracht, sofern die jeweiligen Toilettenanlagen als öffentliche Toilette geeignet sind. Im Rahmen dieses Toilettenkonzepts wird auch der Bedarf an öffentlichen Plätzen betrachtet. Sofern ein solcher am Matthias-Beltz-Platz besteht und nicht anderweitig gedeckt werden kann, wird der Magistrat mit dem Kioskpächter die Einrichtung einer Vertragstoilette verhandeln. Ziel ist es in diesem Fall, nicht lediglich ein Urinal, sondern eine Lösung für alle potenziellen Nutzerinnen und Nutzer an dem Standort zu schaffen. In diesem Zusammenhang kann der in Aussicht gestellte Zuschuss des Ortsbeirats als Vergütung für die ersten Monate in Anspruch genommen werden. Der Magistrat wird ggf. nach Abschluss einer vertraglichen Regelung mit dem Kioskbetreiber auf den Ortsbeirat zugehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. September 2020OFOF 961/3Zuschuss für den Pächter des Kiosks „Gudes“ zur Fertigstellung öffentlich zugänglicher Urinale mit BedingungenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, SPD
- 24. September 2020OIBOIB 450Zuschuss für den Pächter des Kiosks „Gudes“ zur Fertigstellung öffentlich zugänglicher Urinale mit BedingungenBudget-Initiative
- 8. Februar 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 252Zuschuss für den Pächter des Kiosks „Gudes“ zur Fertigstellung öffentlich zugänglicher Urinale mit BedingungenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab